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Der beste Orchideendünger für gesunde Orchideen

aber ebenso geeignet für alle Pflanzen – ob draußen oder zu Hause.

Orchideen

Orchidee Paphiopedilum – Frauenschuh

Orchideen sind prächtige und begehrte Zimmerpflanzen. Schon der Name lässt ahnen, wie edel sie sind – anspruchsvoll in der Pflege sind sie deshalb aber nicht, auch wenn es auf den ersten Blick so wirken mag. Am Kultivieren von Orchideen haben Pflanzenfreunde auf fast der ganzen Welt Gefallen gefunden.

Die Geschichte der Orchideen reicht sehr weit zurück, auf der Erde gibt es sie bereits seit rund 100 Millionen Jahren. Seit dem 18. Jahrhundert erfreuen sie sich großer Beliebtheit als Zimmerpflanzen, deren Blütentriebe wochen- oder monatelang reich blühen. In der Natur kommen Orchideen unter sehr unterschiedlichen Bedingungen vor – von den Tropen am Äquator über die gemäßigte Zone bis zur arktischen Tundra. Deshalb lassen sie sich unter verschiedensten Bedingungen kultivieren.

Orchidee Phragmipedium besseae

Die Orchidee, vom griechischen Wort ὄόρχις / orchis, lateinisch Orchidaceae, gehört zur Familie der Bedecktsamer, die über 800 – 1000 beschriebene Gattungen und 25 000 – 30 000 Arten umfasst. Neben den botanischen Arten sind über 100 000 verschiedene Sorten und Hybriden bekannt.

In freier Natur wachsen nur zwei Gattungen von Orchideen im Boden – die terrestrischen Paphiopedilum und cymbidium. Alle anderen wachsen angeheftet in Baumkronen und auf anderen Pflanzen – sie sind epiphytisch. Das heißt, sie wachsen in der Luft und schmarotzen nicht. Bäume und Pflanzen bieten Orchideen alles, was sie brauchen: Sie haben hier genug frische Luft, damit die Wurzeln atmen können, die zugleich die Pflanze mit Wasser und Nährstoffen aus der Umgebung versorgen. Wilden Orchideen droht keine Staunässe, gleichzeitig haben sie ausreichend Luftfeuchtigkeit und viel Licht, das sie lieben.

Alle wildlebenden Orchideenarten stehen unter dem Schutz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen (CITES).

Orchidee Cymbidium

Orchideen haben Blüten aus sechs Blütenblättern, davon drei Kelch- und drei Kronblätter. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben, Größen und Formen.

Manche Arten tragen Einzelblüten, meist bilden Orchideen jedoch traubige Blütenstände, die vom Fuß der Bulbe, aus den Blattachseln oder am Triebende austreiben.

Orchideen-Arten

Nach dem Triebaufbau werden Orchideen in zwei Hauptgruppen unterteilt:

Orchidee Cattleya tigrina
  • Einachsige (monopodiale) – ihr Trieb verzweigt sich nicht. Sie haben eine Spitze, aus der Wurzeln, Blätter und Blüten hervorgehen. In die Länge wächst die Pflanze nur an einem Ende und kann mehrere Meter erreichen. Dazu gehören z. B.: Phalaenopsis, Vanilla, Vanda.
  • Mehrachsige (sympodiale) – ihr Trieb hat eine Wachstumsspitze, an deren Ende Blüten entstehen; danach stellt der Trieb sein Wachstum ein. Die Pflanze treibt neue Triebe aus Seitenknospen, aus denen zuerst Blätter, später Wurzeln und zuletzt Blüten wachsen. Diese Orchideen bilden Pseudobulben, die in längeren Trockenphasen als Nährstoffspeicher dienen.

