🚚 Packeta kostenlos ab 70,00 €

Tomaten anbauen: Bewährte Tipps für eine reiche Ernte

Standort und Boden: die Grundlage des Erfolgs

Tomaten benötigen einen sonnigen, warmen und geschützten Standort, idealerweise nach Süden ausgerichtet. Der Boden sollte lehmig-sandig, gut durchlässig, humusreich und nährstoffreich sein, mit einem neutralen bis leicht sauren pH-Wert (6–6,8). Auf schweren, undurchlässigen Böden drohen Staunässe und Wurzelfäule.

Aussaat und Voranzucht der Jungpflanzen

Tomatensamen werden im Februar bis März in Aussaatsubstrat gesät. Sie keimen bei einer Temperatur von etwa 20–25 °C. Sobald die Jungpflanzen die ersten echten Blätter haben, werden sie in Anzuchttöpfe oder Becher pikiert. Ausreichend Licht ist wichtig – ohne dieses verblassen die Jungpflanzen und etiolieren.

Das Pikieren fördert die Bildung eines kräftigen Wurzelsystems. Vor dem Auspflanzen ins Beet müssen die Jungpflanzen abgehärtet werden – mindestens eine Woche lang an die Außenbedingungen gewöhnt werden.
Tomaten anbauen

Auspflanzen der Tomaten ins Beet

Ins Freilandbeet werden Tomaten Mitte Mai gepflanzt, wenn kein Frost mehr droht. Sie werden tiefer eingepflanzt, als sie im Topf gewachsen sind – bis zu den ersten Blättern, wodurch das Wachstum neuer Wurzeln gefördert wird.

Empfohlene Pflanzabstände:

  • Stabtomate: 60–80 cm voneinander entfernt
  • Buschtomate: 40–60 cm voneinander entfernt

Pflege während der Vegetationsperiode

Bewässerung

Tomaten mögen eine regelmäßige, aber nicht zu nasse Bewässerung. Gießen Sie an den Wurzeln, nicht auf die Blätter. Am besten gießen Sie morgens oder abends.

Düngung

Nach dem Auspflanzen empfiehlt es sich, alle 2 Wochen zu düngen. Es können sowohl mineralische Dünger als auch organische Lösungen wie Hnojík verwendet werden, der das natürliche Wachstum und die Immunität der Pflanzen unterstützt.

Eine detaillierte Übersicht finden Sie in unserem Artikel über die Düngung von Tomaten.

Aufbinden und Ausgeizen

Stabtomate müssen an Stäben oder Spiralen aufgebunden werden. Entfernen Sie regelmäßig die Seitentriebe (Geiztriebe), damit sich die Pflanze nicht zu sehr verdichtet und sich auf die Frucht konzentriert.

Krankheiten und Schädlinge der Tomaten

Zu den häufigsten Problemen gehören:

  • Tomatenkraut- und -knollenfäule – braune Flecken auf Blättern, Früchten und Stielen

  • Blattläuse und weiße Fliegen – befallen junge Triebe

  • Blütenendenfäule – Folge eines Calciummangels

Vorbeugend helfen ausreichende Belüftung, Fruchtfolge und die Verwendung organischer Stärkungsmittel wie Hnojík.

Ernte und Lagerung

Tomaten reifen schrittweise von Juli bis September. Sie werden geerntet, wenn sie vollständig ausgefärbt sind und eine feste, aber reife Konsistenz haben. Unreife Früchte können bei Zimmertemperatur nachreifen. Tomaten sollten nicht im Kühlschrank gelagert werden – sie verlieren ihren Geschmack.

Tomatenanbau in Behältern

Haben Sie keinen Garten? Tomaten können Sie auch erfolgreich auf dem Balkon oder der Terrasse anbauen. Wählen Sie niedrigere Sorten, die für Blumentöpfe geeignet sind, ausreichend tiefe Behälter (mind. 30 cm) sowie regelmäßige Bewässerung und Düngung.

Wenn Sie sich für die häufigsten Probleme und Krankheiten interessieren, schauen Sie sich unseren Artikel über Tomatenkrankheiten an.