Vanilleblume (Heliotropium arborescens)
Die Vanilleblume, auch Peruanische Sonnenwende oder Heliotrop genannt — eine duftende Sommerblume, deren dunkelblaue Blüten nach Vanille duften
Vanilleblume: Beschreibung und Standort

Heliotropium arborescens (Vanilleblume, Peruanische Sonnenwende)
Eine alte Gartenpflanze, die als einjährige Sommerblume kultiviert wird.
- Standort: Vollsonniger Platz mit leichtem, sandigem Boden.
- Höhe: Bis 50 cm.
- Blütezeit: Juli bis Oktober.
- Vermehrung: Stecklinge oder Samen.
Aus der umfangreichen Gattung Heliotropium — den Sonnenwenden mit etwa 200 überwiegend strauchigen Arten, die zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) gehört — wird in unseren Gärten nur Heliotropium arborescens kultiviert.
Die dunkelblauen Blüten öffnen sich von Juli bis Oktober in endständigen Wickeln und verströmen einen angenehmen Vanilleduft.
Vanilleblume anbauen und pflegen
Verblühte Blütenstiele sollten regelmäßig abgeschnitten werden, damit sich die Blütezeit verlängert.
Die Pflanze bevorzugt geschützte, vollsonnige Plätze. Gepflanzt wird sie in Gruppen in Beete mit humosem, nicht zu nährstoffreichem und leichtem Boden. Die Vanilleblume lässt sich durch Stecklinge oder durch Aussaat unter Glas schon im März vermehren. Die jungen Pflanzen werden pikiert und Ende Mai ins Freie gepflanzt.
Zu den wertvollen Sorten gehören:
- ‚Marine‘ – 50 cm hoch.
- ‚Marguerite‘ – die Blüten sind dunkelblau mit einem weißen Fleck.
Fotogalerie der Vanilleblume





Die Vanilleblume blüht drei Monate am Stück, und diese Leistung kostet Nährstoffe. In den leichten, sandigen Boden, den sie am liebsten mag, passt ein langsam wirkender organischer Dünger — eine Übersicht finden Sie bei den Universaldüngern, für Beet und Balkonkasten eignet sich DÜNGEE 3,85 kg. Genauso werden auch die übrigen ein- und zweijährigen Pflanzen im Beet nachgedüngt.
