Düngung von Tomaten: So erzielen Sie eine reiche Ernte und gesunde Pflanzen
Warum die richtige Düngung von Tomaten so wichtig ist
So bereiten Sie den Boden vor der Pflanzung vor
Bevor Sie mit dem Einpflanzen der Tomaten beginnen, ist es wichtig, den Boden vorzubereiten. Tomaten bevorzugen tiefen, humusreichen, gut durchlässigen Boden mit ausreichend Nährstoffen. Bereits im Herbst oder früh im Frühjahr empfiehlt es sich, gut verrotteten Kompost oder Mist in das Beet einzuarbeiten. Vor der eigentlichen Pflanzung kann auch ein Grunddünger mit höherem Phosphorgehalt zur Förderung des Wurzelsystems hinzugegeben werden.
Düngung während der Vegetationsperiode: wann und womit nachzudüngen
Etwa 2–3 Wochen nach der Pflanzung beginnt die Phase des intensiven Wachstums. In dieser Phase benötigt die Pflanze vor allem Stickstoff zur Förderung der Blattbildung. Geeignet sind organische stickstoffhaltige Dünger oder der natürliche Dünger Hnojík, der das Wachstum ohne Verbrennungen fördert und gleichzeitig die Vitalität verbessert.
Vor Beginn der Blüte empfiehlt es sich, auf Dünger mit höherem Phosphor- und Kaliumgehalt umzusteigen. Phosphor fördert die Blütenbildung, Kalium stärkt die Pflanze und erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten. Eine ausgezeichnete Wahl ist z. B. Brennnessel- oder Bananenschalenauszug.
Die häufigsten Fehler bei der Düngung von Tomaten
- Überdüngung mit Stickstoff: führt zu üppigem Blattwachstum, aber schwacher Blüte.
- Ungleichmäßige Düngergaben: verursachen Pflanzenstress.
- Calciummangel: führt zur Schwarzfärbung der Fruchtspitzen (sog. Blütenendenfäule).
- Ungeeignete Düngerkombinationen: können die Aufnahme anderer Nährstoffe blockieren.
Organische Düngung: gesündere Pflanzen und Früchte
Die Verwendung organischer Düngemittel hat viele Vorteile – sie sind nicht nur boden- und umweltschonend, sondern fördern gleichzeitig die langfristige Verbesserung der Bodenstruktur. Zu den beliebten organischen Präparaten gehören:
- Kompost
- Hnojík – universeller, durch Insektenkot fermentierter Dünger, auch für Tomaten geeignet
- Pflanzenauszüge – Brennnessel, Beinwell
- Wurmkompost und Wurmtee
Praktische Tipps zum Abschluss
- Düngen Sie Tomaten idealerweise morgens oder abends, niemals bei Hitze.
- Beim Gießen an die Wurzeln vermeiden Sie das Benetzen der Blätter.
- Führen Sie die Nachdüngung 1× wöchentlich mit einer schwächeren Dosis oder 1× alle 2 Wochen mit der üblichen Dosis durch.
- Beobachten Sie die Blätter – Vergilbung kann auf Nährstoffmangel hinweisen.
Wenn Sie sich für die häufigsten Probleme und Krankheiten interessieren, schauen Sie sich unseren Artikel über Tomatenkrankheiten an.
