Alpen-Leberbalsam
Alpen-Leberbalsam und andere Steingartenstauden: wie Sie sie anbauen, vermehren und als blühenden Bodendecker einsetzen. Ein praktischer Leitfaden, der Ihnen unnötige Fehler erspart.
Inhalt
Leberbalsam – eine unkomplizierte Steingartenstaude mit hübschen Blüten

(Erinus)
Der Leberbalsam (Erinus), auch Alpenbalsam genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Angebaut wird er wegen seiner hübschen Blüten und seiner Fähigkeit, Flächen im Steingarten oder im Beet mit einem Blütenteppich zu überziehen. Es handelt sich um eine Staude mit zierlichen Blüten und dunkelgrünen Blättern.
So sieht der Leberbalsam aus
Der Leberbalsam hat kleine, fünfzählige Blüten, die verschiedene Farben annehmen können, etwa weiß, rosa, violett oder blau. Die Blüten bilden dichte Blütenstände und geben dem Garten den Effekt eines blühenden Teppichs. Die Blätter sind klein, oval und dunkelgrün. Insgesamt ist der Leberbalsam eine anspruchslose Art mit ansprechendem Erscheinungsbild — ideal als niedrige Polsterstaude für Steingarten-Pflanzungen.
Leberbalsam anbauen

Der Anbau dieser Pflanze ist sehr einfach und eignet sich auch für Gartenanfänger. In jedem Garten bildet sie einen schönen Teppich aus zart blühenden Steingartenpflanzen.
Standort: Der Leberbalsam bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Angebaut wird er in gut durchlässigem Boden, der nicht zu nährstoffreich ist. Ideal ist ein sandig-lehmiger Boden mit guter Drainage.
Gießen: Der Leberbalsam gehört nicht zu den Pflanzen, bei denen die Bodenfeuchte dauerhaft gehalten werden muss. Er mag es eher trocken, gegossen wird also maßvoll. Beim Gießen ist es wichtig, Staunässe zu vermeiden.
Vermehrung: Der Leberbalsam lässt sich über Samen oder Stecklinge vermehren. Die Samen können Sie im Frühjahr in Töpfe mit Anzuchtsubstrat aussäen. Stecklinge werden üblicherweise im Frühjahr oder im Herbst geschnitten und in feuchtes Substrat gesteckt. Sobald sie bewurzelt sind, können Sie sie an den endgültigen Standort setzen.
Weitere Pflege: Der Leberbalsam ist eher anspruchslos. Das regelmäßige Entfernen verblühter Blüten kann eine weitere Blüte anregen. Ältere Pflanzen können Sie gelegentlich auslichten und verjüngen, damit sie gesund und dicht weiterwachsen.
Überwinterung: Manche Leberbalsam-Arten sind kältetoleranter als andere. In raueren Lagen kann es sinnvoll sein, die Pflanzen zu mulchen oder etwa mit Reisig abzudecken, damit sie nicht durchfrieren.
Denken Sie daran, dass die genauen Anbauhinweise von der jeweiligen Leberbalsam-Art abhängen können, die Sie pflanzen, und von den Bedingungen in Ihrem Garten. Wir empfehlen, sich bei örtlichen Gartenfachleuten oder Staudengärtnereien zu erkundigen, die nicht nur die betreffende Art, sondern auch die Bedingungen in Ihrer Region kennen.
Leberbalsam vermehren
Am besten vermehren Sie den Leberbalsam über Samen. Wenn Sie unserer Anleitung folgen, gelingt die Anzucht zuverlässig und die zierliche Pflanze macht Ihnen im Steingarten, im Beet, im Garten und in Gefäßen Freude.
Samen ernten: Sammeln Sie die Samen des Alpen-Leberbalsams nach der Blüte. Die Samen sollten trocken und leicht bräunlich sein. Sie gewinnen sie, indem Sie die verblühten Blüten vorsichtig entfernen und die Samen aus den reifen Früchten lösen.
Substrat vorbereiten (im Frühjahr): Bereiten Sie ein Anzuchtsubstrat vor, das locker und gut durchlässig sein sollte. Sie können eine Mischung aus Torf und Perlit oder ein anderes geeignetes Substrat verwenden.
Aussaat: Die Samen des Alpen-Leberbalsams sind sehr fein, arbeiten Sie deshalb behutsam. Verteilen Sie die Samen gleichmäßig auf der Substratoberfläche. Sie müssen nicht tief eingearbeitet werden, es genügt, sie leicht anzudrücken.
Angießen: Gießen Sie die Aussaat behutsam an, damit die Samen an ihrem Platz bleiben. Gießen Sie aber nicht zu viel, sonst werden die Samen weggeschwemmt oder fangen an zu schimmeln.
5. Abdecken: Schaffen Sie ein feuchtes Mikroklima für die Keimung, indem Sie das Anzuchtgefäß mit durchsichtiger Folie oder Glas abdecken. Das hält Feuchtigkeit und Wärme.
6. Keimung: Stellen Sie das Gefäß hell auf, schützen Sie es aber vor direkter Sonne. Die Keimtemperatur sollte bei etwa 18-20 °C liegen. Die Keimung kann mehrere Wochen dauern.
7. Pikieren: Sobald die Sämlinge herangewachsen sind und mehrere echte Blätter haben, können Sie sie in eigene Töpfe oder an Standorte im Freiland umsetzen.
8. Schrittweise abhärten: Vor dem endgültigen Auspflanzen sollten Sie die Pflanzen langsam an die Bedingungen im Freien gewöhnen: erst kurze Zeit nach draußen stellen und den Aufenthalt allmählich verlängern.
9. Auspflanzen in den Garten: Wenn die Pflanzen kräftig genug sind und die Witterung passt, können Sie sie an ihren endgültigen Standort in den Garten setzen.
10. Gießen Sie die Pflanzen nach dem Umsetzen gründlich an, danach brauchen sie deutlich weniger Wasser.
Alpen-Leberbalsam

