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Rosenzikade

Erfahren Sie, wie Sie Rosenzikaden erkennen, wirksam bekämpfen und ihnen vorbeugen – plus Tipps zur Düngung von Rosen mit DÜNGEE.

Inhalt

Rosenzikade – wie sie aussieht

Rosenzikade – wie sie aussieht

( Typhlocyba rosae )

Die Rosenzikade (Typhlocyba rosae) gehört zur artenreichen Überfamilie der Membracoidea. Sie ist in weiten Teilen Europas verbreitet und kommt darüber hinaus auch in Nordamerika häufig vor. Auch in Deutschland trifft man die Art fast überall an – Rosenfreunde begegnen ihr nicht nur im eigenen Garten, sondern ebenso in Parks und öffentlichen Grünanlagen.

Ausgewachsene Rosenzikaden werden bis zu 4 mm groß und zählen damit zu den kleineren Vertretern ihrer Gruppe. In Ruhestellung liegen die Flügel dachförmig über dem Körper. Die Nymphen sind kleiner und noch flügellos: Während die erwachsenen Tiere gelblich bis gelbgrün gefärbt sind, wirken die Nymphen weißlich bis weißlich-gelb.

Für Rosenfreunde ist vor allem eines wichtig: Sowohl die ausgewachsenen Tiere als auch die Nymphen saugen an den Rosenblättern. Dabei entstehen kleine helle Sprenkel, die zunächst entlang der Blattadern auftreten, später jedoch die gesamte Blattfläche überziehen und die Photosyntheseleistung spürbar mindern.

Rosenzikade – Lebenszyklus

Rosenzikade – Lebenszyklus

Die Rosenzikade überwintert im Eistadium. Aus den überwinternden Eiern schlüpfen im Frühjahr die Nymphen. Sie verbringen fast ihr gesamtes Leben auf der Blattunterseite der Rosensträucher und sind deshalb auf den ersten Blick kaum zu entdecken.

Sobald die Nymphen erwachsen sind – hierzulande meist recht zuverlässig im Mai –, bleibt etwa die Hälfte der Tiere auf den Rosen, legt dort erneut Eier ab und setzt so ihre Entwicklung fort.

Die andere Hälfte fliegt auf andere geeignete Wirtspflanzen ab – etwa Apfelbäume, Storchschnabel oder Weißdorn – und verursacht dort dieselben Saugschäden wie an den Rosen.

Im Sommer entwickelt sich die nächste Generation an den Blättern von Rosen und den übrigen Wirtspflanzen. Gegen Ende des Sommers und vor allem im Herbst kehren die Rosenzikaden zu Wild- und Gartenrosen zurück. Gehölze, auf denen die zweite Generation herangewachsen ist, werden damit zur wichtigen Quelle für den zweiten Befall der Rosen zum Ende der Vegetationsperiode.

Auch Apfelanbauer sollten das im Blick behalten: In Regionen mit regelmäßigem und starkem Rosenzikaden-Befall kann diese zweite Generation Triebe und Blätter von Apfelbäumen schädigen.

Rosenzikade bekämpfen

Kontrollieren Sie Ihre Rosen regelmäßig auf einen Befall. Darüber hinaus hilft Folgendes:

  • widerstandsfähigere Sorten wählen,
  • befallene Blätter entfernen und vernichten,
  • Rosen nicht an den Lieblingsplätzen der Rosenzikade pflanzen – also nicht dicht an Mauern und anderen warmen, geschützten Standorten.

Wenn Sie zu einer Spritzung greifen möchten, wirken Behandlungen im Frühjahr und im Herbst am besten.

Setzen Sie dabei ausschließlich Pflanzenschutzmittel ein, die in Deutschland für Zierpflanzen beziehungsweise Rosen zugelassen sind, und halten Sie sich genau an die Gebrauchsanleitung. Welche Präparate aktuell zugelassen sind, zeigt die Online-Datenbank des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL); beraten lassen können Sie sich auch in einer guten Gärtnerei. Bei schwachem Befall reichen häufig schon Mittel auf Rapsöl- oder Kaliseifenbasis, die gezielt auf die Blattunterseiten ausgebracht werden – dort halten sich die Tiere auf.

Vergessen Sie außerdem die natürlichen Gegenspieler der Rosenzikade nicht, die Sie in Ihren Garten locken können: Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen, Raubwanzen und Spinnen.

Aufguss aus Wurmhüllen – der effektivste Ansatz

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Schädlinge loszuwerden, und gerade auf Düngee gestoßen sind, dann ist diese Methode der Zubereitung von Ausgüssen die beste Wahl für Sie. Es handelt sich um die wirksamste Methode, die bei jedem Problem funktioniert. Tragen Sie den Ausguss dreimal pro Woche auf die befallenen Pflanzen auf, indem Sie sie vollständig besprühen. Darüber hinaus sollten Sie etwas Kompost um die Wurzeln der Pflanzen graben, um auch die hartnäckigsten Schädlinge ohne den Einsatz von Chemikalien loszuwerden.

Konzentration: 2 Esslöffel Wurmhüllen + 1 Teelöffel Düngee auf 1L Wasser.

Alle Anwendungsmethoden von Düngee sind auf der Seite „Dosierung“ beschrieben. Die Verwendung von Düngee ist sehr universell, und wenn Düngee das ganze Jahr über ohne zusätzliche Wurmhüllen angewendet wird, können Sie Unannehmlichkeiten mit Schädlingen und Pflanzenkrankheiten vermeiden.

Rosenzikaden vorbeugen

Düngee

Eine gute Wahl ist außerdem eine ausgewogene Düngung mit organischem Dünger: Er versorgt die Rosen zuverlässig mit Nährstoffen und unterstützt zugleich ihre eigene Widerstandskraft. Verwenden Sie dafür zum Beispiel DÜNGEE, einen perfekten Naturdünger aus tschechischer Produktion. Dieser natürliche organische Dünger enthält einen geringen Anteil an Wurmhüllen und damit auch Chitin. Chitin ist ein natürliches Biopolymer, das in der Natur weit verbreitet ist – unter anderem in den Zellwänden vieler Pilze. Es ist sehr beständig und kann Pflanzen als Ergänzung gleich mehrere Vorteile bringen.

Einer der wichtigsten Effekte von Chitin ist die Unterstützung des pflanzlichen Immunsystems. Pflanzen erkennen Chitin als Signal und können daraufhin eine Abwehrreaktion einleiten, die als „induzierte systemische Resistenz“ (ISR) bezeichnet wird. Dabei aktivieren sie eigene Abwehrgene und bilden Abwehrstoffe, mit denen sie Belastungen besser standhalten.

Chitin fördert außerdem das Wachstum nützlicher Bodenmikroorganismen, etwa chitinolytischer Bakterien. Diese Bakterien bauen Chitin zu einfacheren Verbindungen ab, die den Pflanzen als Nährstoffquelle dienen. Gleichzeitig stehen sie in Konkurrenz zu Krankheitserregern im Boden.

Darüber hinaus kann Chitin die Bodenstruktur verbessern, indem es die Bildung stabiler Bodenaggregate begünstigt. Das erhöht die Durchlässigkeit des Bodens für Wasser und Luft ebenso wie seine Fähigkeit, Nährstoffe zu speichern. Den Dünger können Sie trocken ausbringen und flach in den Boden einarbeiten oder als Lösung ansetzen, mit der Sie die Rosen gießen. Beachten Sie immer die Hinweise auf der Verpackung und überschreiten Sie die empfohlene Dosierung nicht.

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