Die am häufigsten kultivierten Orchideen bei uns

Zu den beliebtesten Orchideen, die bei uns kultiviert werden, gehören:

Orchidee Phalaenopsis – Schmetterlingsorchidee

Phalaenopsis (Schmetterlingsorchidee) – sie ist bei uns wohl die am häufigsten kultivierte Zimmerorchidee. Sie blüht in der Regel im Winter und Frühjahr mit kleinen bis mittelgroßen Blüten in unterschiedlichsten Farben, von Weiß bis zu dunklem Bordeaux, fast Schwarz. Bei guter Pflege blüht sie sogar 4 bis 6 Monate.

Die Schmetterlingsorchidee bildet keine Pseudobulben, als Nährstoffspeicher dienen ihr zwei bis sechs Blätter, die bis zu 80 cm lang werden können. Ihre Wurzeln sind grünsilbrig. Sie wachsen an der Unterseite des Triebs und auch aus den Blättern.

Wohl fühlt sie sich bei Wärme über 22 ° C und nicht zu intensivem Licht an der Ost- oder Südostseite.

Orchidee Paphiopedilum – Frauenschuh

Paphiopedilum (Frauenschuh) – stammt aus dem tropischen Asien, von China bis Neuguinea. Die Gattung umfasst 60 überaus vielfältige Arten, die alle international geschützt sind; gehandelt werden dürfen daher nur Pflanzen, die eigens dafür herangezogen wurden.

Es sind terrestrische Orchideen; sie mögen es an den Wurzeln feucht, aber nicht nass, und brauchen im Allgemeinen schwaches bis mittleres Licht.

Die Blütenform erinnert an einen Schuh und spielt bei der Bestäubung eine wichtige Rolle. Ihr Aussehen lockt Bestäuber an, die in den „Schuh“ hineinfallen und nur auf einem einzigen Weg wieder hinausgelangen – über die Narbe und an den Staubbeuteln vorbei.

Orchidee Paphiopedilum – Frauenschuh

Dendrobium (Dendrobium) – umfasst mehr als 1800 Arten und Tausende Hybriden mit Wuchshöhen von 5 cm bis rund 4,5 Meter. Sie kommen in ganz Tropisch- und Subtropisch-Asien, in Australien und bis zu den Pazifikinseln vor. Viele sind immergrün, andere werfen jährlich das Laub ab und blühen nur an blattlosen Trieben. Die bekanntesten im Handel haben eine beblätterte, schilfartige Wuchsform.

Diese Gattung zeigt zwischen den einzelnen Arten eine enorm vielfältige Morphologie. Diese Formenvielfalt ist das Ergebnis spezifischer Anpassungen der jeweiligen Arten. Unterteilen lassen sie sich in:

WÄRMELIEBENDE (Dendrobium phalaenopsis) – sie haben eine dauerhaft beblätterte Pseudobulbe. Aus ihr wächst ein längerer Stiel mit Blüten an der Spitze. Die Blüten sind violett, rosa, weiß oder gelbgrün mit rotem Zentrum und duften nicht. Sie mögen Temperaturen um 28 °C und Südfenster, im Sommer mit etwas Schatten.

KÜHL LIEBENDE (Dendrobium nobile) – trägt Blüten über die gesamte Länge der Bulbe, jeweils zwei bis drei Blüten über den einzelnen Knoten. Dieser Typ braucht im Sommer draußen Halbschatten und drinnen einen kühlen, hellen Platz, sonst gedeiht er nicht.

Orchidee Oncidium

Oncidium (Oncidium) – stammt aus den kolumbianischen, peruanischen und ecuadorianischen Anden sowie aus Brasilien. Die ersten Pflanzen wurden im Jahr 1800 auf den Karibischen Inseln entdeckt. Sie zeichnen sich durch einen kräftigen Vanilleduft aus.

Die Blüten dieser Orchidee erinnern an Schmetterlinge und sind daher leicht zu erkennen. Der Blütenstand besteht aus vielen Einzelblüten, die meist gefleckt sind; ihre Grundfarbe ist überwiegend gelb. Größe und Anzahl der Blüten pro Stiel variieren von einer einzigen (Oncidium papilio) bis zu mehreren Dutzend (Oncidium varicosum).

