🚚 Packeta kostenlos ab 70,00 €

Kirschen (Prunus avium): Anbau, Schnitt, Düngung und Verarbeitung der Früchte

Knorpel- und Herzkirschsorten, Pflanzung, wann der Kirschbaum trägt, Schnitt und Veredelung, Krankheiten und Rezepte

Kirschen – was wir über sie wissen: Inhaltsstoffe und Kalorien

Reife dunkelrote Kirschen in Büscheln zwischen den Blättern der Vogelkirsche

(Prunus avium)

Kirschen sind die Früchte der Vogelkirsche, auch Süßkirsche genannt, die zur Gattung Prunus in der Familie der Rosengewächse gehört. Diese Kirsche wurde im Lauf der Jahre zu vielen Sorten veredelt, aus denen praktisch jeder etwas findet.

Kirschen gehören zum Steinobst, weil sie einen einzigen Kern enthalten.

Kirschen enthalten viele Vitamine – C, A, B, P, E und weitere Mineralstoffe: Magnesium, Eisen, Jod, Phosphor, Kalzium, Zink u. a. Sie enthalten außerdem viel Wasser und passen damit gut in eine kalorienarme Ernährung. Dank ihrer Inhaltsstoffe helfen Kirschen dabei, Blut, Leber und Nieren zu reinigen, und so sollten Sie sie sich zumindest zur Zeit ihrer Reife gönnen.

Hundert Gramm frische Kirschen haben etwa 60 kcal, sodass auch eine größere Schale Früchte bequem in einen leichten Speiseplan passt.

Geschichte des Kirschenanbaus: von der wilden Vogelkirsche zu den heutigen Sorten

Zwei reife rote Kirschen, die an ihren Stielen zwischen den Blättern hängen

Kirschen stammen ursprünglich aus ganz Europa und Asien, meist als wilde Vogelkirschen. Später begann man sie zu veredeln, vermutlich schon in der Antike in Rom.

Nach Deutschland brachten die Römer die Kirsche, im Mittelalter wurde sie vor allem in Kloster- und Burggärten gepflegt, während die heutigen Sorten vom 19. bis ins 20. Jahrhundert entstanden.

Kirschblüte: der Kuss unter dem blühenden Kirschbaum

Die Kirschblüte gilt seit jeher als Sinnbild für Liebe und Neuanfang – in Japan wird sie beim Hanami gefeiert, in Deutschland pilgern jedes Frühjahr Tausende in die Kirschblütenallee der Bonner Altstadt. Der Brauch, sich unter einem blühenden Baum zu küssen, verbreitete sich im 19. Jahrhundert, als ein Kuss in der Öffentlichkeit erstmals als schicklich galt. Bis dahin blieb er ausschließlich dem Privaten vorbehalten.

Der Kuss unter dem blühenden Kirschbaum soll der Frau Schönheit, Liebe und Gesundheit bringen und dem ganzen Paar eine Liebe, die mindestens bis zum nächsten Kuss unter dem Kirschbaum hält, sowie Fruchtbarkeit.

TIPP: Wenn kein Kirschbaum in Reichweite ist, können Sie sich unter jedem beliebigen blühenden Baum küssen

Kirschsorten: Knorpelkirschen (Burlat, Granat, Napoleon) und Herzkirschen (Kareschowa, Kaschtanka, Rivan)

Im Lauf der Jahrhunderte wurden viele Kirschsorten gezüchtet; im deutschen Handel finden Sie mehrere Dutzend davon, von ‚Burlat‘ über ‚Regina‘ und ‚Kordia‘ bis zu ‚Schneiders Späte Knorpelkirsche‘. Kirschen werden in Knorpelkirschen (davon gibt es mehr) und Herzkirschen unterteilt. Knorpelkirschen haben festes, gelbliches Fruchtfleisch und eine hellere Schale. Herzkirschen haben nicht nur eher eine Herzform, sondern auch dunkleres, weicheres Fruchtfleisch und eine dunkelrote Schale.

Knorpelkirschen

Burlat – eine dunkle Halbknorpelkirsche mit sehr großen, festeren, dunkel braunroten, süßen und sehr aromatischen Früchten. Der Baum bringt hohe und gleichmäßige Erträge und beginnt verhältnismäßig früh zu tragen. Nachteilig kann seine breite Krone sein (er eignet sich eher für größere Gärten), Blüten und Holz sind frostempfindlich. Von Vorteil ist, dass er keine besonderen Ansprüche an Standort und Boden stellt, am besten gedeiht er jedoch in wärmeren Lagen.

