🚚 Packeta kostenlos ab 70,00 €

Sternanis (Illicium verum)

Immergrüne aromatische Bäume und Sträucher

  • Standort: bei uns nur im Gewächshaus; humoser, frischer Substrat
  • Höhe: 3–5 m
  • Blütezeit: März–Mai
  • Vermehrung: durch Aussaat und Stecklinge

Etwa 40 Arten der Gattung Sternanis (Illicium) aus der Familie der Sternanisgewächse (Illiciaceae) kommen in Ost- und Südostasien sowie in Südamerika vor. Die immergrünen aromatischen Bäume und Sträucher haben wechselständige, fast quirlförmig gehäufte, einfache, dicke, ledrige Blätter. Die kleinen Blüten erscheinen meist einzeln in den Blattachseln; sie sind rot oder gelb, und ihre zahlreichen Hüllblätter sind nicht differenziert. Die Frucht ist eine ledrige, sternförmige Kapsel. Einige Arten gehören zu den Nutzpflanzen.

Sternanis (Illicium verum)

Es handelt sich um einen kleinen Baum, der aus Südchina stammt. Er hat lanzettliche, 7–14 cm lange Blätter. Die innen roten und außen rosafarbenen Blüten besitzen kugelförmig geformte Blütenblätter. Sternanis kann bei uns nur in einem warmen Gewächshaus erfolgreich kultiviert werden, das ausreichend hell und luftig ist.

In Südchina wird der Baum wegen seiner Früchte angebaut, die als Gewürz und in der Pharmazie verwendet werden. Aus den Früchten, Zweigen und Blättern wird Anisöl für die Herstellung von Anislikör gewonnen.

Sternanis gelangte wahrscheinlich Ende des 16. Jahrhunderts nach Europa; bereits im 17. Jahrhundert wurde er in den Niederlanden zum Aromatisieren von Getränken verwendet.

Japanischer Sternanis (Illicium anisatum)
Illicium anisatum ist bei uns eine Pflanze für das Kalthaus.

Japanischer Sternanis (Illicium anisatum)

Er ist im Gebiet vom südlichen Japan bis Südkorea verbreitet. Der Strauch oder kleine Baum hat kurz gestielte, elliptische, 5–12 cm lange, glänzende und lebhaft grüne Blätter. Die Zweige sind graubraun, in der Jugend rötlich. Der Strauch blüht im Mai reichlich, jedoch geruchlos.

Die Blüten sind 2,5 cm breit und gelblich-grün. Der Sternanis ist ähnlich wie die Kamelie nicht winterhart. Südlich der Alpen wird er nicht selten in Parks gepflanzt, bei uns kann er nur in einem kalten Gewächshaus kultiviert werden. Die Früchte sind giftig. Früchte und Rinde werden zur Herstellung von Räucherwerk verwendet.

Illicium floridanum

Er stammt aus dem Südosten Nordamerikas. Der 2 m hohe Strauch hat länglich-lanzettliche, 5–10 cm lange Blätter. Im Mai zeigt er 5 cm breite, karmesin- bis purpurfarben gefärbte, hängende Blüten. Ähnlich wie Illicium anisatum kann er bei uns nur in einem kalten Gewächshaus kultiviert werden.

Illicium floridanum