Blumenzwiebeln: Frühjahrs-, Sommer- und Herbstarten
Herbst- und Frühjahrszwiebeln, Stauden wie Einjährige – Einteilung, Pflanzen, Düngen und Lagern der Zwiebeln

Wer liebt Frühlingsblumen nicht! Sie sind die ersten Boten guter Laune im Garten. Blumenzwiebeln sind Meister darin, positive Stimmung zu verbreiten, während der Rest des Gartens noch schläft. Der Herbst ist die Zeit ihrer Pflanzung, und schon jetzt bereiten Sie sich mit ihr eine kleine Freude, die Sie im Frühjahr in vollen Zügen genießen.
Zwiebelgewächse: Was Blumenzwiebeln sind

Zwiebelgewächse gehören zur Gruppe der ausdauernden krautigen Pflanzen, deren kennzeichnendes Merkmal die Bildung eines unterirdischen Speicherorgans ist. Dieses ist die Lebensgrundlage derselben oder einer Ersatzpflanze in der folgenden Vegetationsperiode.
Eine Blumenzwiebel ist eigentlich ein unterirdisches Lager und zugleich eine „Fabrik“ für Blüten. Sie hat alles, was die Pflanze braucht, um zur richtigen Zeit auszutreiben.
Typisch für diese Pflanzengruppe ist der einjährige Vegetationszyklus. Während dieses Zyklus bildet die Pflanze oberirdische Organe, Blüten und gegebenenfalls Samen und sammelt im unterirdischen Speicherorgan die für die weitere Vegetation nötigen Stoffe an. Jede Vegetationsperiode endet mit einer Zeit der Vegetationsruhe.
Der Vegetationsbeginn der einzelnen Gattungen der Zwiebelgewächse ist unterschiedlich. Er hängt von günstigen klimatischen Bedingungen ab, die den Beginn des Vegetationszyklus der Pflanzen auslösen.
Nicht alle Zwiebeln sind Blumenzwiebeln

