Lavendel anbauen: So gelingen reiche Blüten und gesunde Pflanzen mit DÜNGEE
Echter Lavendel und Lavandin: Standort, Pflanzen, wann Lavendel schneiden und richtig düngen
Lavendel gehört zu den beliebtesten Duftkräutern, die längst nicht mehr nur in den traditionellen Gärten der Provence wachsen, sondern auch auf Balkonen und in Innenräumen ihren Platz gefunden haben.
Damit das Anbauen von Lavendel gelingt, sollten Sie jedoch einige Grundregeln zu Standortwahl, Pflege, Schnitt und richtiger Düngung kennen. In diesem Artikel finden Sie eine komplette Anleitung für schöne, gesunde Lavendelpflanzen, die mit ihrem Duft betören, als Zierpflanze überzeugen und traditionell auch als Heilkraut genutzt werden.
Der richtige Standort und die Bodenvorbereitung: sonniger Platz, durchlässige Erde und Kalk

Lavendel stammt aus dem Mittelmeerraum, sein natürlicher Lebensraum ist warm, sonnig und eher trocken. Die Grundlage des Erfolgs ist deshalb:
- Sonniger Standort: Lavendel braucht mindestens 6 Stunden direkte Sonne am Tag. Am besten eignet sich ein nach Süden oder Südwesten geneigter Hang, der für ausreichend Licht und Wärme sorgt.
- Gut durchlässiger Boden: Ideal ist ein sandiger bis steiniger Boden mit viel Kalk. Wenn Sie schweren, lehmigen Boden haben, verbessern Sie ihn mit grobem Sand, zerstoßenen Eierschalen oder Kalk, damit er besser abtrocknet und alkalischer wird (optimaler pH-Wert um 6,5 – 7,5).
- Staunässe vermeiden: Lavendel verträgt kein stehendes Wasser, sonst droht Wurzelfäule. Der Boden muss überschüssige Feuchtigkeit deshalb rasch ableiten.
Lavendel pflanzen und vermehren: wann pflanzen, aussäen und Stecklinge schneiden

Lavendel lässt sich aus Samen, aus Stecklingen und aus vorgezogenen Jungpflanzen ziehen. Für den Hausgarten oder den Balkon sind Jungpflanzen aus geprüften Quellen am gebräuchlichsten.
- Aussaat: Beginnen Sie 6–8 Wochen vor den letzten Frösten. Säen Sie die Samen auf die Erdoberfläche und decken Sie sie nicht ab, denn sie sind Lichtkeimer. Halten Sie die Erde feucht, aber nicht nass, die Keimung dauert 2–3 Wochen.
- Auspflanzen: Junge Pflanzen oder Stecklinge kommen im Frühjahr nach den letzten Frösten ins Freie. Setzen Sie sie in Pflanzlöcher von etwa dem doppelten Umfang des Wurzelballens und pflanzen Sie den Wurzelhals ebenerdig ein.
- Pflanzabstand: Für frei wachsende Büsche rechnen Sie mit mindestens 30–50 cm Abstand, bei höheren Sorten (z. B. Lavandin) mit 70 cm und mehr. Für Hecken pflanzen Sie dichter, etwa 30–40 cm.
Lavendel pflegen: gießen und düngen – womit Lavendel düngen?
Pflege des Lavendels: Bewässerung und Düngung
Lavendel ist eine Trockenpflanze und gehört zu den Arten, die lange Trockenperioden gut überstehen. Deshalb gilt:
- Gießen: Gießen Sie wirklich sparsam. Zu viel Wasser lässt die Wurzeln absterben. Gegossen werden vor allem junge Pflanzen, ausgewachsenem Lavendel genügt eine gelegentliche Gabe bei extremer Trockenheit.
- Düngen: Lavendel ist nicht nährstoffhungrig. Steht er in nahrhaftem, gut vorbereitetem Boden, muss er nicht oft gedüngt werden. Für dichten Wuchs und reiche Blüte empfehlen wir den natürlichen organischen Dünger DÜNGEE.
DÜNGEE beim Lavendel anbauen einsetzen: Dosierung für Beet und Topf
Verwendung des Düngers Düngee beim Anbau von Lavendel
- Arbeiten Sie beim Pflanzen etwa 25 g DÜNGEE in die Erde unter die Jungpflanze ein, so ist sie von Anfang an mit Nährstoffen versorgt.
- Während der Vegetationszeit können Sie einmal im Monat rund 20 g DÜNGEE rings um die Büsche streuen und flach einarbeiten, das fördert kräftigen Wuchs und die Blütenbildung.
- Bei Lavendel im Gefäß mischen Sie beim Pflanzen etwa 3 g DÜNGEE pro Liter Substrat unter und düngen während der Saison einmal monatlich nach.
- Gießen Sie den Boden nach jeder Düngung an, damit die Nährstoffe gut aufgenommen werden.
DÜNGEE ist dank seiner organischen Zusammensetzung die ideale Wahl: Er verbessert die Bodenstruktur und unterstützt die Bildung der ätherischen Öle in den Blüten, was zu einem vollen, intensiven Duft führt.
Lavendel schneiden: wann und wie im Jahresverlauf
Schnitt und Pflege im Laufe des Jahres
Ein regelmäßiger Schnitt ist entscheidend für eine kompakte Form und reiche Blüte:
- Frühjahrsschnitt: Schneiden Sie im Frühjahr nach den Frösten (Ende März bis Anfang April). Kürzen Sie die Pflanze um etwa ein Drittel und entfernen Sie erfrorene oder beschädigte Triebe.
- Sommerschnitt: Schneiden Sie die verblühten Blütenähren nach der Blüte zurück, das regt neue Blüten an und hält den Busch schön dicht.
- Herbstpflege: Schneiden Sie am Ende der Vegetationszeit nur leicht zurück und decken Sie junge Pflanzen in raueren Lagen mit Mulch oder Tannenreisig ab. Ausgewachsene Büsche sind meist winterhart, trockener Boden und trockene Luft kommen ihnen im Winter aber entgegen.
Lavendel im Topf und in der Wohnung: Substrat, Drainage und Gießen

