Mykorrhiza-Pilze für Balkonpflanzen und Fruchtgemüse
Mykorrhiza für Blühpflanzen im Balkonkasten ist etwas anderes als Mykorrhiza für Tomaten und Paprika. Welches Präparat Sie wählen und wie Sie es dosieren.
Mykorrhizapilze auswählen und anwenden

Mykorrhizapilze gehen mit den Wurzeln von Pflanzen eine Symbiose ein – diese Lebensgemeinschaft heißt Mykorrhiza. Die Präparate sind nicht austauschbar: Pilze für Fruchtgemüse gehören nicht an Balkonpflanzen und umgekehrt.
Pilze für Balkonpflanzen
Das Präparat eignet sich für: Pelargonien, Verbenen, Petunien, Surfinien, Fuchsien, Lobelien, blühende Kletterpflanzen und weitere Blühpflanzen. Nicht geeignet ist es für: Orchideen sowie Pflanzen aus den Familien der Kreuzblütler (Brassicaceae), Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) und Nelkengewächse (Caryophyllaceae).
Pilze für Fruchtgemüse
Das Präparat eignet sich für: Tomaten, Paprika und übriges Fruchtgemüse (Gurken, Kürbisse, Melonen, Auberginen, Andenbeeren) sowie für Bohnen und Erbsen. Nicht geeignet ist es für: Kreuzblütler (Brokkoli, Blumenkohl, Kohl, Wirsing u. a.) und Gänsefußgewächse (Spinat, Rote Bete).
- Bessere Aufnahme von Phosphor, Stickstoff und weiteren Nährstoffen.
- Vergrößerung des durchwurzelten Bodenraums durch feine Pilzhyphen.
- Höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenheit und Standortstress.
- Förderung des Bodenlebens im Wurzelraum.
- Verbesserung von Bodenstruktur und Bodenqualität.
- Geringerer Bedarf an mineralischen Düngemitteln.
- Langzeitwirkung; Anwendung direkt an Setzlinge oder Wurzeln.
- Dosieren Sie 15 g (1 Messlöffel, also 20 ml) pro Pflanze.
- Der beste Anwendungszeitpunkt ist vor dem Pflanzen und während der Vegetationszeit.