Streng genommen sind viele beliebte Zwiebelgewächse keine echten Zwiebeln, sondern Knollen oder Rhizome. Zu den Zwiebelgewächsen zählen wir nämlich auch Pflanzen mit echten Zwiebeln, mit Knollenzwiebeln, mit Knollen sowie mit knolligen Rhizomen. Der größte Unterschied liegt in der Art der Nährstoffspeicherung.
Einen ausführlichen Vergleich der einzelnen Gruppen finden Sie im Artikel Zwiebel- und Knollenblumen.
Einteilung der Zwiebelgewächse: Frühjahrs-, Sommer- und Herbstarten
Zwiebelgewächse brauchen wie alle anderen Pflanzen unterschiedliche Bedingungen für Wachstum und Blüte. Die Blüten können uns im Frühjahr, im Sommer und im Herbst erfreuen. Dementsprechend werden sie auch zu unterschiedlichen Jahreszeiten gepflanzt. Im Frühjahr blühende Zwiebelgewächse pflanzt man im Spätsommer oder im Herbst. Im Sommer blühende Zwiebelblumen werden im Frühjahr gepflanzt. Und jene, die im Herbst blühen, werden von Anfang bis Mitte Sommer gepflanzt.
Aus gärtnerischer Sicht werden Zwiebelgewächse jedoch nach der Pflanzzeit eingeteilt, nicht nach der Blütezeit!
Aus gärtnerischer Sicht unterscheiden wir bei Zwiebelgewächsen:
- Frühjahrszwiebelgewächse – sie werden in den Frühjahrsmonaten (ab Februar) bis Juni gepflanzt und blühen noch im selben Jahr. In den meisten Fällen müssen die Zwiebeln nach der Blüte aus dem Boden genommen werden. Dazu gehören zum Beispiel Dahlien, Gladiolen, Begonien, Canna, Montbretien oder Maiglöckchen.
- Herbstzwiebelgewächse – sie werden von August bis Ende November gepflanzt, die meisten von ihnen blühen aber erst im Frühjahr des Folgejahres. Dazu gehören Tulpen, Narzissen, Märzenbecher, Schneeglöckchen, Krokusse, Blausterne oder Hyazinthen. Die Zwiebeln können meist bis zum nächsten Jahr im Boden bleiben.
- Frühjahrs-/Herbstzwiebelgewächse – bezeichnen die Gruppe, die sich sowohl im Frühjahr als auch im Herbst pflanzen lässt. Hier finden wir zum Beispiel Zierlauch, Lilien, Amaryllis, Schwertlilien oder andere, weniger bekannte Arten wie die Ruhmeskrone oder die Brodiäe.
Sind Zwiebelgewächse Stauden?
Nach dem Wachstumszyklus unterscheiden wir Zwiebelgewächse in:
- einjährige – das sind eigentlich Sommerblumen. Am schönsten blühen sie im ersten Jahr. Im folgenden wachsen zwar viele Tochterzwiebeln heran, doch sie bilden immer weniger Blüten. Mit der Zeit hören sie auf zu blühen. Dazu gehören zum Beispiel Krokusse (Crocus), Tulpen (Tulipa), Traubenhyazinthen (Muscari) und großkronige Narzissen (Narcissus).
- mehrjährige oder Stauden – sie blühen mehrere Jahre hintereinander. Ausdauernde Zwiebelgewächse müssen nur einmal gepflanzt werden; nach der Blüte lassen wir die Zwiebeln im Boden, damit das Laub (Stängel und Blätter) absterben kann und sich die Zwiebeln unter der Erde auf die nächste Vegetationsperiode vorbereiten. Die Zwiebeln von Stauden haben deshalb denselben Wachstumszyklus wie Stauden. Beispiele für ausdauernde Zwiebelgewächse sind das Windröschen (Anemone blanda), der Schneeglanz (Chionodoxa), das Hasenglöckchen (Hyacinthoides), der Zierlauch (Allium), die Prärielilie (Camassia), der Winterling (Eranthis), die Steppenkerze (Eremurus) und die Puschkinie (Puschkinia).
- sich vermehrende (verwildernde) – sie vermehren sich von selbst, wachsen auch im Gras, trotzen Jahr für Jahr ungünstiger Witterung und sind fruchtbar genug, um sich rasch auszubreiten. Sie ähneln den Zwiebeln der Stauden, doch aus einer Gruppe von 10 Zwiebeln kann mit der Zeit eine Gruppe von 100 Zwiebeln werden. Dazu gehören Schneeglöckchen (Galanthus), Narzissen (Narcissus cyclamineus), der Blaustern (Scilla), die Fritillarie (Fritillaria) oder der Frühlings-Märzenbecher (Leucojum vernum).
Zwiebelgewächse nach Blütenfarbe: blau, weiß, violett und braun blühend
Die Blütenfarbe ist beim Kauf von Zwiebeln meist das Wichtigste, wonach ein Beet zusammengestellt wird. Der folgende Überblick geht von den Farbtönen aus, die bei Zwiebelgewächsen am häufigsten vorkommen:
- Blaue Zwiebelgewächse – die reichste Gruppe gleich zu Frühlingsbeginn: der Sibirische Blaustern (Scilla siberica), die Traubenhyazinthe (Muscari), der Schneeglanz (Chionodoxa), blaue Sorten der Hyazinthe, die Prärielilie (Camassia) und das Balkan-Windröschen (Anemone blanda).
- Violett und purpur – Krokusse, Zierlauch mit kugeligen Blütenständen und die schachbrettartig gezeichnete Schachbrettblume.
- Weiß und cremefarben – Schneeglöckchen, Märzenbecher, weiße Sorten der Narzisse und der Tulpe, Maiglöckchen und weiß blühende Lilien.
- Braun und kupferfarben – der seltenste Farbton bei Zwiebelgewächsen. Sie finden ihn vor allem bei dunklen Sorten der Tulpen, bei Fritillarien mit braunvioletter Zeichnung und bei manchen Schwertlilien.
Blaue und weiße Blüten wählen dabei auch Bienen und Hummeln – ein farblich zusammengestelltes Beet ergibt im Frühjahr also auch für einen blühenden Rasen Sinn.