Der Alpen-Leberbalsam (Erinus alpinus) ist eine beliebte Staude aus den Gebirgsregionen Europas. Es ist eine zierliche Pflanze mit hübschen Blüten, die häufig in Gärten, Steingärten oder auf Trockenmauern gepflanzt wird.
So bauen Sie den Alpen-Leberbalsam an
Standort: Der Alpen-Leberbalsam bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Er wächst auch in schattigeren Lagen, in der vollen Sonne fällt die Blüte jedoch reicher aus. Meiden Sie zu stark beschattete Plätze, an denen die Pflanze unter Lichtmangel leiden würde.
Boden: Der ideale Boden für den Alpen-Leberbalsam ist gut durchlässig und leicht sauer bis neutral. Er sollte nährstoffarm sein und Wasser gut ableiten, damit die Wurzeln nicht in Nässe stehen.
Gießen: Der Alpen-Leberbalsam mag den Boden lieber trocken als nass. Halten Sie ihn beim Gießen leicht feucht, aber gießen Sie nicht zu häufig. Ist die Pflanze eingewachsen und gut bewurzelt, übersteht sie auch kurze Trockenphasen.
Aussaat und Vermehrung: Am häufigsten wird der Alpen-Leberbalsam über Samen vermehrt. Säen Sie im Frühjahr in Töpfe mit lockerem Anzuchtsubstrat. Nach dem Keimen können Sie die jungen Pflanzen an ihren dauerhaften Standort setzen.
Weitere Pflege: Entfernen Sie verblühte Blüten, um eine weitere Blüte anzuregen. Kümmern Sie sich regelmäßig um die Pflanze, entfernen Sie Unkraut und lockern Sie den Boden rundherum. Junge Pflanzen können anfällig für Pilzkrankheiten sein, deshalb ist eine gute Luftzirkulation wichtig.
Überwinterung: In milderen Lagen bleibt der Alpen-Leberbalsam immergrün und frosthart. Wenn Sie in einer Region mit strengen Wintern leben, kann es sinnvoll sein, die Pflanzen zu mulchen, um das Risiko von Frostschäden zu verringern.
Düngung von Freiland- und Zierpflanzen
- Sie können DÜNGEE in einer dünnen Schicht rund um die Pflanzen streuen.
- Setzen Sie einen Auszug aus DÜNGEE an und gießen Sie damit rund um die Pflanzen, oder besprühen Sie die Pflanzen mit dem Auszug.
