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Echter Lorbeer (Laurus nobilis)

Anbau im Freien und im Topf, Gießen, Schnitt und Ernte

Immergrüner aromatischer Strauch oder kleiner Baum mit ledrigen Blättern, die in der Küche und in der Volksheilkunde verwendet werden.

  • Standort: sonnig bis halbschattig, geschützt, durchlässiger Boden
  • Höhe: im Topf 1–2 m, im Freiland bis 5 m
  • Erntezeit: ganzjährig, ideal im Frühjahr und im Herbst
  • Vermehrung: durch Stecklinge oder Aussaat
  • Überwinterung: bei Temperaturen über 0 °C, heller Standort

Laurus nobilis, der Echte Lorbeer, ist ein bekannter mediterraner Strauch aus der Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae). Seine dunkelgrünen, glänzenden Blätter sind als Lorbeerblatt ein beliebtes Gewürz in vielen Küchen und haben zugleich eine entzündungshemmende und antiseptische Wirkung. Er wird als Zier- und Nutzpflanze kultiviert und verträgt auch den Schnitt zu Kugel- oder Kegelformen.

Echten Lorbeer anbauen: im Freien und im Topf

Der Anbau von Lorbeer ist recht unkompliziert, wenn die Pflanze genug Wärme und Licht bekommt. Der beste Platz ist ein sonniger, vor starkem Wind geschützter Standort – zum Beispiel eine Terrasse oder ein Wintergarten. In wärmeren Lagen kann man Lorbeer auch ins Freiland setzen, immer aber mit Schutz in den Wintermonaten.

Der Boden sollte locker, durchlässig und leicht kalkhaltig sein. Lorbeer verträgt keine Staunässe, deshalb braucht er eine Drainageschicht und kontrolliertes Gießen. Im Topf profitiert er vom regelmäßigen Umtopfen in frisches Substrat, idealerweise alle 2–3 Jahre.

Gießen, Düngen und Schnitt: womit man Lorbeer düngt und wann man ihn schneidet

Gegossen wird maßvoll und regelmäßig, zwischen den Wassergaben sollte das Substrat leicht antrocknen.

In der Hauptwachstumszeit (April–September) empfiehlt es sich zu düngen – idealerweise mit natürlichen Düngern wie Düngee, der Nährstoffe und Chitin enthält und die Widerstandskraft der Pflanze unterstützt.

Der Schnitt ist entscheidend für die Form und eine dichte Belaubung. Lorbeer verträgt das Formen sehr gut und eignet sich deshalb bestens für Balkonbäumchen, Kegel oder Kugelformen.

Der beste Zeitpunkt für den Schnitt ist das Frühjahr nach der Ernte oder der Herbst vor dem Umzug ins Winterquartier.

Ernte und Verwendung in Küche und Heilkunde: wann und wie man Lorbeerblätter erntet

Die Blätter erntet man am besten im Frühjahr und im Herbst, wenn sie den höchsten Gehalt an Aromastoffen haben. Frische und getrocknete Lorbeerblätter würzen Suppen, Saucen, Fleisch und Marinaden. In der Volksmedizin nutzt man Lorbeer für seine antiseptischen, entzündungshemmenden und die Verdauung fördernden Eigenschaften – oft als Tee oder als Zusatz für Bäder bei Muskel- und Gelenkschmerzen.

Dekorative und robuste Pflanze: Lorbeer als Strauch und Bäumchen

Dank seines Aussehens, der dichten Belaubung und der Formbarkeit ist Lorbeer auch als Zierstrauch oder Bäumchen im Topf beliebt. Er passt auf Terrassen, Balkone und in Wintergärten. Bei guter Pflege übersteht er im Kübel Jahrzehnte und bleibt auch im Winter immergrün.

Lorbeer — Fotos unserer Gärtner

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