Blutweiderich (Lythrum): Gewöhnlicher und Ruten-Blutweiderich
Gewöhnlicher Blutweiderich (Lythrum salicaria) und weitere Arten – Standort, Schneiden, Heilwirkung und Düngen
Perfekter Naturdünger für den Blutweiderich, aber auch geeignet für alle Pflanzen, ob draußen oder drinnen.
Hervorragende Eigenschaften und einfache Anwendung beim Blutweiderich

- Einfach zu lagern und anzuwenden.
- Optimale Aufnahme
- Sicher für Kinder, Haustiere und Tiere.
- Versorgt den Blutweiderich mit komplexen Nährstoffen.
- Zugelassen für die Verwendung in der ökologischen Produktion (ÚKZÚZ Nr. 5778).
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- Mindesthaltbarkeit 3 Jahre.
Bereiten Sie einen Aufguss aus DÜNGEE zu (1 Teelöffel auf 1 l Wasser) und gießen Sie den Blutweiderich während des vegetativen Wachstums 2× pro Monat.
Wie viel Dünger Sie benötigen
- 4 l DÜNGEE = mind. 800 l Gießwasser
Das Verhältnis für die übrigen Gebinde finden Sie in der Dosierungstabelle, eine Übersicht aller Gebinde im Katalog.
Sicher für Menschen und Tiere




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Blutweiderich (Lythrum) – was ist das für eine Pflanze
Der Blutweiderich, mit dem wissenschaftlichen Namen Lythrum, ist eine Pflanzengattung mit verschiedenen Arten, unter denen der Gewöhnliche Blutweiderich (Lythrum salicaria) hervorsticht. Diese feuchtigkeitsliebende Staude ist für ihre auffälligen Blüten bekannt und wächst in ganz unterschiedlichen Lebensräumen, von Feuchtgebieten bis zu den Ufern von Wasserläufen. In der traditionellen Medizin wurde der Gewöhnliche Blutweiderich wegen seiner nachgesagten Heilwirkung verwendet, auch wenn gründliche klinische Studien sein Potenzial und seine Sicherheit noch untersuchen.
Die Anbaumethoden für den Blutweiderich wurden so verfeinert, dass sie sowohl die dekorative als auch die heilkundliche Nutzung der Pflanze bedienen. Blutweideriche können dank ihrer dichten Blütenstände und der langen, meist bis in den Spätsommer reichenden Blütezeit ein attraktives Element im Garten sein. Die Systematik der Gattung ist vielfältig und umfasst mehrere Arten mit unterschiedlichen Ansprüchen und Eigenschaften, die eine gezielte Pflege und ein Verständnis ihrer Biologie und Ökologie erfordern.
Das Wichtigste in Kürze