Wenn Sie Lavendel im Kübel oder in der Wohnung kultivieren möchten, wählen Sie einen ausreichend großen Topf mit Drainage und ein gutes Substrat aus Erde, Sand und Torf im Verhältnis 1:1:1. Stellen Sie den Topf an einen hellen, sonnigen Platz.
Gießen Sie mäßig, das Substrat sollte zwischen zwei Wassergaben abtrocknen. Düngen Sie besonders sorgfältig, denn in der begrenzten Erdmenge sind die Nährstoffe schnell aufgebraucht.
Auch hier ist DÜNGEE der ideale organische Dünger für die laufende Pflege.
Die häufigsten Fehler und Probleme beim Lavendel anbauen
- Staunässe und schlecht abziehender Boden – führt zu Wurzelfäule und zum Absterben der Pflanze.
- Zu wenig Sonne – bei schlechtem Licht blüht Lavendel spärlich und wächst schütter.
- Zu viel Stickstoffdüngung – sorgt für übermäßig üppiges Blattwerk, aber schwache und wenig duftende Blüten. Mit DÜNGEE ist das Risiko einer Überdüngung dagegen minimal.
- Fehlender Schnitt – die Büsche verholzen rasch, blühen weniger und sehen unansehnlich aus.
- Für das Klima ungeeignete Sorte – manche Arten sind nicht ausreichend winterhart und müssen zum Überwintern hereingeholt werden.
Häufige Fragen zum Lavendel anbauen
Wann pflanzt man Lavendel?
Am besten im Frühjahr (April bis Mai), damit er bis zum Winter gut einwurzelt. Auch eine Pflanzung im Spätsommer ist möglich, spät im Herbst gesetzter Lavendel überwintert jedoch schlechter.
Wann blüht Lavendel?
Die Hauptblüte liegt zwischen Juni und August. Wenn Sie die verblühten Ähren nach der Blüte zurückschneiden, fördern Sie weitere Blüten und der Busch bleibt dicht.
Wie kultiviert man Lavendel im Topf?
Wählen Sie einen sonnigen Platz, ein durchlässiges Substrat mit ordentlicher Drainage und gießen Sie sparsam. Lavendel verträgt keine Staunässe — lieber ein kleinerer Topf mit Abzugsloch als ein Untersetzer voll Wasser.
