Krankheiten der Tomaten: Wie man sie erkennt und wirksam vorbeugt
Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten in unseren Gärten, sind jedoch häufig anfällig für Krankheiten, die den Ertrag erheblich verringern können.
Mit der richtigen Vorbeugung und einem rechtzeitigen Eingreifen lassen sich jedoch die meisten Probleme vermeiden und die Pflanzen gesund halten.
Pilzkrankheiten der Tomaten
Bakterielle und virale Krankheiten
Physiologische Störungen bei Tomaten
Neben infektiösen Krankheiten treten bei Tomaten häufig auch physiologische Störungen auf, die mit schlechten Anbaubedingungen zusammenhängen. Ein typisches Problem ist die Blütenendenfäule (blossom end rot), verursacht durch Calciummangel und unregelmäßige Bewässerung. Häufig kommt es auch zum Platzen der Früchte beim Wechsel zwischen Trockenheit und plötzlicher Wasserzufuhr. Vergilben der Blätter hingegen weist auf Nährstoffmangel hin, am häufigsten an Stickstoff, Magnesium oder Eisen.
Wie man Tomatenkrankheiten vorbeugt
- Fruchtwechsel, damit sich Bodenpathogene nicht an einem Ort ansammeln,
- ausreichender Abstand zwischen den Pflanzen, der eine bessere Luftzirkulation gewährleistet,
- regelmäßiges Entfernen der unteren Blätter und befallener Pflanzenteile,
- Bewässerung direkt an die Wurzeln, nicht auf die Blätter,
- Verwendung von organischen Düngemitteln, zum Beispiel des natürlichen Düngers Hnojík, der die Vitalität der Pflanzen stärkt und das Bodenmilieu verbessert.
Tomatenkrankheiten können erhebliche Ernteverluste verursachen, doch bei Einhaltung der Grundsätze des richtigen Anbaus lässt sich ihr Risiko deutlich reduzieren. Der Schlüssel zum Erfolg ist eine Kombination aus Vorbeugung, gesundem Pflanzgut, ausgewogener Düngung und rechtzeitigem Eingreifen.