Granat – eine dunkle Knorpelkirsche mit mittelgroßen bis großen Früchten, süß-säuerlich im Geschmack und mit schwach färbendem Saft. Sie bringt sehr gute und regelmäßige Erträge. Der Baum ist mittelgroß – anfangs wächst er kräftig, später schwach. Er ist widerstandsfähig gegen Krankheiten, aber anfällig für die Kirschfruchtfliege. An den Standort stellt er mittlere Ansprüche, verträgt jedoch auch Trockenheit. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr wie zur Weiterverarbeitung.

Napoleon – eine bunte Knorpelkirsche mit großen bis sehr großen Früchten, rotgelb, süß-säuerlich und aromatisch. Der Ertrag ist durchschnittlich, aber alljährlich. Der Baum wächst stark oder mittelstark und bildet meist eine pyramidale Krone. Er ist empfindlich gegen Nässe und Staunässe und leidet außerdem unter Viruskrankheiten. Er braucht einen nährstoffreichen und geschützten Standort (vor Wind und Frost).

Herzkirschen

Kareschowa – eine dunkle Herzkirsche mit mittelgroßen bis großen Früchten, dunkelrot und säuerlich im Geschmack, sehr stark färbend. Der Baum bringt regelmäßige und hohe Erträge. Er hat eine große, ausladende Krone und wächst anfangs sehr kräftig, er braucht also genügend Platz. Von Vorteil ist, dass er weder unter Krankheiten noch unter Schädlingen leidet.

Kaschtanka – eine dunkle Herzkirsche mit großen, kugeligen Früchten, der Saft färbt sehr stark. Sie gehört zu den ertragreichsten Sorten. In der Jugend wächst sie kräftig, später weniger, bildet aber eine große pyramidale Krone. Sie ist sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten. Sie verlangt einen durchlässigen, lehmig-sandigen Boden.

Rivan – eine Herzkirsche mit mittelgroßen bis großen, leuchtend roten Früchten, der Saft färbt nur schwach. Sie bringt reiche und regelmäßige Erträge. Der Baum bleibt eher klein mit lockerer Krone. Er ist meist widerstandsfähig gegen Frost und Krankheiten. Er verlangt keinen besonderen Standort, verträgt mittelschwere Böden und hält auch in kühleren Lagen durch.

Kirschbaum pflanzen: wann man den Kirschbaum setzt und wie man ihn einpflanzt

Der Kirschenanbau verlangt etwas Wissen, vor allem über die richtige Sortenwahl, die Auswahl eines gesunden Bäumchens, das Pflanzen und die weitere Pflege.

Pflanzen Sie Kirschen nur dort, wo der Standort für sie passt, das heißt keine Frostmulde und kein Platz, an dem eisiger Wind weht. Der Kirschbaum braucht einen mittelschweren, lehmig-sandigen, eher kalkhaltigen und durchlässigen Boden, Staunässe verträgt er nicht.

Die Bäumchen können Sie im Herbst (bevor die ersten Fröste einsetzen) wie auch im Frühjahr (sobald die Fröste vorbei sind) pflanzen. Die Pflanzgrube sollte mindestens 50 x 50 cm groß und 50 bis 60 cm tief sein. Geben Sie Kompost auf den Grund der Grube, füllen Sie dann Erde nach, setzen Sie das Bäumchen ein, häufeln Sie Erde an und treten Sie sie gut fest. In der Anfangszeit muss das Bäumchen gegossen werden.

Wann der Kirschbaum trägt und wie lange es bis zur ersten Ernte dauert

Die häufigste Frage neuer Kirschbaumbesitzer lautet, wie lange sie auf die erste Ernte warten müssen. Die Antwort hängt vor allem von der Unterlage ab, auf die die Sorte veredelt ist:

  • Auf einer Sämlingsunterlage (wilde Vogelkirsche) trägt der Kirschbaum meist ab dem 4. bis 6. Jahr nach der Pflanzung. Der Baum wird groß, dafür ist er langlebig.
  • Auf einer schwach wachsenden Unterlage (Typ Gisela oder P-HL) kommen die ersten Früchte schon im 2. bis 3. Jahr. Die Krone bleibt niedrig, Ernte und Schnitt gehen leicht von der Hand.
  • Den Vollertrag erreicht der Baum etwa zwischen dem 8. und 10. Jahr und trägt bei guter Pflege jahrzehntelang.

Der Kirschbaum blüht je nach Sorte und Witterung im April, die Früchte reifen von Ende Mai bei frühen Sorten (zum Beispiel ‚Burlat‘) bis Anfang Juli bei späten. Die meisten Sorten sind selbststeril, ohne passenden Befruchter in der Nähe bleibt der Baum also ohne Ernte, auch wenn er reich blüht – planen Sie beim Pflanzen deshalb zwei Sorten ein, die zur gleichen Zeit blühen.

Den Ertragsbeginn kann auch die Erziehung beschleunigen: Seitentriebe, die waagerecht heruntergebunden werden, legen früher Blütenknospen an als steil aufwärts wachsende Triebe.

