Tomaten
Tomaten (Solanum lycopersicum) gehören zu den beliebtesten Gemüsearten. Erfahren Sie, wie Sie Tomaten richtig anbauen, düngen und Sorten für eine reiche Ernte auswählen.

Beliebtes Fruchtgemüse mit reicher Ernte und einer vielfältigen Palette an Geschmäckern und Farben.
- Standort: sonnig, geschützt
- Höhe: je nach Sorte 30–200 cm
- Erntezeit: Juli–September
- Vermehrung: durch Aussaat, Voranzucht von Setzlingen
Tomaten (Solanum lycopersicum) aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) gehören zu den am häufigsten angebauten Gemüsearten. Sie stammen aus Südamerika und wurden im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht.
Heute gibt es Hunderte von Sorten, die sich in Größe, Form und Geschmack unterscheiden. Die Pflanze wird für ihren hohen Gehalt an Antioxidantien, insbesondere Lycopin, sowie ihre Vielseitigkeit in der Küche geschätzt.
Wachstum und Tomatentypen
Tomaten werden als einjährige Pflanzen kultiviert, sind jedoch unter ursprünglichen Bedingungen ausdauernd. Nach Wuchstyp unterscheiden wir:
- Stabtomate (indeterminant): wächst bis zu 2 m hoch, benötigt eine Stütze und das Ausgeizen von Seitentrieben. Trägt kontinuierlich Früchte.
- Buschtomate (determinant): wächst kompakter, benötigt weniger Pflege, trägt alle Früchte auf einmal.
- Hänge- und Kübeltomaten: geeignet für Gefäße und Hängekörbe.
Die Früchte sind Beeren in verschiedenen Farben – rot, orange, gelb, rosa und dunkelviolett. Die Form kann rund, oval, birnenförmig oder gerippt sein.
Pflanzung und Pflege
Tomaten benötigen einen warmen und sonnigen Standort, der vor Wind geschützt ist. Der Boden sollte tief, nährstoffreich, gut durchlässig und mit einem neutralen pH-Wert sein. Am häufigsten werden sie aus Setzlingen gezogen, die von März bis April aus Samen vorgezogen und nach den Eisheiligen (15. Mai) ins Freie gepflanzt werden.
Eine ausführliche Anleitung finden Sie im Artikel:
Tomaten anbauen: Bewährte Tipps für eine reiche Ernte
Düngung von Tomaten
Tomaten haben hohe Nährstoffansprüche. Vor der Pflanzung empfehlen wir, gut verrotteten Kompost oder Kuhdung in das Beet einzuarbeiten. Während der Vegetationsperiode wird alle 2–3 Wochen gedüngt. Hervorragend geeignet sind natürliche Präparate wie Düngee, das gesundes Wachstum und eine gesunde Entwicklung ohne Chemie fördert.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel:
Düngung von Tomaten: Wie Sie gesundes Wachstum und reiche Ernte fördern
Krankheiten und Vorbeugung

Das häufigste Problem ist die Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans), die Blätter und Früchte befällt. Es ist wichtig, zu lüften, die Blätter nicht zu bewässern und Tomaten mit ausreichendem Abstand anzubauen. Zu weiteren Krankheiten gehören Mehltau oder Blütenendenfäule (aufgrund von Kalziummangel). Dem kann durch geeignete Düngung und regelmäßige Pflege vorgebeugt werden.
Wenn Sie sich für die häufigsten Probleme und Krankheiten interessieren, schauen Sie sich unseren Artikel über Tomatenkrankheiten an.
Empfohlene Sorten
- ‚Stupické polní rané‘: bewährte tschechische Sorte, geeignet für den Anbau im Freien, sehr schmackhaft.
- ‚Tigrino‘: attraktive Cherrytomate mit violetten Streifen, süß und dekorativ.
- ‚Sweet Million‘: reichlich tragende Stabsorte mit kleinen süßen Früchten.
- ‚Beefsteak‘: großfrüchtige Tomate, ideal zum Grillen und für Sandwiches.
