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Sterndolde - für Steingärten, Gärten und als Schnittblume
(Astrantia)
Die Pflanze Sterndolde (Astrantia) ist eine beliebte Blume in Gärten dank ihrer zarten Blüten und attraktiven Blätter.
Wie die Sterndolde aussieht
Die Sterndolde ist eine Staude, die zur Familie der Doldenblütler Apiaceae (früher Umbelliferae) gehört und aus Europa und Asien stammt. Sie hat ein charakteristisches Erscheinungsbild, das sie von anderen Blumen unterscheidet.
Blätter: Die Blätter der Sterndolde sind meist zusammengesetzt und haben eine gelappte oder handförmig gelappte Form. Sie sind tief eingeschnitten und haben häufig eine sattgrüne Farbe. Die Blätter bilden einen dichten Horst, der auch dann attraktiv ist, wenn die Pflanze nicht blüht.
Blüten: Die Blüten der Sterndolde sind durch ihre charakteristische Anordnung erkennbar. Sie sind in zusammengesetzten Dolden angeordnet, die eine Art „Kugeln“ aus Blüten bilden. Die Blüten sind fünfzählig und werden von weißen oder farbigen Hochblättern gesäumt, die entweder gleich lang oder sogar länger als die Blütenhülle sind. Die Blüten werden von Insekten bestäubt und locken so Bestäuber in Ihren Garten.
Höhe: Die Pflanzen der Sterndolde können verschiedene Höhen erreichen und bewegen sich üblicherweise zwischen 30–60 cm.
Sterndolde anbauen
Sterndolde (Astrantia) ist eine wunderschöne und pflegeleichte Staude, die sich leicht in Staudengärten kultivieren lässt. Wenn Sie den richtigen Standort wählen und entsprechende Pflege bieten, werden Sie mit attraktiven Blüten belohnt.
Standort:
Sonne oder Halbschatten: Sterndolden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. An der vollen Sonne können sie üppiger blühen, gedeihen jedoch auch gut an Plätzen mit leichtem Schatten, besonders in wärmeren klimatischen Bedingungen.
Boden: Ein gut durchlässiger und humusreicher Boden ist für die Sterndolde ideal. Der Boden sollte eher feucht, aber gut drainiert sein, damit es nicht zu einer Staunässe an den Wurzeln kommt.
Pflanzung und weitere Pflege
Pflanzung: Sterndolden können Sie im Frühling oder im Herbst einpflanzen. Wählen Sie einen geeigneten Platz im Garten entsprechend den Anforderungen an Sonne und Boden. Bereiten Sie ein ausreichend großes Pflanzloch vor, das den Wurzeln der Pflanze genug Raum zur Entfaltung bietet. Setzen Sie die Pflanze so in das Loch, dass die Wurzeln mit Erde bedeckt sind und der obere Teil der Pflanze auf Bodenniveau liegt.
Bewässerung: Gießen Sie nach der Pflanzung regelmäßig, damit sich die Pflanze gut einwurzeln kann. Später können Sie nach Bedarf gießen, damit der Boden feucht, aber nicht zu nass bleibt.
Düngung: Sterndolden profitieren von regelmäßiger Düngung. Verwenden Sie im Frühling einen stickstoffreichen Dünger, der das Wachstum der Pflanze und die Bildung von grüner Masse fördert. Während der Vegetationsperiode können Sie auch einen Dünger mit höherem Kaliumgehalt zur Förderung der Blüte hinzufügen.
Winterschutz: In Gebieten mit kaltem Klima können Sie einen Winterschutz durch Mulchen rund um die Pflanze gewährleisten. Dies hilft, die Wurzeln vor extremem Frost zu schützen.
Rückschnitt: Nach der Blüte können Sie verblühte Blüten und Stängel entfernen. Dies fördert in der Regel eine zweite Blütewelle und verbessert das Gesamterscheinungsbild der Pflanze.
Vermehrung: Sterndolden können Sie durch Teilen der Horste im Frühling oder Herbst vermehren. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Boden, teilen Sie den Horst in kleinere Teile und pflanzen Sie diese erneut ein.
Sterndolden sind eine wunderschöne und elegante Blume für Staudengärten, Steingärten und Blumenbeete. Bei Beachtung der oben genannten grundlegenden Hinweise können Sie diese Pflanze viele Jahre lang erfolgreich kultivieren und sich an ihrer schönen Blüte erfreuen.
Große Sterndolde
Große Sterndolde (Astrantia major) ist eine wunderschöne Staude mit zarten Blüten, die bei Gärtnern sehr beliebt ist. Sie ist die einzige Art der Sterndolde, die in Böhmen natürlich vorkommt.
Wie die Große Sterndolde aussieht
Blätter: Die Blätter der Großen Sterndolde sind wechselständig, zusammengesetzt und haben eine gelappte oder handförmig gelappte Form. Sie sind dunkelgrün und bilden einen dichten Horst im bodennahen Bereich der Pflanze.