Die einzelnen Arten unterscheiden sich in ihren Ansprüchen an Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Tagsüber bevorzugen die Pflanzen warme, helle bis halbschattige Plätze ohne direkte Sonne bei 18 bis 24 °C, nachts mögen sie es etwas kühler. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 60 und 70 % liegen. Im Winter reagieren sie gut auf Zusatzlicht, mit dem der Tag auf 14 bis 16 Stunden verlängert wird.

Orchidee Vanda

Vanda (Vanda) – diese Gattung umfasst rund 80 farbenprächtige Orchideenarten, verbreitet von Süd- und Südostasien über Neuguinea bis in Teile Australiens und auf einige Inseln im westlichen Pazifik. Meist sind sie epiphytisch und haben lange, feste Triebe mit dicht stehenden, riemenförmigen Blättern. Die Blüten sind gewöhnlich groß, flach, schön und langlebig. Sie haben einen kurzen Sporn an der Lippe und viele duften.

Sie bevorzugen warme bis heiße Kulturbedingungen mit viel Licht und hoher Luftfeuchtigkeit. Ein gut durchlässiges Medium ist ideal. Sie werden nicht in Substrat gepflanzt, sondern frei an der Luft, in Körben oder in Vasen kultiviert. In der Pflege ist diese Pflanze anspruchsvoller. Sie verlangt hohe Luftfeuchtigkeit und tägliches Tauchen oder Abbrausen.

Gartenaufnahme vom Morgen des 6. Oktober 2023
Garten im Oktober mit Herbstvegetation und Düngung

Orchideen kultivieren

Orchideen brauchen zum Gedeihen Wärme, Licht und Luftfeuchtigkeit. Die meisten werden in speziellem Orchideensubstrat kultiviert. Auch dieses Substrat hat in bestimmten Fällen, etwa bei erdbewohnenden Orchideen, eine besondere Zusammensetzung. Seltener, aber möglich: Manche Orchideenarten lassen sich auch so kultivieren, dass die Wurzeln nicht im Orchideensubstrat, sondern frei in der Luft sitzen.

Je nachdem, welche Orchidee Sie haben, müssen die Bedingungen angepasst werden. Allgemein gilt: Tagsüber liegen die günstigen Temperaturen zwischen 22 °C – 27 °C und nachts etwa 6 °C niedriger, wobei kurzzeitige Temperaturschwankungen vertragen werden.

Wer Orchideen genug Licht gönnen will, stellt sie am besten an ein Ost- oder Westfenster, jedoch nicht in die direkte Sonne. In der Winterzeit bevorzugen sie die Südseite.

Orchideen brauchen eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 80 Prozent, deshalb ist es sinnvoll, sie zum Beispiel mit einem Sprüher zu befeuchten. Ausreichend Feuchtigkeit bieten auch spezielle Orchideentöpfe, in deren Boden Wasser gefüllt wird, ohne dass die Wurzeln es berühren.

Orchidee Doritaenopsis
Orchidee Bulbophyllum
Orchidee Vanda
Orchidee Doritaenopsis
Orchidee Vanda
Orchidee Dendrobium bigibbum

Orchideen-Pflege – Orchideen gießen und düngen

Orchidee Doritaenopsis
Orchidee Doritaenopsis
Orchidee Dendrobium bigibbum
Orchidee Phalaenopsis aphrodite – Schmetterlingsorchidee

So bewässern Sie Orchideen:

  • Tauchen: Die Orchidee samt Topf wird in abgestandenes Wasser (den Auszug) getaucht; nach etwa 10 bis 15 Minuten nehmen wir Orchidee und Topf heraus und gießen das überschüssige Wasser ab.