Kirschbaum düngen: womit und wann nachdüngen

Kirschen müssen nicht so oft nachgedüngt werden wie andere Kulturen, dreimal im Jahr danken sie es aber – vor allem die jüngeren Bäumchen. Düngen Sie zweimal im Frühjahr und einmal im Sommer nach, am besten mit einem perfekten Naturdünger wie DÜNGEE. Er enthält nämlich sowohl Stickstoff für das Wachstum der grünen Teile als auch Phosphor und Kalium für den Blüten- und Fruchtansatz.

Die Dosierung des universellen organischen Düngers richtet sich bei Steinobst nach dem Alter des Baumes:

  • Junger Baum bis fünf Jahre – kleinere Menge, im Kreis unter der Krone verteilt, wo die Saugwurzeln sitzen.
  • Ausgewachsener Baum – die Menge entlang des Kronenrands ausbringen, flach in den Boden einarbeiten und angießen.
  • Die letzte Düngung spätestens im Sommer; später Stickstoff würde den Baum zu neuen Trieben zwingen, die bis zum Winter nicht mehr ausreifen.

DÜNGEE im Katalog Dosierung und Anwendung

Kirschbaum schneiden

Wenn Sie den Kirschschnitt selbst in die Hand nehmen wollen, sollten Sie die Grundeigenschaften der Triebe kennen: Der Kirschbaum hat lange und kurze Triebe. Lange Triebe tragen überwiegend Blattknospen, während kurze Triebe Blütenknospen tragen und nur an der Spitze eine Blattknospe haben. Die seitlichen Knospen blühen und tragen Früchte.

Wann man den Kirschbaum schneidet und wie Erhaltungs- und Verjüngungsschnitt geführt werden

Nach dem Pflanzen muss der Mitteltrieb auf 2/3 seiner Länge und die Seitentriebe auf 1/2 ihrer Länge zurückgeschnitten werden. Erziehen Sie die Kirsche als Spindel, brauchen Sie gar nichts zu schneiden, Sie bringen die Seitentriebe nur in die waagerechte Lage – zum Beispiel durch Herunterbinden.

Manchmal treten an Kirschbäumen gehäufte Knospen auf. Diese müssen durch Ausbrechen entfernt werden. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, damit Sie die darunterliegenden Augen nicht verletzen.

Erhaltungsschnitt – hat der Baum die gewünschte Höhe erreicht, schneiden wir den verlängerten Stamm auf einen Seitenast ab, der mit dem Stamm einen großen Winkel bildet. Der Ast sollte mindestens halb so stark sein wie der Stamm.

Verjüngungsschnitt – einen alten Baum können wir verjüngen, indem wir einen zwei- oder dreijährigen Ast auf einen kurzen Blütenbüscheltrieb zurückschneiden. Die vegetative Endknospe treibt dann als langer Trieb aus, und mit diesen Trieben ersetzen wir die alten Gerüstäste.

Kirschbaum veredeln

Auf eine geeignete Unterlage, zum Beispiel die wilde Vogelkirsche, lässt sich jede beliebige Kirschsorte aufveredeln. Sie brauchen nur ein Edelreis der Kirsche, das wir mit einem scharfen Messer schräg anschneiden; diese Reiser schneiden wir im Herbst und lagern sie bis zum Frühjahr in feuchtem Sand im Keller. Sobald im Frühjahr die letzten Fröste vorüber sind, können wir veredeln. An der Vogelkirsche suchen wir einen Ast, der ähnlich stark ist wie das Edelreis. Auch ihn schneiden wir mit einem scharfen Messer schräg an. Beide Schnittflächen legen wir aneinander, umwickeln sie mit Veredelungsband und verstreichen sie mit Baumwachs. Dass die Veredelung geglückt ist, erkennen wir daran, dass das Edelreis im Frühjahr austreibt.

Kirschbaum-Krankheiten: Blattfleckenkrankheit und Kirschfruchtfliege

Leider bleiben auch Kirschen von Krankheiten und Schädlingen nicht verschont. Am meisten schaden ihnen jedoch Fröste, die im Frühjahr sowohl das Holz als auch Blatt- und Blütenknospen schädigen können. Deshalb pflanzen wir Kirschen nie in Frostmulden oder an andere ungeschützte Stellen.

Blattfleckenkrankheit und trockene Blattfleckenkrankheit beide Krankheiten werden von Pilzen verursacht und sind an braunen Flecken auf den Blättern zu erkennen. Am besten ist die Vorbeugung – Bäume weit voneinander pflanzen und konsequent auslichten, damit die Krone luftig bleibt. Befallenes Laub aufsammeln und entsorgen. Ist der Befall stärker, wird ein Fungizid nötig sein.

