Bleiwurz (Ceratostigma plumbaginoides)
Natürliche Staude, besonders wertvoll als Bodendecker
- Standort: arme Böden in der vollen Sonne oder im Halbschatten
- Höhe: 15–25 cm
- Blütezeit: August–September
- Vermehrung: Ausläufer oder Teilung
Die Bleiwurz aus der Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae) stammt aus Westchina und erreicht bei uns eine Höhe von 15–25 cm. Die blauen, röhrenförmigen Blüten öffnen sich an den Stängelenden in der Zeit von August bis September. Die verkehrt-eiförmigen Blätter sind sattgrün und färben sich im Herbst rotbraun. Die Pflanze breitet sich durch Ausläufer aus und eignet sich gut als Bodendecker.
Die Bleiwurz ist anspruchslos. Am besten gedeiht sie auf armen Böden und an sonnigen, offenen Standorten, z. B. an einem Hang in Verbindung mit Steinen. Ihre volle Wirkung entfaltet sie erst nach der Bepflanzung größerer Flächen. Als Nachbarn eignen sich Glockenblumen, Lein, Seifenkraut oder Zwiebelgewächse. An raueren Standorten ist eine Winterabdeckung erforderlich.