Anbau von Zwiebelgewächsen: wann und wie tief Zwiebeln gepflanzt werden
Neben der Auswahl der Zwiebelgewächse, ihrer Höhe, Farbigkeit und Blütezeit lohnt es sich, auch auf den Wachstumszyklus zu achten. Die meisten von ihnen lieben einen sonnigen Standort (auch wenn manche leichten Halbschatten vertragen) mit durchlässigem Boden. Die Pflanzzeit hängt von den örtlichen klimatischen Bedingungen ab. Allgemein gilt jedoch: je früher wir die Zwiebelgewächse im Herbst pflanzen, desto besser ist es für sie. Die Zwiebeln haben so vor dem Einsetzen der Fröste genug Zeit, ein starkes Wurzelsystem zu entwickeln.
Natürlicher Dünger als Dünger für Zwiebelgewächse
Deshalb sollte man bei der Bodenvorbereitung vor der Pflanzung, zu der das Auflockern, Entfernen von Unkraut und gegebenenfalls die Verbesserung der Bodenstruktur gehören, keinesfalls auch den Dünger für Zwiebelgewächse vergessen. DÜNGEE ist ein geeigneter Dünger für Zwiebelgewächse, der ein gutes Anwurzeln, gesundes Wachstum und in der Folge eine reiche Blüte unterstützt – zusammen mit dem Vorteil des Chitins. Chitin ist ein natürlicher Bodenstoff, der die natürliche Widerstandskraft der Pflanzen unterstützt. Deshalb ist es wichtig, ihn sowohl beim Pflanzen als auch während des Wachstums und der Blüte auszubringen, aber auch nach dem Ende der Blütezeit.
Eine einfache und wirksame Regel, wie Zwiebelgewächse richtig gepflanzt werden, lautet: Zwiebeln werden dreimal so tief gesetzt, wie die Zwiebel hoch ist. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, deren Vegetationspunkt auf Höhe der Oberfläche liegen muss. Es empfiehlt sich, Zwiebelgewächse nah beieinander zu setzen, damit sie schön zur Geltung kommen, zugleich aber so, dass sie einander nicht berühren.
Denken Sie daran, dass Zwiebelgewächse dauerhafte Staunässe nicht vertragen, die zu ihrem Faulen führt. Das ist sowohl bei der Wahl des geeigneten Standorts als auch bei der Bodenqualität zu berücksichtigen. Wäre der Boden nicht ausreichend durchlässig, sollte vor dem Pflanzen unter die Erde eine Drainageschicht eingebracht werden.
Zwiebelgewächse im Rasen
Wenn Sie Zwiebelgewächse im Rasen pflanzen möchten, können Sie sie in Gruppen oder einzeln setzen. Im Gras kommen Schneeglöckchen, Krokusse oder der Winterling wunderbar zur Geltung. Stechen Sie vor dem Pflanzen mit dem Spaten ein Stück Rasen aus, legen Sie es beiseite, lockern Sie den Boden, bereiten Sie ihn vor und düngen Sie ihn wie ein normales Beet. Setzen Sie die Zwiebeln auf die so vorbereitete Stelle. Legen Sie den Rasen nach dem Pflanzen wieder an seinen Platz. Vergessen Sie nach dem Setzen das Gießen nicht.
Pflege von Zwiebelgewächsen nach der Blüte
Zwiebelgewächse sind sehr dankbar und anspruchslos. Viele können jahrelang am selben Platz bleiben, und viele bilden mit der Zeit herrlich blühende Teppiche. Gönnen Sie ihnen in einem trockenen Frühjahr eine Wassergabe. Reichern Sie diese mit einem Auszug aus DÜNGEE an, werden sich die Zwiebelgewächse dafür revanchieren. Nach der Blüte schneidet man den Blütenstängel ab, lässt die Blätter aber stehen, damit sich mit ihrer Hilfe genügend Nährstoffe für die Blüte in der nächsten Saison ansammeln und zugleich die Knospenbildung gefördert wird. Auch in dieser Zeit ist es deshalb sinnvoll, mit einem organischen Dünger für Zwiebelgewächse Nährstoffe nachzulegen.
Wann die Zwiebeln aus dem Boden genommen und wie sie gelagert werden

Nachdem sich die Zwiebelgewächse in die Zwiebel zurückgezogen haben – wenn die Blätter abgestorben sind –, können die Blumenzwiebeln (bei manchen Arten ist es notwendig) aus dem Boden genommen, vorsichtig von Erde befreit (nur mit der Hand, ohne Wasser) und trocken und kühl zum Beispiel in einem Karton gelagert werden, bis Sie sie im nächsten Jahr wieder pflanzen. Die einzelnen Lagen der Zwiebeln sollten zum Beispiel durch Zeitungspapier getrennt werden, damit sie einander nicht berühren. Ein solches Vorgehen verhindert unter anderem die Übertragung von Krankheiten. Die Lagertemperatur darf weder zu hoch sein, was den Zwiebeln nicht guttäte, noch zu niedrig, damit sie nicht erfrieren. Die einzelnen Arten der Zwiebelgewächse vertragen unterschiedliche Temperaturen.

