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Schmuckblume (Callianthemum)

Erfahren Sie, wie Sie die Schmuckblume (Callianthemum) anbauen, welche Arten sich am besten für den Steingarten eignen und was die Pflanze braucht. Tipps von DÜNGEE.

Inhalt

Schmuckblume – seltene Steingartenpflanze

(Callianthemum)

Die Schmuckblume (Callianthemum) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Die Gattung umfasst mehrere Arten, die in verschiedenen Teilen der Welt vorkommen, vor allem in Europa und Asien; die meisten davon sind Endemiten, wachsen also nur in einem einzigen Gebiet.

So sieht die Schmuckblume aus

Blätter: Die Blätter der Schmuckblumen sind meist fiederschnittig oder zusammengesetzt und wirken durch fein gezähnte oder ausgebuchtete Blättchen sehr charakteristisch.

Blüten: Die Blüten der Schmuckblumen sind auffällig und unverwechselbar. Meist haben sie weiße oder zart rosa überhauchte Kronblätter, begleitet von markanten Staubblättern und Stempeln.

Früchte: Die Früchte sind Nüsschen – kleine, trockene Einzelfrüchte mit je einem Samen, die sich nach der Reife vom Blütenboden lösen.

Wo die Schmuckblume natürlich wächst

Schmuckblumen wachsen häufig auf Berg- und alpinen Wiesen, in lichten Wäldern oder an felsigen Hängen. Der Standort unterscheidet sich je nach Art und Verbreitungsgebiet, meist ist es aber ein Platz mit gut durchlässigem Boden und viel Sonne. Im Steingarten lässt sie sich durchaus kultivieren, Sie müssen ihr aber die passenden Bedingungen bieten.

Schmuckblume (Callianthemum hondoense)
Alpen – natürlicher Lebensraum der Schmuckblumen

Korianderblättrige Schmuckblume

Korianderblättrige Schmuckblume

Die Korianderblättrige Schmuckblume (Callianthemum coriandrifolium) ist eine Art aus der Gattung Callianthemum, die zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) gehört.

So sieht die Korianderblättrige Schmuckblume aus

  • Blätter: Die Blätter der Korianderblättrigen Schmuckblume sind zusammengesetzt, können sich aber je nach Art unterscheiden. Kennzeichnend sind die fein gelappten Blätter, die an das Laub des Küchengewürzes Koriander (Coriandrum sativum) erinnern – daher stammt auch der Artname. Die Blätter sind grün bis dunkelgrün.

  • Blüten: Die Blüten sind weiß oder zart rosa, mit regelmäßig angeordneten Kronblättern. Pro Stängel öffnet sich in der Regel nur eine einzige Blüte.

  • Früchte: Die Früchte sind Nüsschen – kleine, trockene Einzelfrüchte mit je einem Samen.

Standort: Die Korianderblättrige Schmuckblume wächst natürlich in den Gebirgen Süd- und Mitteleuropas – in den Pyrenäen, den Alpen, den Karpaten und auf der Balkanhalbinsel. Sie besiedelt Bergwiesen, felsige Hänge und die alpine Stufe bis etwa 2 400 m Höhe. Wegen ihrer Gebirgsheimat bevorzugt sie kühlere und feuchtere Standorte. In vielen Alpenländern steht sie unter Naturschutz – nehmen Sie Pflanzen daher nie aus der Natur, sondern kaufen Sie sie in der Staudengärtnerei.

Die Blüten der Korianderblättrigen Schmuckblume erscheinen von Mai bis August, je nach Höhenlage und Standort.

Die Korianderblättrige Schmuckblume gilt als interessante und attraktive Pflanze für Alpinum und Steingarten. Sie eignet sich für Liebhaber alpiner Pflanzen und für alle, die etwas Ausgefallenes in den Garten holen möchten. Sie müssen ihr allerdings die passenden Bedingungen bieten.

Schmuckblume anbauen

Schmuckblumen (Callianthemum) sind eine schöne Ergänzung für den Steingarten – vor allem die Arten alpiner Herkunft, die an die Bedingungen der Hochlagen angepasst sind. Mit den folgenden Tipps wachsen Ihre Schmuckblumen gut und machen Ihnen lange Freude:

  1. Artenwahl: Wählen Sie Arten, die sich für den Steingarten eignen – siehe weiter unten. Achten Sie darauf, dass die Pflanzen frostfest sind und auch die feuchten Phasen vertragen, wie sie in Gebirgslagen vorkommen.