- Der Gewöhnliche Blutweiderich ist eine Heilpflanze mit auffälligen rosa Blüten.
- Der Anbau verbindet dekorative und heilkundliche Nutzung.
- Die Sorten unterscheiden sich in Wuchsform und Standortansprüchen.
Biologie und Morphologie des Blutweiderichs
Der Gewöhnliche Blutweiderich gehört zu den interessanten und morphologisch markanten Pflanzen, die sich durch besondere Merkmale in Bau und Physiologie auszeichnen. Wir werfen einen Blick auf drei Grundaspekte dieser Pflanze, um ihre Besonderheit besser zu verstehen.
Einordnung der Pflanze
Der Blutweiderich (Lythrum) ist eine Gattung aus der Familie der Weiderichgewächse. Diese Gattung umfasst mehrere Arten, von denen der Gewöhnliche Blutweiderich (Lythrum salicaria) die wichtigste Stellung einnimmt; es handelt sich um eine ausdauernde Staude, die für ihre Wüchsigkeit und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Standorte bekannt ist.
Physiologie des Blutweiderichs
Der Gewöhnliche Blutweiderich ist gegenüber verschiedenen Standortbedingungen robust und kann sich dank seines kräftigen Rhizoms regenerieren. Die Fotosynthese der Pflanze arbeitet effizient und ermöglicht Blütenstände, die sehr reich an Blüten mit ausgeprägter roter Färbung sind und Bestäuber anziehen.
Morphologische Merkmale
Der Gewöhnliche Blutweiderich ist charakterisiert durch seinen Stängel, der eine Höhe von 50 bis 150 cm erreichen kann. Die Stängel sind aufrecht und rötlich, meist scharf vierkantig und können kahl oder grau behaart sein. Die Blätter sind lanzettlich, gegenständig oder wechselständig, oft in dreizähligen Quirlen. Die Blüten stehen in langen endständigen Ähren und bestehen aus sechs Teilen: Kelch, Krone, Staubblätter und Fruchtknoten. Die Krone zeigt dunkelrosa bis rotviolette Töne, was der Pflanze ihr markantes Aussehen verleiht. Die Früchte können sich auf unterschiedlichen Wegen ausbreiten, was der Art zu ihrer Verbreitung verhilft.
Ökologie und Verbreitung des Blutweiderichs
Blutweideriche sind feuchtigkeitsliebende Pflanzen, die sonnige bis halbschattige Standorte mit sauren Böden bevorzugen. Sie fügen sich in natürliche Ökosysteme ein und bieten Bestäubern wie Bienen und Schmetterlingen Lebensraum.
Natürliche Standorte
Der Blutweiderich sucht feuchte Standortewie zeitweise überflutete Wiesen, Ufer von Wasserläufen, Röhrichte und feuchte Gräben. Diese Pflanzen sind Hemikryptophyten, das heißt, ihre überdauernden Organe bleiben auf Bodenhöhe oder knapp darunter – besonders typisch für Arten, die an wechselnde Bedingungen in überfluteten Bereichen angepasst sind. Zudem brauchen sie ausreichend Sonnenlicht, wobei einige Arten auch Halbschatten vertragen. Gegenüber dem pH-Wert des Bodens sind diese Pflanzen recht tolerant, bevorzugen aber meist saure Verhältnisse.
Geografische Verbreitung
Die Verbreitung des Blutweiderichs reicht von Mitteleuropa bis in den Iran. Einige Arten sind auch in den gemäßigten Zonen weltweit heimisch und reichen bis in besondere Ökosysteme in Australien und Neuseeland. Er blüht von Juni bis September und ist damit eine wichtige Pflanze für die Bestäubung in den Sommermonaten. Die Pflanzen finden sich in ganz verschiedenen Biotopen, die auch eng mit menschlicher Tätigkeit verbunden sein können, wie ihr Vorkommen an Straßenrändern oder auf zeitweise überfluteten Feldern zeigt. Allgemein gilt: Der Blutweiderich hat sich an unterschiedliche ökologische Bedingungen angepasst und konnte so seine Präsenz in vielen geografischen Regionen ausweiten.
Blutweiderich pflanzen und pflegen (Lythrum salicaria)

Ein erfolgreicher Anbau des Blutweiderichs hängt von den richtigen Bedingungen und der passenden Pflege ab. Dazu gehören ein geeigneter Standort, regelmäßiges Düngen und die richtige Technik beim Vermehren und Schneiden.
Der richtige Standort
Der Blutweiderich (Lythrum) bevorzugt sonnige Lagen mit feuchtem, aber gut durchlässigem Boden. Ideal ist ein humoser Boden mit eher saurem pH-Wert, der der Pflanze zu optimalem Wachstum und gesunder Entwicklung verhilft. Die Stängel können 80 bis 150 cm hoch werden, deshalb sollte man einen Platz wählen, an dem die Pflanze nicht beschattet wird.
Blutweiderich düngen: womit und wie oft
Für eine reiche Blüte empfiehlt sich das Düngen in regelmäßigen Abständen. Dünger sollten alle Grundnährstoffe und Spurenelemente enthalten, die für gesundes Wachstum nötig sind. Ein organischer Dünger liefert der Pflanze Nährstoffe und fördert ihre natürliche Vitalität. Dünger auf Basis organischer Rohstoffe sind eine ausgezeichnete Wahl, denn sie versorgen die Pflanze umfassend und stärken ihre Widerstandskraft.
Vermehren und Schneiden: wie weit man den Blutweiderich zurückschneidet
Die Vermehrung des Blutweiderichs erfolgt am häufigsten durch Teilung der Horste im Frühjahr oder im Herbst oder durch Aussaat von Samen. Wirksam ist auch die vegetative Vermehrung über Stecklinge junger Triebe im späten Frühjahr. Für die Schönheit und ein gesundes Wachstum ist der Schnitt wichtig – das Entfernen vertrockneter oder beschädigter Stängelteile nach der Blüte fördert einen reicheren und dichteren Austrieb. Der Schnitt eignet sich auch zum Formen der Pflanze und begrenzt die übermäßige Ausbreitung über die Kapseln mit den Samen.
Gewöhnlicher Blutweiderich (Lythrum salicaria) – Düngen und Nährstoffe