Wie sich Zwiebelgewächse vermehren
Zwiebelgewächse vermehren sich im Garten vor allem selbst – die Mutterzwiebel bildet am Rand Brutzwiebeln, die sich beim Herausnehmen aus dem Boden leicht ablösen lassen. Die beste Zeit ist gerade nach dem Einziehen der Blätter, wenn die Zwiebeln ohnehin herausgenommen werden:
- Abtrennen der Brutzwiebeln – die gängigste Methode bei Tulpen, Narzissen und Hyazinthen. Die kleinen Zwiebeln werden ein bis zwei Jahre herangezogen, bis sie zum ersten Mal blühen.
- Schuppenvermehrung – bei Lilien werden gesunde Schuppen von der Zwiebel gelöst, und in feuchtem Substrat wachsen daran neue Zwiebeln.
- Teilen von Knollen und Rhizomen – Begonien, Schwertlilien oder Dahlien werden mit dem Messer so geteilt, dass jedes Teilstück eine eigene Wachstumsknospe trägt.
- Aussaat von Samen – der langsamste Weg, von der Aussaat bis zur Blüte dauert es drei bis fünf Jahre. Er lohnt sich vor allem bei Arten, die im Rasen von selbst verwildern – bei Schneeglöckchen, Blausternen oder Märzenbechern.
Junge Zwiebeln haben in den ersten Jahren einen erhöhten Nährstoffbedarf, weil sie ihr Speicherorgan erst aufbauen. Eine Zusatzdüngung mit Universaldünger verkürzt ihnen deshalb die Zeit bis zur ersten Blüte.
Krankheiten und Schädlinge der Zwiebelgewächse
Bei den Krankheiten, die Zwiebelgewächse befallen, unterscheiden wir virale, bakterielle und pilzliche.
– VIRUSKRANKHEITEN: verursachen häufig das Absterben von Zellen. Sie zerstören nach und nach die ganze Pflanze oder einen Teil davon und stören ihren Stoffwechsel. Am häufigsten sind:
- Narzissen-Gelbstreifigkeit – bildet gelbliche Streifen auf den Blättern oder Blütenstielen.
- Virale Tulpenbuntblütigkeit – zeigt sich durch Farbveränderungen an den Blüten.
- Narzissenmosaik – vor allem bei der Gruppe der Trompetennarzissen; zeigt sich durch Marmorierung auf den Blättern.
– BAKTERIENKRANKHEITEN: verursachen den Zerfall des Gewebes und die Fäule der Zwiebeln mit unangenehmem Geruch der befallenen Stelle.
- Nassfäule – Vergilben der Blätter, Fäule der Stängel an der Bodenoberfläche.
- Gelbfäule – breitet sich von den Zwiebeln auf Blätter und Stängel aus; im Zwiebelquerschnitt sind gelbe, weiche, faulende Flecken sichtbar.
– PILZKRANKHEITEN: werden von krankheitserregenden Pilzen (Fungi) verursacht. Am häufigsten kennen wir:
- Lilien-Grauschimmel – rötliche oder gelbliche Flecken, die auf Blättern, Stängeln und Blüten erscheinen.
- Fusarium-Zwiebelfäule – Braunwerden und Weichwerden des Zwiebelbodens, Weichwerden der Zwiebelschuppen und deren anschließendes Austrocknen und Verhärten, braune Flecken an den Zwiebeln, die später ein rosafarbener Belag überzieht.
- Penicillium-Fäule – braune Flecken am unteren Teil der Zwiebel, auf denen später ein blaugrüner Belag wächst,
- Narzissenfäule – dunkelbraune Flecken am oberen Teil der Zwiebel, die später faulen können,
- Tulpenfeuer – beim Austrieb sind Blätter und Stängel verkrümmt, die befallenen Pflanzenteile überzieht ein grauer Belag.
– TIERISCHE SCHÄDLINGE: Neben Wühlmäusen und Mäusen, vor denen wir die Zwiebeln durch das Pflanzen in Drahtkörbe für Blumenzwiebeln schützen können, gehören zu den häufigsten Schädlingen der Zwiebelgewächse:
- Blattläuse (Aphidoidea) – schädigen vor allem junge Blätter und Knospen von Lilien und Tulpen.
- Thripse (Thysanoptera) – den größten Schaden richten sie durch das Saugen an Blüten und Blättern oder an eingelagerten Zwiebeln an.
- Lilienhähnchen (Lilioceris lilii) – junge wie erwachsene Tiere verursachen Fraßstellen an Blättern und Blüten der Lilien, befallen können sie auch Tulpen (Tulipa).
- Große Narzissenfliege (Merodon equestris) und Kleine Narzissenfliege (Eumerus strigatus) – kleine Fliegen aus der Ordnung der Zweiflügler (Diptera); ihr Nachwuchs schädigt durch Fraß direkt in den Zwiebeln. Sie befallen ausschließlich Narzissen.

