Drachenfrucht (Hylocereus)
Die Drachenfrucht, botanisch Hylocereus, ist ein nachtblühender Kletterkaktus aus den Tropen mit dreikantigen Trieben. Er braucht Wärme, Luftfeuchtigkeit und Schutz vor Kälte.

Hylocereus, im Handel meist als Drachenfrucht oder Pitahaya bekannt, ist eine Kakteengattung aus Westindien sowie aus Mittel- und Südamerika. Es handelt sich um charakteristische kletternde oder kriechende Kakteen mit dreikantigen Trieben, die häufig Luftwurzeln bilden. Diese Kakteen stellen besondere Ansprüche an die Kultur – optimal sind warme Gewächshäuser mit hoher Luftfeuchtigkeit, denn trockene Luft und Kälte vertragen sie nicht.
Im Blumenhandel taucht Hylocereus nur selten auf, weil er zum Blühen anspruchsvolle Bedingungen braucht. Seine großen Blüten öffnen sich ausschließlich nachts; innen sind sie weiß oder blassgelb, außen können sie einen dunkleren Ton haben. Wegen des schnellen Wuchses braucht die Pflanze viel Platz und passende Bedingungen, um wirklich zu gedeihen. In Ländern mit mediterranem Klima wird Hylocereus auch zur Begrünung von Außenwänden gepflanzt und kommt dort im Freien zurecht.
- Hylocereus ist eine Gattung kletternder Kakteen, die eine warme und feuchte Umgebung braucht.
- In Kultur blüht er nur selten – und dann ausschließlich nachts.
- Kultivieren lässt er sich im warmen Gewächshaus unter ähnlichen Bedingungen wie Orchideen.
Hylocereus

Hylocereus ist eine Gattung aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae), die ursprünglich aus Westindien sowie aus Mittel- und Südamerika stammt. Die Gattung umfasst Arten, die als kletternde oder kriechende Kakteen leben und sich durch charakteristische dreikantige Triebe auszeichnen. Viele von ihnen bilden Luftwurzeln.
Triebe:
- Form: dreikantig
- Länge: mehrere Meter
- Besonderheiten: bilden Luftwurzeln; meist kletternd
Die Blüten dieser Kakteen sind durch ihr nächtliches Aufblühen einzigartig, das bei Pflanzen in Kultur eher selten vorkommt. Diese großen Blüten öffnen sich nachts und können mehr als 30 cm Durchmesser erreichen. Innen sind sie meist weiß oder blassgelb, außen dagegen dunkler, bräunlich oder rötlich getönt.
Pflege:
- Temperatur: muss über 10 °C gehalten werden
- Luftfeuchtigkeit: höhere Luftfeuchtigkeit
- Standort: geeignet für das warme Gewächshaus
Wegen der Ansprüche an Wärme und Luftfeuchtigkeit ist Hylocereus in der normalen Wohnung schwer zu halten. Diese Kakteen brauchen eine warme Umgebung mit höherer Luftfeuchtigkeit, die ihrem natürlichen tropischen Lebensraum ähnelt. Die Pflanzen wachsen schnell und brauchen Platz. Vermehrt wird Hylocereus über Stecklinge.
In tropischen und subtropischen Regionen wird Hylocereus häufig als Zierpflanze oder zur Begrünung von Hauswänden gepflanzt. In kühleren Klimazonen ist die Kultur im warmen Gewächshaus nötig, damit die Pflanzen den niedrigen Temperaturen nicht erliegen.
Drachenfrucht anbauen
Hylocereus sind tropische Kakteen, die besondere Bedingungen zum Wachsen brauchen. Typisch für diese Pflanzen ist der kletternde oder kriechende Wuchs, was bei der Wahl des Standorts zu berücksichtigen ist.
Standort und Licht:
- Ideal ist ein warmes Gewächshaus mit viel Licht, aber geschützt vor direkter Mittagssonne.
- Die Temperatur sollte nicht unter 10 °C fallen, denn Hylocereus verträgt keine Kälte.
Substrat:
- Am besten gedeihen die Pflanzen in einem humosen Substrat, wie es für Orchideen verwendet wird – es sorgt für gute Drainage und ein luftiges Wurzelmilieu.
Gießen:
- Hylocereus bevorzugt höhere Luftfeuchtigkeit und verträgt die trockene Luft normaler Wohnräume überhaupt nicht.
- Gegossen wird ausreichend, gleichzeitig muss aber Staunässe an den Wurzeln vermieden werden.
Die Pflanzen werden mehrere Meter lang, blühen jedoch nur selten, und die großen Blüten öffnen sich ausschließlich nachts. Bei der Kultur zu Hause setzt man Hylocereus am besten in Ampeln, in denen die Triebe überhängen können. In warmen mediterranen Regionen lässt er sich dagegen direkt ins Freiland pflanzen, um Hauswände zu begrünen. Zur Vermehrung von Hylocereus eignen sich Stecklinge.
Drachenfrucht düngen