Blüten: Das auffälligste Merkmal der Großen Sterndolde sind ihre Blüten. Die Blütenstände bestehen aus vielen kleinen Blüten, die zu kugelförmigen Dolden angeordnet sind. Diese Blütendolden erzeugen einen attraktiven und dekorativen Effekt. Die Blüten sind häufig weiß, rosa, rot oder violett gefärbt. Jede Blüte hat fünf Hüllblätter (Petaloidien) und kann eine zentrale Dolde aus kleinen Blüten verschiedener Farben aufweisen.
Höhe: Die Pflanzen der Großen Sterndolde können eine Höhe von etwa 60–90 cm erreichen, was sie zu einer attraktiven mittelgroßen Staude für Gärten macht.
Dekorativität der Blüten und Blätter: Die Große Sterndolde gilt als eine sehr dekorative Pflanze, die häufig in Staudenbeete, Zierpflanzenbeete oder Beete mit Wildblumen gepflanzt wird. Sie ist auch eine beliebte Blume für Schnittblumen, da ihre Blüten Blumenarrangements Zartheit und Romantik verleihen können.
Die Große Sterndolde ist eine relativ pflegeleichte Pflanze, was sie zu einer hervorragenden Wahl sowohl für Hobbygärtner als auch für diejenigen macht, die nach einer eleganten und langlebigen Staude für ihren Garten suchen.
Sterndolde Samen
Samen der Astrantie können auf verschiedene Arten gewonnen werden, was es Ihnen ermöglicht, diese wunderschöne Staude zu vermehren. Sie können diese in geprüften Samenhandlungen oder Gartenbedarfsgeschäften kaufen. Sie können sie aber auch von Astrantien gewinnen, die Sie selbst oder ein Freund bzw. Nachbar anbaut. Beliebt sind auch Grüntauschbörsen, bei denen Sie Samen gegen andere Samen oder Pflänzchen tauschen.
Im Folgenden führen wir einige Schritte auf, wie Sie Samen der Astrantie aus dem eigenen Garten gewinnen können:
Blüten verblühen lassen: Nachdem die Blüten der Astrantie verblüht sind, lassen Sie sie an der Pflanze, damit sich die Samen entwickeln können. Die Samen entwickeln sich in kleinen Früchten – Doppelachänen.
Warten auf die Reife: Die Samen benötigen etwas Zeit zum Reifen, was mehrere Wochen bis Monate dauern kann. In dieser Zeit können sich die Früchte verfärben und austrocknen. Seien Sie geduldig, da unreife Samen nicht keimen.
Samen sammeln: Sobald die Früchte trocken sind und beginnen sich aufzulösen, können Sie mit dem Sammeln der Samen beginnen. Entfernen Sie mit einer Pinzette oder den Fingern vorsichtig die trockenen Früchte und öffnen Sie diese, um die Samen zu entnehmen. Die Samen werden klein und dunkel sein.
Lagerung: Die Samen können Sie an einem trockenen und kühlen Ort lagern, idealerweise in einem Papierumschlag oder einem Stoffbeutel. Dies hilft, ihre Keimfähigkeit zu erhalten.
Aussaat: Im Frühling oder im Herbst können Sie die Samen aussäen. Bereiten Sie einen Blumentopf oder ein Beet mit gut durchlässiger Erde vor. Bedecken Sie die Samen mit einer feinen Erdschicht und drücken Sie diese leicht an. Halten Sie die Erde feucht, bis die Samen keimen.
Umpflanzen der Setzlinge: Sobald die Setzlinge gewachsen und kräftig genug sind, können Sie diese an einen dauerhaften Standort im Garten umpflanzen. Achten Sie auf ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen, um ihnen genug Raum zum Wachsen zu geben.
Es ist gut zu bedenken, dass Pflanzen, die aus Samen gewonnen werden, gewisse Unterschiede im Aussehen und in der Blüte aufweisen können, da es sich um natürliche Vermehrung handelt. Aus diesem Grund ist das Anbau der Astrantie aus Samen auch eine interessante Möglichkeit, einzigartige und vielfältige Pflanzen für den Garten zu gewinnen.
Düngung von Außen- und Zierpflanzen
- Sie können es in einer dünnen Schicht rund um die Pflanzen streuen.
- Lösen Sie Hnojík ein und gießen Sie damit rund um die Pflanzen, oder besprühen Sie die Pflanzen mit dem Auszug.
Quellen:
- Böhmig, Franz – Peleška, Stanislav: 2000 rad pro zahrádkáře, Ottovo nakladatelství, Praha 2001.
- Mašín, Emil: Skalky a skalničky, Orbis, Praha 1967.
- www.wikipedia.org
- www.ireceptar.cz
- www.abecedazahrady.cz
- www.sazenicka.cz
- www.agromanual.cz