Wissenswertes rund um Zwiebelgewächse

Wussten Sie schon, dass…
… die Niederlande nicht die ursprüngliche Heimat der Tulpen sind? Obwohl sie zur typischen Nationalblume der Niederlande wurden, brachte man sie aus der Türkei dorthin…. Bienen und Hummeln weiße, gelbe und blaue Blüten am liebsten mögen…. manche Zwiebeln Nagetieren besser schmecken als andere? Sie lassen sich zum Beispiel Tulpen munden, Narzisse, Fritillarie, Lauch oder Krokusse locken sie dagegen kaum…. viele Blüten Flecken und Streifen haben. Diese wirken wie ein Wegweiser zum Nektar mit der Botschaft „Hier ist Nektar!“… der Name Tulpe einem Journalisten zu verdanken ist, der die Blüte als umgedrehten Turban – tuliban – beschrieb. Mit der Zeit setzte sich daraus das Wort Tulpe durch…. wussten Sie, dass im Februar die ersten Bienen und Hummeln ausfliegen und Sie ihnen mit der Pflanzung im Frühjahr blühender Zwiebelgewächse helfen?… wer Anfang der 1630er-Jahre keine Tulpe besaß, gesellschaftlich völlig außen vor war…. manche Hummeln, zum Beispiel die Erdhummel, sich seitlich an der Blüte ein Loch machen, um an den Nektar zu gelangen? Und sie haben noch eine Waffe! Sie werfen sich mit ihrem Gewicht in den Kampf um das Öffnen der Blüte.

Pflanzenernährung und Düngung von Zwiebelgewächsen: wann und womit düngen
Zwiebelgewächse entnehmen schon während der kurzen Frühjahrsblüte einen großen Teil der Nährstoffe und lagern sie den Rest der Saison wieder in der Zwiebel ein. Deshalb lohnt es sich, sie nicht nur beim Pflanzen, sondern auch nach der Blüte zu düngen. Wie die Ernährung von Gartenpflanzen allgemein funktioniert, lesen Sie im Überblick Universaldünger; einzelne Arten finden Sie auch in den Artikeln Tulpen, Narzisse, Hyazinthe, Lilie oder Zierlauch.
Wann Zwiebelgewächse gedüngt werden – drei Termine pro Saison:
- Beim Pflanzen – im Herbst bei den Frühjahrsarten, im Frühjahr bei den sommerlichen. Der Dünger wird in den Boden unter die Zwiebel eingearbeitet, um sie beim Anwurzeln zu unterstützen.
- Im Frühjahr, sobald die ersten Blätter austreiben – die Düngung der Zwiebelgewächse im Frühjahr ist die wichtigste Gabe, die Pflanze baut in diesem Moment die Blüte erst auf.
- Nach der Blüte, solange die Blätter grün sind – in dieser Zeit legt die Zwiebel den Vorrat für das nächste Jahr an. Sobald die Blätter vergilben, hat das Düngen keinen Sinn mehr.
DÜNGEE ist ein organischer Dünger, der für alle drei Termine geeignet ist. Die genauen Mengen für das Beet und für Gefäße finden Sie auf der Seite Dosierung.