Kirschfruchtfliege – der Schädling, der sich an Kirschen besonders gern gütlich tut, ist eben die Kirschfruchtfliege. Die Fliege selbst schmarotzt nicht an den Kirschen, sondern legt ihre Eier in die Früchte. Daraus schlüpfen weißliche Maden, die die Früchte von innen ausfressen. Die Früchte faulen und fallen ab. Vorbeugend hilft es, Sorten zu wählen, die gegenüber der Kirschfruchtfliege widerstandsfähig sind (‚Burlat‘, ‚Kareschowa‘, ‚Kaschtanka‘). Auch eine frühe Ernte hilft. Die Fliege lässt sich zudem auf gelben Leimtafeln abfangen.

Hinter dem vorzeitigen Absterben ganzer Äste steckt meist die Monilia-Fäule, faulende Früchte am Baum gehen auf das Konto der Monilinia-Fruchtfäule und schorfige Flecken auf den Früchten auf die Schrotschusskrankheit der Steinobstgewächse.

Kirschen verarbeiten: einkochen und Kirschen in Rum

Kirschen werden zwar am häufigsten roh gegessen, sie lassen sich aber auch recht gut für den Winter verarbeiten. Wir zeigen Ihnen wenigstens einige Möglichkeiten.

Kirschen einkochen

Zum Einkochen von Kirschen brauchen Sie: 1 kg Kirschen, 1 l Wasser und 150 g Zucker. Waschen Sie die Kirschen und schichten Sie sie in Gläser. Bringen Sie das Wasser zum Kochen, streuen Sie den Zucker ein und lassen Sie ihn vollständig auflösen. Mit diesem Sud übergießen Sie die Kirschen in den Gläsern. Zuschrauben und im Einkochtopf bei 85 °C etwa 20 Minuten einkochen.

Kirschen in Rum

So eingelegte Kirschen halten sich mehrere Jahre. Sie brauchen 1 kg Kirschen, 300 g Zucker und 0,5 l Rum. Die Kirschen waschen wir, wir können sie auch entsteinen, dann lassen sie sich besser zum Verzieren von Torten verwenden. In die Gläser geben wir eine Schicht Kirschen, streuen Zucker darüber und so weiter. Zum Schluss übergießen wir das ganze Glas mit Rum. Nichts muss eingekocht oder sterilisiert werden. Es genügt, alles 3 Wochen durchziehen zu lassen.

Kirschkompott im Glas neben einer Schale frischer Kirschen
Geschichtetes Cremedessert mit Kirschen in zwei Gläsern

Kirschen-Rezepte: Kirschmichel und Kirschkuchen

Ein Stück Kirschkuchen auf einem Teller, mit Puderzucker bestäubt

Kirschmichel

Sie brauchen: 0,5 kg Kirschen, 300 g Mehl (Type 405), 100 ml Öl, 200 g Zucker, 100 ml Milch, 3 Eier, 1/2 Päckchen Backpulver. Zubereitung: Aus dem Eiweiß schlagen wir Eischnee und rühren die Hälfte des Zuckers unter. Die andere Hälfte des Zuckers schlagen wir mit den Eigelben auf und träufeln dabei das Öl ein. Sind die Eigelbe dick und schaumig, mischen wir portionsweise das Mehl mit dem Backpulver, den Eischnee und die Milch darunter. Den Teig gießen wir in eine gefettete und bemehlte Auflaufform, belegen ihn mit Kirschen und backen ihn etwa 30 Minuten bei 190 °C. TIPP: Eine Abwechslung erhalten Sie, wenn Sie Streusel auf die Kirschen geben.

Kirschkuchen

Für diesen Kuchen brauchen Sie: 120 g Mehl (Type 405), 20 g gemahlene Mandeln, 20 g Zucker, 120 g Butter, 2 Eigelb, 400 g Kirschen, und für die Creme – 350 ml saure Sahne, 1 Päckchen Vanillezucker, 20 g Zucker, eine Prise geriebene Zitronenschale. Zubereitung: Aus den Zutaten für den Teig kneten wir einen glatten Teig und lassen ihn 1/2 Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Danach rollen wir ihn aus, legen ihn in eine gefettete Form und stechen ihn mit der Gabel ein. Aus den Zutaten für die Creme rühren wir eine dicke Creme. Die Hälfte davon streichen wir auf den Teig, schichten die Kirschen darauf und übergießen alles mit der zweiten Hälfte der Creme. Wir backen 40 Minuten bei 180 °C.

Im Online-Shop kaufen

Den perfekten Naturdünger DÜNGEE für Kirschen und weitere Obstbäume kaufen Sie direkt bei uns – Gebinde von 500 ml bis 11 l, mit einer nach dem Alter des Baumes aufgeschlüsselten Dosierung.

KAUFEN Dosierung und Anwendung

Weitere interessante Artikel