Kalifornischer Mohn (Eschscholzia)
- Standort: vollsonnig
- Boden: nährstoffreich und trockener
- Höhe: bis 40 cm
- Blütezeit: Juni–Oktober
- Vermehrung: durch Aussaat
Anbau
Unter unseren klimatischen Bedingungen muss der kalifornische Mohn jedes Jahr neu ausgesät werden, da er bei uns – im Gegensatz zu seiner Heimat – nicht winterhart ist. Er benötigt viel Sonne und Wärme. Seine grünen Teile sind nicht behaart und unterscheiden sich dadurch von anderen Mohngewächsen. Die Pflanze wird im Boden durch eine zierlich wirkende Pfahlwurzel verankert; die graugrünen Blätter sind fein gefiedert und die meist vierblättrigen schalenförmigen Blüten weisen leuchtende Farben auf – Weiß, Gelb, Orange bis Rot.
Ungeöffnete Blüten sind eng in der Knospe eingerollt und von einem hinfälligen Kelch bedeckt. Die Blüte sitzt einzeln auf einem mehr oder weniger langen Stiel und verblüht schnell, doch trägt die Pflanze stets eine große Anzahl an Blüten. Sie öffnen sich nur bei vollem Sonnenschein. Die Samen bilden sich in einer langen und dünnen Kapsel, aus der sie nach der Reife herausgeschleudert werden.
Eine weitere Art ist die Schlafmützchen (Eschscholzia tenuifolia, Syn. Eschscholzia caespitosa). Sie stammt ebenfalls aus Nordamerika, genauer aus dem Sierra-Nevada-Gebirge. Sie ist kleiner, hat blassgelbe Blüten und blüht kürzer als das Kalifornische Schlafmützchen.
Das Schlafmützchen hat sehr brüchige und empfindliche Wurzeln. Es wird direkt ins Beet gesät und falls es umgepflanzt wird, dann mit einem großen Wurzelballen (das gilt auch für junge Pflanzen).