  2. Standort: Schmuckblumen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Geeignet ist ein gut dräniertes Substrat ohne Staunässe – die Pflanzen mögen feuchten Boden, nass darf er aber nicht sein.

  3. Bodenvorbereitung: Bereiten Sie den Boden im Steingarten so vor, dass er gut durchlässig und mit organischer Substanz angereichert ist. Sie können Torfersatz aus Kokosfaser, Sand und weitere Materialien einarbeiten, die die Drainage verbessern.

4. Pflanzung: Pflanzen Sie je nach den Ansprüchen der einzelnen Arten. Lassen Sie zwischen den Pflanzen genug Abstand, damit sie Platz zum Wachsen haben.

5. Gießen: Gießen Sie regelmäßig, aber vorsichtig, damit das Substrat nicht zu nass wird. Passen Sie die Wassergaben dem Wetter an.

6. Mulchen: Mulchen hält den Boden feucht und gleicht die Temperatur im Wurzelbereich aus. Verwenden Sie einen passenden Mulch, etwa Rinde, Stroh oder Splitt.

7. Weitere Pflege: Entfernen Sie regelmäßig Verblühtes und welke Blätter. Nach der Blüte können Sie den Horst leicht zurückschneiden, das fördert den Neuaustrieb.

8. Überwinterung: In kälteren Lagen ist es sinnvoll, die Schmuckblumen mit Laub oder Reisig abzudecken, um sie vor Kahlfrösten zu schützen.

Anemonen-Schmuckblume (Callianthemum anemonoides) – die beste Art für den Steingarten

Anemonen-Schmuckblume Callianthemum anemonoides – Endemit der Alpen

Die wunderschöne Schmuckblumen-Art mit dem Namen Callianthemum anemonoides ist eine attraktive alpine Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).

So sieht die Anemonen-Schmuckblume aus

  • Blätter: Die Blätter von Callianthemum anemonoides sind zusammengesetzt, fiederschnittig bis fiederteilig. Sie sind grün und gestielt.

  • Blüten: Die Blüten sind auffällig, mit weißen, zart rosa überhauchten oder gelblichen Kronblättern, die sich fast samtig anfühlen. Pro Stängel erscheinen eine bis wenige Blüten.

  • Früchte: Die Früchte sind Nüsschen – kleine, trockene Einzelfrüchte mit je einem Samen.

Wo diese Art natürlich vorkommt

Callianthemum anemonoides kommt in den alpinen Lagen der europäischen Gebirge vor und ist ein Endemit der nordöstlichen Alpen. Sie wächst auf Bergwiesen, in Rasengesellschaften, an felsigen Hängen und auf Waldlichtungen.

So wird diese Art angebaut

  • Standort: Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit gut dräniertem Boden. Ein Steingarten oder ein Felsbeet sind die besten Plätze.

  • Boden: Der Boden sollte gut durchlässig sein und ausreichend Nährstoffe enthalten. Sand oder Splitt im Boden verbessern die Drainage.

  • Gießen: Callianthemum anemonoides braucht regelmäßige Wassergaben, vor allem während Wachstum und Blüte. Zugleich ist es wichtig, Staunässe zu vermeiden.

  • Vermehrung: Sie können die Pflanze im Frühjahr oder im Herbst durch Teilung der Horste vermehren. Die zweite Möglichkeit ist die Aussaat, die ebenfalls im Frühjahr erfolgt.

  • Weitere Pflege: Entfernen Sie regelmäßig welke Blätter und Verblühtes. Mit Mulch halten Sie den Boden feucht und bremsen den Unkrautwuchs.

Callianthemum anemonoides bringt Schönheit und einen ganz eigenen Charakter in Ihren Garten – besonders, wenn Sie sich für die Kultur alpiner Pflanzen und von Gebirgsstauden interessieren. Wie immer gilt: Passen Sie die Pflege an die konkreten Bedingungen und an die Art an.

Düngung von Außen- und Zierpflanzen

  • Sie können in einer dünnen Schicht rund um die Pflanzen streuen.
  • Setzen Sie DÜNGEE als Auszug an und gießen Sie damit rund um die Pflanzen, oder besprühen Sie die Pflanzen mit dem Auszug.