Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus)
Die Lorbeerkirsche ist bekannt für ihre glänzenden Blätter und ihre Verwendung in der traditionellen Medizin, obwohl sie giftige Substanzen enthält.
- Standort: sonniger bis halbschattiger Platz, durchlässiger und humoser Boden
- Höhe: 2–4 m
- Blütezeit: Mai–Juni
- Vermehrung: Stecklinge, Aussaat von Samen
Die Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus) ist ein immergrüner Strauch aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), der in Gärten in ganz Europa kultiviert wird. Ihre Blätter enthalten cyanogene Glykoside, aus denen früher das sogenannte „Lorbeerkirschenwasser“ gewonnen wurde, das in der Volksmedizin als Beruhigungsmittel eingesetzt wurde. Für den inneren Gebrauch ist die Pflanze jedoch giftig und wird heute nicht mehr zur Behandlung verwendet.
Der Strauch erreicht eine Höhe von 2–4 m und bildet eine dichte Krone mit dunkelgrünen, glänzenden Blättern, die an Lorbeer erinnern. Im Mai und Juni erscheinen weiße Blüten in Trauben, gefolgt von schwarzen Früchten. Diese sind zwar dekorativ, für den Menschen jedoch giftig.
Anbau der Lorbeerkirsche
Die Anbaubedingungen sind identisch mit denen anderer Lorbeerkirschen – feuchter, humoser Boden und ein geschützter Standort. Junge Pflanzen benötigen Schutz vor stärkerem Frost, ältere Exemplare sind widerstandsfähiger.
Zur Förderung des Wachstums und eines dichten Blattwerks empfiehlt sich die Düngung mit organischen Düngemitteln, beispielsweise mit Hnojík, der die notwendigen Nährstoffe liefert und eine gesunde Entwicklung der Pflanze unterstützt.
Heute wird die Lorbeerkirsche vor allem als Zierstrauch kultiviert. Sie eignet sich für Hecken, Gruppenanpflanzungen sowie als Solitärpflanze. Ihre historische medizinische Nutzung ist eher eine Kuriosität als eine empfohlene Praxis, da sie giftige Substanzen enthält.
Wenn Sie mehr über den Anbau und die Verwendung im Garten erfahren möchten, lesen Sie auch unseren Artikel Lorbeerkirsche.
