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Kakaobaum (Theobroma cacao)

Immergrüner Tropenbaum; bei uns geeignet für ein warmes Gewächshaus oder einen Wintergarten.

Standort: warmes Gewächshaus, ständig unter Glas
Höhe: bis 8 m, in Kultur durch Rückschnitt begrenzt
Blütezeit: Blüten klein und unscheinbar
Vermehrung: durch Aussaat

Die Gattung Theobroma, die zur Familie der Stinkbaumgewächse (Sterculiaceae) gehört, umfasst 22 Arten, die in Mittel- und Südamerika verbreitet sind. Der Kakaobaum (Theobroma cacao) ist wirtschaftlich die bedeutendste Art. In seiner natürlichen Umgebung erreicht er eine Höhe von 10–15 m und entwickelt sich zu einem etagenförmig wachsenden Baum.

Kakaobaum

Blätter und Blüten
Die dünnen, lederartigen, glatten und glänzenden Blätter sind bis zu 30 cm lang, beim Austrieb rot gefärbt, was ein typisches Merkmal tropischer Bäume ist. Die Blüten sind klein, gelblich-weiß und wachsen direkt am Stamm und an den Ästen (Kauliflorie).

Früchte und Samen
Die Früchte sind 15–20 cm lang, rotbraun, beerenförmig und erinnern in ihrer Form an eine Gurke. Die Samen, bekannt als Kakaobohnen, sind in einem weißen süßen Fruchtfleisch (Pulpa) eingebettet.

Geschichte und Verwendung
Kakaobohnen werden hauptsächlich aus der Art Theobroma cacao gewonnen, obwohl auch weitere Arten verwertbare Samen liefern. Fermentierte und geröstete Bohnen dienten bei den Maya, Azteken und Inka zur Herstellung des „Göttergetränks“.

Verarbeitung der Kakaobohnen
Der Verarbeitungsprozess beginnt mit der Fermentation bei 45 °C, während der sich Geschmack und Aroma verändern. Anschließend folgen Trocknung, Röstung und Mahlen der Bohnen.

Anbau bei uns
Für den erfolgreichen Anbau des Kakaobaums wird ein Gewächshaus mit feuchtem, warmem Klima benötigt, in dem die Temperaturen nicht unter 20 °C fallen und im Sommer bis zu 25 °C erreichen. Der Baum benötigt hohe Luftfeuchtigkeit und sandigen, humosen Boden. Der Rückschnitt wird ab dem fünften Jahr im Frühjahr durchgeführt.