  • Gießen: Wir gießen die Orchideen direkt in den Topf und schütten das überschüssige Wasser (den Auszug) nach 10 Minuten aus dem Untersetzer oder Übertopf weg. Beim Gießen achten wir darauf, dass kein Wasser ins Herz zwischen den Blättern bzw. in die Blattachseln gelangt.

  • Sprühen/Nebeln: Ein guter Weg, Staunässe zu vermeiden; zugleich versorgt das Besprühen der Blätter mit dem DÜNGEE-Auszug die Pflanze mit Nährstoffen und unterstützt ihre natürliche Widerstandskraft. Wie beim Gießen achten wir auf ein trockenes Herz und ein nicht durchnässtes Substrat.

  • Verdunsten: Ausreichend Feuchtigkeit lässt sich über die Verdunstung aus dem Untersetzer oder Übertopf erreichen, in den wir ca. 2 bis 3 cm Wasser füllen. Dabei ist darauf zu achten, dass das Wasser die Wurzeln nicht berührt, damit sie nicht faulen. Das gelingt mit einer Drainageschicht aus Kieseln, die so weit begossen wird, dass ihre Oberseite trocken bleibt. Bei dieser Art der Bewässerung empfehlen wir, die Wurzeln der Orchidee fein mit trockenem DÜNGEE zu bestreuen. Die Verdunstung sorgt dann für angemessene Feuchtigkeit und dafür, dass die Pflanze DÜNGEE als Orchideendünger nutzen und die Nährstoffe nach und nach aufnehmen kann.

Den restlichen DÜNGEE-Auszug und den festen Anteil, der nach dem Gießen der Orchidee übrig bleibt, entsorgen wir nicht, sondern verwerten ihn für weitere Zimmer- oder Gartenpflanzen, Sträucher und Bäume. DÜNGEE ist der am besten empfohlene Orchideendünger und wird während des gesamten Wachstums der Orchidee eingesetzt, womit wir zu gesundem Wuchs, guter Entwicklung, starker Widerstandskraft und reicher Blüte beitragen. DÜNGEE ist ein natürlicher Bodenstoff, der die Widerstandskraft der Pflanzen unterstützt – dank des Chitingehalts, der zur natürlichen Abwehrkraft der Pflanzen beiträgt. Mehr über Chitin lesen Sie hier.

Von März bis Oktober müssen die Pflanzen regelmäßig leicht feucht gehalten werden.

Von November bis März wird so gegossen, dass die Blätter nicht zu schnell wachsen, und das Substrat lassen wir abtrocknen. In dieser Zeit reduzieren wir auch den Orchideendünger im Gießwasser.

Während der Vegetationszeit ist es gut, 1× alle 3 Wochen Orchideendünger zu geben, wobei DÜNGEE die beste Wahl ist. DÜNGEE empfehlen wir, weil wir damit ausgezeichnete Erfahrungen gemacht haben. Sie können sich aber auch für einen anderen Orchideendünger entscheiden, sei es Düngestäbchen oder Flüssigdünger für Orchideen. Dann sollten Sie besonders auf die Dosierung achten, damit Sie Ihre Pflanzen nicht überdüngen und sie daran eingehen.

Orchidee Dendrobium bigibbum
Orchidee Cattleya
Orchidee Dendrobium bigibbum
Orchidee Dendrobium bigibbum
Orchidee Laelia
Orchidee Odontoglossum

Orchideen düngen – womit, wann und wie oft

Beim Orchideen düngen gilt: Weniger ist mehr. Orchideen haben feine Wurzeln, die empfindlich auf Versalzung des Substrats reagieren, deshalb brauchen sie schwächere Nährstoffgaben, dafür regelmäßig. Wie der Auszug angesetzt wird, finden Sie oben im Abschnitt über Gießen und Düngen, die genauen Mengen auf der Seite Dosierung.

Wann Orchideen düngen?

In der aktiven Wachstumsphase, also etwa von März bis Oktober. Von November bis März ruhen die Orchideen – wir gießen weniger, lassen das Substrat abtrocknen und düngen gar nicht oder deutlich seltener.

