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Guter Heinrich (Chenopodium bonus-henricus)

Altes Blattgemüse, das von Mai bis zum Blühbeginn geerntet wird — und am selben Standort jahrelang ausdauert.

Blühender Guter Heinrich (Chenopodium bonus-henricus) mit dreieckigen Blättern und grünen Blütenähren auf einer Wiese

Wildwachsende Pflanze und Blattgemüse

  • Standort: lehmiger Boden mit höherem Humusgehalt
  • Höhe: bis 60 cm
  • Anbauzeit: Frühjahr und Herbst
  • Erntezeit: von Mai bis zum Blühbeginn

Der Gute Heinrich ist eine alte Kulturpflanze aus der Familie der Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae), die Botaniker heute den Fuchsschwanzgewächsen (Amaranthaceae) zuordnen. Am besten wächst er in nährstoffreichen Böden. Früher stand er häufig in der Nähe von Ställen und Häusern, heute findet man ihn vor allem auf Schuttplätzen, an Feldrainen und entlang von Wegen.

Verwilderte Pflanzen lassen sich auch im Garten zur Blatternte anbauen. Der Gute Heinrich stellt weder an das Klima noch an den Boden hohe Ansprüche. Er wird nicht zu dicht direkt an Ort und Stelle ausgesät und wird 15–60 cm hoch. Bei ausreichender Nährstoffversorgung und regelmäßiger Bewässerung bildet er zarte junge Blätter und Triebe, die sich für spinatartige Gemüsegerichte eignen.