Der Gewöhnliche Blutweiderich, fachlich bekannt als Lythrum salicaria, ist eine ausdauernde Staude, die für ihre rosa Blüten und ihre Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Bodenverhältnisse geschätzt wird. Zur Pflege dieser Pflanze gehört eine regelmäßige Nährstoffversorgung, damit Wachstum und Blüte optimal ausfallen.
Düngen und Nährstoffe:
- Frühjahr: Zu Beginn der Vegetationszeit empfiehlt sich ein ausgewogener Dünger mit Stickstoff, Phosphor und Kalium.
- Sommer und Herbst: Während des Hauptwachstums und der Blüte ist ein Dünger mit höherem Kaliumanteil sinnvoll, um die Blüte zu fördern.
Für die besten Ergebnisse lässt sich der spezielle Dünger DÜNGEEeinsetzen, der aus organischen Rohstoffen hergestellt wird. Dieser Düngertyp bietet eine Reihe von Vorteilen:
- Umfassende Versorgung: Enthält ein komplexes Spektrum an Nährstoffen, die für das gesunde Wachstum des Gewöhnlichen Blutweiderichs nötig sind.
- Natürliche Vitalität: Fördert ein gesundes Wurzelsystem und die Gesamtkondition der Pflanze.
Düngerhythmus:
- Eine Frühjahrsgabe pro Saison.
- Nachdüngen während der Vegetationszeit nach Bedarf, üblicherweise alle 2 bis 4 Wochen.
Beim Düngen ist es wichtig, der Anleitung des Herstellers zu folgen und die empfohlene Dosierung einzuhalten, damit es nicht zu Überdüngung und Schäden an der Pflanze kommt.
Blutweiderich düngen: womit und in welchem Rhythmus

Blutweiderich, mundartlich auch Stolzer Heinrich genannt, ist dieselbe Art wie der Gewöhnliche Blutweiderich (Lythrum salicaria) – eine bekannte feuchtigkeitsliebende Pflanze, die für ihre auffälligen rosa bis purpurnen Blütenstände geschätzt wird. Um eine reiche Blüte und gesundes Wachstum zu erhalten, ist eine regelmäßige Nährstoffversorgung wichtig.
Düngerhythmus:
- Im Frühjahr: 1× beim Austrieb
- Während der Blüte: alle 2 Wochen
Düngertypen:
- Universeller Blumendünger – ausgewogener Nährstoffgehalt
- Organische Dünger – Förderung der Bodenmikroorganismen
- Phosphorbetonter Dünger – Förderung von Wurzelsystem und Blüte
Eine unzureichende Versorgung zeigt sich in spärlicherer Blüte und einer insgesamt geschwächten Pflanze. Um Kondition und Widerstandskraft zu verbessern, eignet sich ein spezialisierter Dünger wie DÜNGEE aus organischen Rohstoffen. Dieser Dünger liefert der Pflanze essenzielle Nährstoffe und fördert ihre natürliche Vitalität.
Anwendung des Düngers DÜNGEE aus organischen Rohstoffen:
- Vor der Blüte: zur Stärkung von Kraft und Widerstandskraft
- Während der Vegetation: zum Erhalt der Vitalität
Wichtig ist, die empfohlene Dosierung einzuhalten, damit es nicht zu einer Überdüngung kommt, die der Pflanze schaden kann.
Ruten-Blutweiderich (Lythrum virgatum) – Düngen und Pflege

