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Bitterklee (Menyanthes trifoliata)

Bitterklee

Ausdauerndes kriechendes Kraut, Staude.

Standort: Sonnig; nährstoffarmer, jedoch humusreicher Boden; sumpfiges, stehendes Wasser mit niedrigem Kalkgehalt.

Höhe: 10–30 cm.

Blütezeit: April–Juni.

Vermehrung: Durch Teilung oder Aussaat.

Bitterklee
Bitterklee

Der Bitterklee wächst vor allem in Sümpfen, an Flussufern, auf Moorwiesen und in Feuchtgebieten, also in feuchten, nährstoffarmen Böden. Er gehört zur Familie der Bitterkleegewächse (Menyanthaceae). Sein Verbreitungsgebiet umfasst die nördliche Hemisphäre. Er kommt in fast allen nord- und mitteleuropäischen Ländern vor, ebenso in Nordamerika, wo er bis auf eine Höhe von rund 2000 m anzutreffen ist.

Den Bitterklee, auch als bitteres Kleeblatt bekannt, findet man überwiegend an sonnigen Standorten, jedoch überdauern seine im Schlamm kriechenden Rhizome auch lange, strenge Winter. Das Rhizom, bedeckt mit schuppenartigen braunen Niederblättern, endet in einem aufrechten Trieb mit lang gestielten Blättern und blattlosen Blütenschäften. Die großen Blätter bestehen aus drei Blättchen (trifoliata), die dem Klee ähneln. Die meist weißen Blüten ähneln den Blüten des Enzians; sie sind pyramidenförmig in dichten Trauben angeordnet. Die einzelnen Blüten sind leicht trichterförmig, fünfzipfelig aus verwachsenen Kronblättern, die auf der Innenseite fransig behaart sind. Als Beweis der guten Anpassung der Pflanze an das Leben im Wasser gilt die Schwimmfähigkeit der Samen. Die Samen bilden sich in eiförmigen Kapseln.

Der Volksname „bitteres Kleeblatt“ verweist auf den Gehalt an bitterem Glykosid in den Blättern, wo außerdem Saponine, Gerbstoffe und Vitamin C nachgewiesen wurden.

Die Pflanze wird daher zur Anregung des Appetits, zur Stärkung des Magens eingesetzt und wirkt auch fiebersenkend.

Der Bitterklee gehört sicherlich zu den schönsten einheimischen Sumpfpflanzen. Wenn Sie ihm einen geeigneten Platz am Gartenteich bieten können, wird er Sie viele Jahre lang mit seinen herrlichen Blüten erfreuen. In seiner Nähe eignen sich kleine Seggenarten (Carex acutiformis), Sumpf-Fingerkraut (Potentilla palustris), Tannenwedel (Hippuris vulgaris) und Gauklerblume (Mimulus).