Lorbeerblatt (Laurus nobilis)
- Standort: sonnig bis halbschattig, geschützt, durchlässiger Boden
- Höhe: im Kübel 1–2 m, im Freiland bis zu 5 m
- Erntezeit: ganzjährig, idealerweise im Frühjahr und Herbst
- Vermehrung: durch Stecklinge oder Aussaat
- Überwinterung: bei Temperaturen über 0 °C, heller Standort
Anbau des Lorbeers unter unseren Bedingungen
Bewässerung, Düngung und Schnitt
In der Wachstumsphase (April–September) ist eine Düngung empfehlenswert – idealerweise mit natürlichen Düngemitteln wie Hnojík, der Nährstoffe sowie Chitin enthält, das die Widerstandsfähigkeit der Pflanze fördert.
Ernte und Verwendung in Küche und Volksmedizin
Die Blätter werden am besten im Frühjahr und Herbst geerntet, wenn sie den höchsten Gehalt an aromatischen Stoffen aufweisen. Frische und getrocknete Blätter werden zum Würzen von Suppen, Soßen, Fleisch und Marinaden verwendet. In der Volksmedizin wird das Lorbeerblatt wegen seiner antiseptischen, entzündungshemmenden und verdauungsfördernden Eigenschaften geschätzt – häufig als Tee oder als Zusatz zu Bädern bei Muskel- und Gelenkschmerzen.
Dekorative und robuste Pflanze
Dank seines Erscheinungsbildes, des dichten Blattwerks und der Möglichkeit zur Formgebung ist der Lorbeer auch als Zierstrauch oder Bäumchen im Kübel beliebt. Er eignet sich für Terrassen, Balkone und Wintergärten. Bei guter Pflege übersteht er jahrzehntelang im Gefäß und bleibt auch im Winter immergrün.