Wie oft Orchideen düngen?

Während der Vegetationszeit genügt es, etwa 1× alle 3 Wochen zu düngen. Orchideen reagieren empfindlich auf Überdüngung – lieber regelmäßig eine schwächere Gabe als einmalig eine starke.

Womit Orchideen düngen?

Eine bewährte Wahl ist DÜNGEE, der perfekte Naturdünger, als Auszug: 1 Teelöffel DÜNGEE auf 1 Liter Wasser, ca. 4 Stunden ziehen lassen und statt des üblichen Gießwassers verwenden – durch Tauchen, Gießen oder Sprühen. Sie können auch andere Orchideendünger (flüssig, Stäbchen) einsetzen, achten Sie dabei aber sorgfältig auf die Dosierung, damit das Substrat nicht versalzt.

Welcher Orchideendünger als Hausmittel?

Eine schonende Variante für zu Hause ist der Auszug aus DÜNGEE – einem natürlichen Bodenstoff, den Sie einfach in Wasser verrühren und stehen lassen. Gegenüber improvisierten Hausmitteln (Kaffeesatz, Aquarienwasser) hat er eine gleichbleibende Nährstoffzusammensetzung und lässt sich leicht dosieren, sodass keine Überdüngung droht.

Orchideen-Pflege – Orchideen umtopfen

Es gibt mehrere Methoden des Umtopfens, und verschiedene Orchideensorten können unterschiedliche Techniken erfordern.

In der Regel zersetzen die meisten Topforchideen ihr Medium (das Orchideensubstrat) innerhalb von 1 bis 3 Jahren. Solches Substrat lässt nicht mehr genug Luft zirkulieren, trocknet nicht ab und führt dazu, dass die Wurzeln der Orchidee zu faulen beginnen können.

Ein weiterer Grund zum Umtopfen ist, wenn die Orchidee trotz Stützstäben im Topf instabil steht oder ihre Wurzeln aus dem Topf herauswachsen.

Umtopfen ist unumgänglich, wenn die Orchidee von einer Krankheit oder einem Schädling befallen wird.

Orchideen brauchen ein Substrat, in dem die Luft gut zirkuliert, sodass die Feuchtigkeit nicht zu lange darin bleibt und die Wurzeln guten Halt finden. Für die meisten Orchideen kann es aus Pinienrinde, getrockneten Wurzeln, Kork, Perlit, Steinwolle, Lavagestein, grobem Kies oder deren Mischung bestehen. Für erdbewohnende Orchideen (Paphiopedilum und Cymbidium) eignet sich ein Substrat mit Torfmoos und Kokosfaser.

  Beim Umtopfen entfernen wir die alte Mischung aus dem Topf und achten darauf, nicht zu viele Wurzeln zu beschädigen oder zu zerdrücken. Vertrocknete, hohle oder matschige Wurzeln entfernt man am besten. Wir spülen das Wurzelwerk gründlich ab, damit es geschmeidiger wird und sich von altem Substrat löst. Dann setzen wir die Pflanze in den neuen Topf und biegen die Luftwurzeln vorsichtig hinein.

Wenn wir nur das Substrat wechseln und den alten Topf weiterverwenden, sollte er desinfiziert werden. Empfohlen wird ein durchsichtiger Orchideentopf, der genug Licht an die Wurzeln lässt. Die Größe des neuen Topfes richtet sich nach dem Wurzelwerk. Die Wurzeln sollten etwa 1 cm Spielraum zum Weiterwachsen haben.

Orchideen sollten nicht umgetopft werden, während sie blühen oder Knospen ansetzen. Tritt jedoch ein wirklich schwerwiegendes Problem auf, das ein Umtopfen erfordert, ist es besser, Blüten oder Knospen zu verlieren als die ganze Pflanze.

