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Erdbeer-Spinat

Erdbeer-Spinat (Chenopodium foliosum) können Sie ab April anbauen – die Ernte der Blätter und der roten Früchtchen zieht sich durch den ganzen Sommer. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie es geht.

Erdbeer-Spinat (Chenopodium foliosum) mit roten, himbeerähnlichen Früchten an den Stängeln

Standort: sonniger Platz mit humosem Boden
Höhe: bis 50 cm
Anbauzeit: ab April
Erntezeit: von Ende Mai bis zum Beginn der Blüte

Erdbeer-Spinat ist ein verwilderter, wie Spinat nutzbarer Gänsefuß. Er gehört zur Familie der Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae) und kommt in allen europäischen Ländern verwildert vor, wobei sein Areal bis nach Westasien reicht. Häufig wächst er an Wegrändern, aber auch auf Schuttplätzen und Abraumhalden.

Dieser Gänsefuß hat dreieckig-spießförmige, grob gezähnte Blätter mit langem Stiel und kleine rote Früchte in der Form winziger Erdbeeren. Die leuchtend roten Beeren sind essbar, schmecken aber fad, weshalb sie im Gemüsegarten eher als Zierelement dienen. Früher wurde die Pflanze häufiger als Blattgemüse angebaut, nach und nach verdrängten sie jedoch andere Arten aus den Gärten, etwa die Gartenmelde (Atriplex hortensis) und der echte Spinat (Spinacia oleracea).

Als einjährige Pflanze wird der Erdbeer-Spinat von April bis Mai direkt ins Beet gesät, in Reihen mit 25 cm Abstand. Die aufgelaufenen Sämlinge werden auf 20 cm vereinzelt. Wird später gesät, schießen die Pflanzen schneller in die Blüte und der Blattertrag fällt geringer aus. Regelmäßiges Gießen und Düngen mit Stickstoffdünger halten die Blätter zart; kurz vor der Ernte sollte man jedoch nicht mehr düngen.

Ähnlich wird auch der nordamerikanische Gänsefuß Chenopodium capitatum angebaut.

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