🚚 Packeta kostenlos ab 70,00 €

Habichtskraut - Hieracium​

Robuste Pflanze zur Bodenbedeckung in Steingärten und an sonnigen Hängen

Standort: vollsonniger Standort mit trockenem und nährstoffarmem Boden
Höhe: 10-40 cm
Blütezeit: Mai-September
Vermehrung: durch Aussaat oder Teilung

Die Gattung Hieracium aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) ist sehr umfangreich. Von mehr als tausend Arten ein- oder mehrjähriger Kräuter sind jedoch nur wenige für den Garten von Bedeutung. Die nachfolgend genannten Arten sind niedrige winterharte Stauden, die sich durch die Bildung von Ausläufern, behaarte Blätter und kleine gelbe oder rötliche Blüten auszeichnen (diese erinnern an den Löwenzahn).
Hieracium aurantiacum, das Orange-Habichtskraut, ist in den Bergen Mitteleuropas, Russlands und Westasiens beheimatet. Von Juni bis August erscheinen auf 20-40 cm hohen Stängeln Büschel orangefarbener Blüten. Wenn sich die Pflanze ungestört ausbreitet, bildet sie einen großen dichten Teppich aus dunkel behaarten Blattrosetten. Da sich die Pflanze auch leicht durch Samen verbreitet, kann sie vor allem in kleineren Gärten zu einem lästigen Unkraut werden.
Hieracium pilosella, das Kleinen-Habichtskraut, breitet sich ebenso stark aus, bildet jedoch bei einer Pflanzenhöhe von 10 bis 20 cm einen wesentlich niedrigeren Bewuchs. Die hellgelben Blüten sitzen einzeln auf den Stängeln und öffnen sich ab Mai den ganzen Sommer über. Dekorativen Wert haben die Blätter, die besonders bei der Sorte ‚Niveum‘ auffallend silbrig-weiß behaart sind.

Habichtskraut - Hieracium
Zottiges Habichtskraut - Hieracium villosum
Trauben-Habichtskraut - Hieracium racemosum

Hieracium x rubrum unterscheidet sich im Aussehen kaum von H. aurantiacum, aber dieser Hybrid ist niedriger und weniger wüchsig. Die Blüten haben eine ausgeprägtere dunkelorange bis purpurrote Färbung. Da die Blüten größtenteils steril sind, muss man keine starke Ausbreitung wie beim Orange-Habichtskraut befürchten.
Alle genannten Habichtskräuter eignen sich hervorragend zur Bodenbedeckung an sonnigen und trockenen Standorten. Ideale Standorte sind Steingärten, Heideflächen, sonnige Hänge und Böschungen. Die besten Begleiter für Habichtskräuter sind robuste trockenheitsverträgliche Zwergsträucher – Lavendel, Ginster, Besenginster, sowie mittelhohe und hohe Gräser, die nicht durch die wuchernde Staude verdrängt werden.
Habichtskräuter lassen sich leicht durch Teilung vermehren. Hieracium rubrum muss durch Teilung vermehrt werden, wenn die Eigenschaften des Hybrids erhalten bleiben sollen.
Sie halten sich mehrere Tage. Sie erscheinen einzeln an den Seiten des Stängels unterhalb des Scheitels; sie sind 4-6 cm lang, leicht gebogen und haben eine „doppelte“ 4 cm breite Krone.
Die äußeren Blütenblätter sind orangegelb, die mittleren hellzinnober mit blutroten Mittelstreifen, die inneren sind weiß bis rosa.
Damit die Pflanze gut blüht, sollte sie bei einer Tagestemperatur von 15-20 °C und einer Nachttemperatur von nur 8-12 °C überwintert werden. Das Substrat sollte niemals vollständig austrocknen. Bei der Anzucht aus Samen ist viel Geduld erforderlich, hingegen wachsen veredelte Pflanzen schnell. Als Unterlagen zur Veredelung werden Harrisia jusbertii und Cleistocactus smaragdiflorus verwendet. Auch Stecklinge bewurzeln sich verhältnismäßig gut.