Nach dem Umtopfen wird meist empfohlen, Gießen und Düngen zu reduzieren. Das gilt allerdings nicht, wenn die Orchidee Anzeichen von Wassermangel oder Unterversorgung zeigt oder mit Schädlingen bzw. einer Krankheit zu kämpfen hat. Dann muss die Pflege an diese Situation angepasst werden.

Krankheiten und Schädlinge an Orchideen

Orchidee Cymbidium

Zu den häufigsten Problemen bei der Orchideenkultur gehören:

Virus-, Pilz- und Bakterienkrankheiten – Wurzel- und Bulbenfäule, Schwarzfäule, bakterielle Weichfäule, Braunfäule, Schimmel an den Blüten

tierische Schädlinge – Schild- und Deckelschildläuse, Napfschildläuse, Milben, Thripse, Blattläuse

Bei Orchideen ist es wie bei jeder anderen Pflanze einfacher, Krankheiten und Schädlingen vorzubeugen, als ihre Folgen zu beheben. Deshalb ist es wichtig, neben Wärme, Licht und Luftfeuchtigkeit auch eine ausgewogene Nährstoffversorgung sicherzustellen. Ausreichend ausgewogene Nährstoffe bekommen Orchideen durch regelmäßiges Gießen mit dem Auszug aus DÜNGEE. Dadurch wachsen sie nicht nur gut und blühen schön, wir unterstützen zugleich ihre natürliche Widerstandskraft, damit sie Stressfolgen besser verkraften.

Orchidee Phalaenopsis – Schmetterlingsorchidee

Und wenn doch Krankheiten oder Schädlinge auftreten – was dann?

Bei Virus-, Pilz- und Bakterienkrankheiten gilt: Beschädigte, angefaulte und vertrocknete Pflanzenteile – ob Wurzeln, Pseudobulben, Blätter oder Blüten – werden mit einem sterilen Werkzeug vorsichtig entfernt, um eine Ausbreitung zu verhindern. Die so behandelte Orchidee sollte in neues Orchideensubstrat gesetzt werden. Verwenden wir den alten Topf weiter, muss er sterilisiert werden.

Bei Schädlingen ist es sinnvoll, die Orchidee gründlich abzuspülen und vertrocknete Teile zu entfernen, in denen sie sich verstecken könnten. Anschließend kommt sie in sauberes Orchideensubstrat und einen desinfizierten Topf. Der geschwächten Pflanze hilft danach eine ausgewogene Versorgung – DÜNGEE entweder als Sprühgabe auf das Blatt oder als trockene Streugabe auf das angefeuchtete Blatt.

Mehr zur Anwendung von DÜNGEE bei geschwächten Pflanzen lesen Sie auf der Seite Anwendung des Düngers.

Orchideen-Arten in Bildern

Orchideen-Arten – Brassolaeliocattleya
Brassolaeliocattleya
Orchideen-Arten – Cymbidium
Cymbidium
Orchideen-Arten – Cattleya
Cattleya
Orchideen-Arten – Oncidium
Oncidium
Orchideen-Arten – Cattleya bicolor
Cattleya bicolor
Orchideen-Arten – Bulbophyllum longissimum
Bulbophyllum longissimum
Orchideen-Arten – Caladenia caimsiana
Caladenia caimsiana
Orchideen-Arten – Dendrobium taurinum
Dendrobium taurinum
Orchideen-Arten – Caladenia
Caladenia
Orchideen-Arten – Specklinia grobyi
Specklinia grobyi
Orchideen-Arten – Spathoglottis plicata
Spathoglottis plicata
Orchideen-Arten – Miltonia
Miltonia
Orchideen-Arten – Dendrobium bigibbum
Dendrobium bigibbum
Orchideen-Arten – Cattleya luteola
Cattleya luteola
Orchideen-Arten – Grammatophyllum speciosum
Grammatophyllum speciosum

Wissenswertes über Orchideen

Wussten Sie, dass…
… Orchideen auch in der Lebensmittelherstellung für Gewürze und zum Dekorieren von Desserts und Torten in der Konditorei verwendet werden?
… Vanille aus der Orchidee Vanilla planifolia gewonnen wird?
… sie auch in der Parfümherstellung und in der Medizin eingesetzt werden?
… die meisten Oncidium-Hybriden durch die Sonne oft ein paar kleine schwarze Flecken auf den Blättern bekommen? Dabei handelt es sich um eine natürliche Fleckung, die der Pflanze nicht schadet.