Hylocereus, bekannt für seine nächtlichen Blüten und die Kultur im warmen Gewächshaus, braucht für gesundes Wachstum und Blüte eine regelmäßige Versorgung. Gedüngt wird während der aktiven Wachstumszeit, also üblicherweise im Frühjahr und Sommer. In dieser Zeit braucht die Pflanze ausreichend Nährstoffe für Triebe und Blüten.
Zum Düngen lassen sich verschiedene Düngerarten einsetzen; gewählt werden sollte immer die Variante, die den Bedürfnissen der Pflanze am besten entspricht. Organische Dünger wie Guano oder kompostierter Mist sind geeignet, weil sie den Boden aufbauen und die Nährstoffe langsam, dafür lang anhaltend freisetzen.
- Frühjahr und Sommer:
- Geben Sie alle 2–3 Wochen Dünger.
- Verwenden Sie organischen Dünger, um Nährstoffe zu liefern und den Boden zu verbessern.
Besonders gut eignet sich ein perfekter Naturdünger, bekannt als „ Düngee “, der der Pflanze alle nötigen Nährstoffe liefert und den Boden dauerhaft verbessert.
Anwendungstabelle für Düngee:
Zeitraum Häufigkeit der Anwendung
Wichtig ist immer, dass der Dünger nach Herstellerangaben ausgebracht wird und die Menge nicht zu hoch ausfällt, denn ein Übermaß schadet der Pflanze eher, als dass es ihr nützt.




Drachenfrucht: Wissenswertes
Ähnlich wie der verwandte Weihnachtskaktus ist Hylocereus eine Kakteengattung, die in den Tropen Westindiens sowie Mittel- und Südamerikas zu Hause ist. Diese Pflanzen sind einzigartig durch ihre Fähigkeit, kletternd oder kriechend zu wachsen und dabei Luftwurzeln zu bilden. Bemerkenswert sind ihr schnelles Wachstum und ihr Bedarf an viel Platz und humosem Boden.
Standort:
Hylocereus stellt besondere Ansprüche, vor allem an hohe Luftfeuchtigkeit und ein warmes Gewächshaus, in dem die Temperatur nie unter 10 °C sinken darf. Wichtig zu wissen: In der normalen Wohnung scheitert die Kultur meist an der trockenen Luft.
- Höhe: Die Triebe werden mehrere Meter lang.
- Nachtblüten: Die Kakteen blühen selten, und wenn, dann ausschließlich nachts. Die Blüten können beeindruckende Ausmaße von über 30 cm Durchmesser erreichen; innen sind sie meist weiß oder blassgelb, außen können sie dunkler, bräunlich oder rötlich gefärbt sein.
- Vermehrung: Die Pflanzen werden über Stecklinge vermehrt, was ihre Verbreitung erleichtert.
In den Tropen wird Hylocereus häufig als Zierpflanze kultiviert. Besonders bekannt ist Hylocereus undatus, auch Pitahaya oder Drachenfrucht genannt, dessen Früchte wegen ihres süßen Geschmacks beliebt sind. In warmen mediterranen Regionen wird diese Art zur Begrünung von Hauswänden genutzt und übersteht die Bedingungen im Freien.
