Schizandra – Spaltkörbchen
Immergrüne oder laubabwerfende Klettersträucher.
Standort: als Kletterpflanze an Lauben und Pergolen; gepflegte, nährstoffreiche Gartenerde.
Höhe: 5–7 m.
Blütezeit: Mai–Juni.
Vermehrung: durch Aussaat oder Stecklinge.
Die Gattung Schisandra bildet mit ihren 25 Arten (24 in Ost- und Südostasien, 1 in Nordamerika) eine eigene Familie (Schisandraceae). Die bei uns kultivierten Arten sind laubabwerfend, mit einfachen, wechselständigen Blättern und zweihäusigen Blüten, die einzeln oder zu mehreren in achselständigen Büscheln an der Basis junger Zweige sitzen. Die Blütenhülle besteht aus 7–12 gleichartig geformten und gleichartig gefärbten Kelch- und Kronblättern; diese sind rot, gelb oder weiß. Die ährenartig gruppierten Früchte haben ausgeprägte tonisierende Wirkungen auf den menschlichen Organismus.
Schisandra chinensis
Rankt sich mit braunen, leicht kantigen Trieben 5–7 m hoch. Die Blätter sind breit elliptisch bis eiförmig, 5–10 cm lang, etwa 1,5 cm breit, auf der Oberseite glänzend dunkelgrün. Weiße bis blassrosa, etwa 1,5 cm breite, duftende Blüten zeigen sich im Mai bis Juni. An weiblichen Pflanzen wachsen im Herbst scharlachrot gefärbte, bis zu 10 cm lange Fruchtähren. Beheimatet ist sie in Japan und Korea. Die am häufigsten kultivierte Art.
Schisandra rubriflora
Rankt sich mit dünnen, rötlichen Trieben 1–5 m hoch. Die Blätter sind verkehrt eiförmig bis verkehrt lanzettlich, 6–12 cm lang, bis zu 3 cm breit. Dunkel karminrote Blüten, die an langen Stielen hängen, erscheinen im April bis Mai. Die Früchte sind rot, kugelförmig und von der Größe einer Erbse. Sie stammt aus China. Wegen ihrer Blüten gilt sie als die schönste Art der Gattung, ist jedoch weniger winterhart als S. chinensis.
Beide Arten sind schöne Lianen zur Begrünung von Mauern, Pergolen und Lauben. Es muss ihnen jedoch eine Kletterhilfe bereitgestellt werden. Sie vertragen sonnige bis leicht schattige Lagen und gedeihen am besten auf gepflegten, tiefen, nährstoffreichen Böden.