Hochzeitstorte mit Orchidee

Orchideen-Pflege – was die Blätter verraten

Gelbe Blätter

An einer gesunden Pflanze färben sich die unteren Blätter natürlicherweise gelb und sterben ab. Die Orchidee bildet dafür neue.

Gelbe Blätter mit roten Punkten

Der Orchidee ist die direkte Sonneneinstrahlung zu intensiv. Die Blätter können hellgrün, weiß bis gelb werden, gelbe Flecken bekommen, weich werden und erschlaffen. Die Orchidee braucht genug Licht, aber keine direkte Sonne. Abhilfe schafft ein Standortwechsel auf eine andere Himmelsrichtung oder eine leichte Beschattung durch einen Vorhang.

Blätter mit gelben, braunen oder schwarzen Flecken

Die Blätter der Orchidee zeigen einen Fäulnisbefall an. Solche Symptome können auch an anderen Pflanzenteilen auftreten. Häufig beginnt diese Fäule als gelbe Flecken, die nach und nach braun oder schwarz werden. Isolieren Sie die Pflanze von den übrigen Pflanzen. Wurzelwerk, Blätter und die gesamte Pflanze müssen kontrolliert und behandelt werden. Stark befallene Teile werden mit einem desinfizierten Werkzeug sicher entfernt und entsorgt. Es empfiehlt sich, die Orchidee mit einem Fungizid zu behandeln und sie anschließend in neues, steriles Substrat und einen desinfizierten Topf zu setzen. Fäule tritt vor allem bei Orchideen auf, die in einer zu feuchten Umgebung stehen und geschwächt sind; deshalb müssen Menge und Intensität der Wassergaben angepasst und eine ausreichende, ausgewogene Nährstoffaufnahme sichergestellt werden. Die Orchideen sollten 7 bis 10 Tage beobachtet und bei erneuten Symptomen nochmals mit einem Fungizid behandelt werden.

Bei Oncidium-Hybriden können durch die Sonne kleine schwarze Flecken auf den Blättern entstehen – das ist ihre natürliche Fleckung.

Schrumpelige Blätter

Schrumpelige Blätter und silbergraue Wurzeln sind ein Zeichen für zu wenig Wasser – können aber ebenso auf Staunässe hindeuten. Um die Ursache zu finden, können Sie die Pflanze aus dem Topf nehmen und die Wurzeln prüfen. Sind sie fest, weiß oder braun, muss häufiger gegossen werden. Sind die Wurzeln matschig, schneiden Sie sie ab, topfen die Orchidee in neues Substrat um und gießen seltener. Denken Sie daran: Orchideen dürfen nicht dauerhaft im Wasser stehen!

Dunkelgrüne, dünn stehende und ledrige Blätter

Der Orchidee fehlt Licht, seine Intensität muss erhöht werden. Aber Achtung: keine direkte Sonne, die sie verbrennen könnte, sondern diffuses Licht. Auch eine künstliche Zusatzbeleuchtung kann helfen.

Klebrige Masse auf den Blättern

Die klebrige Masse, die an Blättern, Stielen und Blüten auftreten kann, ist bei den meisten Orchideen natürlich. Dieses zuckerhaltige Sekret können Sie mit lauwarmem Wasser anfeuchten, damit es sich löst.

Orchideen in der Wohnung
Orchidee in der Wohnung
Orchidee auf der Fensterbank
Orchidee im Topf

Orchidee — Fotos unserer Gärtner

Echte Fotos — Orchidee von Düngee-Kunden:

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