Rosmarin
Obsah
Rosmarin - Kraut zum Fleisch
(Rosmarinus officinalis)
Echter Rosmarin (Rosmarinus officinalis) hat nadelförmige, grüne Blätter und wird am häufigsten in der Küche verwendet.
Orangen-Rosmarin (Rosmarinus officinalis ‚Prostratus‚) hat einen weitläufigen, schrägen Wuchs und ist nicht so aromatisch wie der Echte Rosmarin. Sie können ihn in der Küche verwenden, als Bonsai züchten oder als kleinen Strauch draußen an einem geschützten Standort anbauen.
Rosmarinarten
Es gibt mehr als 20 Rosmarinarten, aber – wie bereits oben erwähnt – wird am häufigsten die Art Rosmarinus officinalis angebaut. Diese Art hat viele Kultivare mit verschiedenen Blüten- und Blattfarben. Zu den beliebten Kultivaren gehören zum Beispiel ‚Prostratus‘ (kriechender Rosmarin), ‚Arp‘ (frostresistenter Rosmarin) und ‚Tuscan Blue‘ (Kultivar mit dunkelblau gefärbten Blüten).
Rosmarin Wirkungen
Rosmarin hat viele heilende Wirkungen, darunter die Unterstützung der Verdauung und die Verbesserung des Gedächtnisses. Allerdings gibt es auch unerwünschte Wirkungen – so kann eine hohe Konzentration von Rosmarinöl beispielsweise Übelkeit und Erbrechen verursachen. Rosmarin sollte zudem in der Schwangerschaft mit Vorsicht verwendet werden, da er die Gebärmutter stimulieren kann.
Rosmarin anbauen
Die Auspflanzung in den Garten ist am besten im Frühling, kann jedoch jederzeit während der Vegetationsperiode bis zum Einsetzen des ersten Frostes erfolgen.
Rosmarin können Sie im Frühling schneiden, damit er sich besser verzweigt. Entfernen Sie dabei alle trockenen und erfrorenen Zweige und schneiden Sie die gesamte Pflanze auf 2/3 ihrer Größe zurück.
Während der Vegetationsperiode schneiden Sie Rosmarin nach Bedarf – vor allem für die Küche.
Vor dem Winter sollten Sie Rosmarin lieber nicht schneiden, damit er genügend Kraft hat, die Fröste zu überstehen. Außerdem könnten durch die Schnittwunden Infektionen eindringen, die die Pflanze schwächen würden.
Rosmarin können Sie auch in der Wohnung anbauen. Für einen erfolgreichen Anbau von Rosmarin in der Wohnung ist es wichtig, ausreichend Licht, Wasser und ein hochwertiges Substrat bereitzustellen.
Rosmarin benötigt viel Licht, stellen Sie ihn daher an einen sonnigen Platz oder verwenden Sie eine Kunstlichtquelle. Wenn Sie nicht genügend Sonnenlicht haben, können Sie eine spezielle Pflanzenlampe verwenden.
Der Boden für den Anbau von Rosmarin muss gut durchlässig sein. Gießen Sie die Pflanze regelmäßig, lassen Sie die Erde jedoch zwischen den einzelnen Wassergaben abtrocknen.
Rosmarin können Sie auch als kleinen Strauch oder in Form eines Bonsais anbauen. Bei dieser Anbauweise ist es wichtig, die Pflanze regelmäßig zu schneiden, damit sie die gewünschte Form behält und sich gut verdichtet. Entfernen Sie beim Schneiden alle trockenen und beschädigten Äste.
Der Anbau von Rosmarin in der Wohnung kann eine angenehme Möglichkeit sein, stets frische aromatische Kräuter zur Hand zu haben, die Sie beim Kochen oder zum Parfümieren von Räumen verwenden können.
Rosmarin Verwendung in der Küche
Aufgrund des ausgeprägten Duftes von Rosmarin und seiner geschmacklichen Eigenschaften wird er in der Küche häufig als Gewürz und aromatisches Kraut verwendet. Besonders in Kombination mit Salbei ergibt er eine beliebte Mischung zum Würzen von Fleischgerichten.
Rosmarin, Thymian und Estragon sind ebenfalls eine hervorragende Kräuterkombination für gebackenes oder gegrilltes Fleisch. Mit einem Rosmarinzweig können Sie Gerichte außerdem dekorieren.
Rosmarinöl lässt sich ganz einfach herstellen, indem Sie einige Rosmarinzweige mindestens 3 Wochen in Olivenöl mazerieren. Anschließend die Zweige entfernen oder zur Dekoration belassen. Rosmarinöl können Sie dann zum Würzen von Salaten und Aufstrichen verwenden, es eignet sich aber auch zur äußerlichen Anwendung – zum Beispiel für Massagen.
Düngung von Kräutern und Gewürzen
- Sie können es in einer dünnen Schicht um die Pflanzen streuen.
- Legen Sie Hnojík in Wasser ein und gießen Sie damit die Pflanzen, oder besprühen Sie die Pflanzen mit dem Auszug.
Quellen:
- Böhmig, Franz – Peleška, Stanislav: 2000 rad pro zahrádkáře, Ottovo nakladatelství, Praha 2001.
- Vlachová, Libuše: Italské pokrmy na českém stole, Svoboda, Praha 1994.
- Staňková-Kröhnová, Magdalena: Bylinky pro děti a maminky, Grada, Praha 2010.
- www.wikipedia.org
- www.zahrada-centrum.cz
- www.bylinkopedie.cz
- www.bylinkovo.cz