Der Ruten-Blutweiderich braucht für seine Wüchsigkeit und seine schönen Blüten eine regelmäßige Nährstoffversorgung. Das Düngen sollte regelmäßig über die gesamte Vegetationszeit erfolgen, in der Regel einmal im Monat. Es gibt eine breite Palette an Düngern, von mineralischen bis zu organischen Präparaten, die gesundes Wachstum und reiche Blütenstände fördern.
Die Wahl des Düngers hängt vom konkreten Bedarf der Pflanze ab. Wichtig ist, dass der Dünger ausgewogene Mengen an Stickstoff, Phosphor und Kaliumenthält, ebenso wie Spurenelemente, die für die richtige Entwicklung der Pflanzen nötig sind.
Der Dünger DÜNGEE ist bei Gärtnerinnen und Gärtnern, die Ruten-Blutweiderich kultivieren, zu einer beliebten Wahl geworden. Dieser natürliche Dünger wird aus organischen Rohstoffenhergestellt, liefert den Pflanzen alle nötigen Nährstoffe und trägt zu ihrer Gesamtvitalitätbei.
Für die besten Ergebnisse wird empfohlen, den Dünger DÜNGEE nach den Angaben des Herstellers anzuwenden, damit der Ruten-Blutweiderich richtig und ausgewogen versorgt ist. So gedeiht die Pflanze und fällt im Beet durch ihre üppigen Blüten auf.
Der Ruten-Blutweiderich braucht zum Wachsen feuchten Boden und einen sonnigen oder halbschattigen Platz. Um seine natürliche Schönheit zu erhalten, ist eine regelmäßige und ausgewogene Versorgungwichtig.
Heilkundliche Nutzung und Etymologie: Wirkung des Blutweiderichs
Der Gewöhnliche Blutweiderich ist eine blühende Staudemit einer langen Geschichte in der Heilkunde; bekannt ist er für seine entzündungshemmenden und zusammenziehenden Eigenschaften. Er enthält Phytosterine, die für seine medizinischen Eigenschaften und die traditionelle Nutzung in der Volksheilkunde von Wert sind.
Geschichte und Tradition
Die Geschichte des Blutweiderichs reicht weit zurück: die verbreitete Art Blutweiderich wurde in der Volksheilkunde in ganz Mitteleuropa genutzt. Aus Wurzeln und Stängeln der Pflanze bereitete man Abkochungen und Tees mit der Absicht, Schmerzen zu lindern und Wunden zu versorgen. Der Blutweiderich wurde wegen seiner Wirkung auf Heilung und Geweberegeneration genutzt und dabei als Umschlag direkt auf die Haut aufgelegt.
Heutige heilkundliche Nutzung
Heute wird der Gewöhnliche Blutweiderich in der Phytotherapie weiterhin wegen seines Nutzens in der Heilkunde eingesetzt. Neuere Studien deuten darauf hin, dass Extrakte aus Blutweiderich die Heilung unterstützen und entzündungshemmend wirken können. Die Pflanze wird auch als Tee verwendet, der bei Beschwerden des Verdauungssystems und Menstruationsschmerzen hilft. Der Gewöhnliche Blutweiderich gilt als natürliches Mittel, das in der Komplementärmedizin von Nutzen sein kann.
Blutweiderich und Bestäuber
Blutweideriche, besonders die Art Gewöhnlicher Blutweiderich (Lythrum salicaria), sind attraktiv für viele Bestäuber. Die violetten Blüten dieser Pflanze sind besonders anziehend für Schmetterlinge und Bienen, die im Bestäubungsprozess eine Schlüsselrolle spielen. Der süße Nektar dieser Blüten lockt die Bestäuber an, die anschließend den Pollen zwischen den Pflanzen übertragen.
Darüber hinaus fördert der Blutweiderich die Biodiversität, indem er das Leben nützlicher Arten unterstützt, die für gesunde Ökosysteme wichtig sind. Bienen sind für ihren außerordentlichen Beitrag zu Ökosystemen durch die Bestäubung bekannt, was sich unmittelbar auf die Frucht- und Samenbildung vieler Pflanzen auswirkt.
- Schmetterlinge und Sonne: Verbreitet ist der Anblick bunter Schmetterlinge, die sich an sonnigen Tagen auf den Blüten des Blutweiderichs sonnen.
- Bienen und Blüten: Bienen sind oft dabei zu beobachten, wie sie Nektar aus den violetten Blüten sammeln, was neben der Bestäubung auch ihrem Nahrungsvorrat dient.
Manche Blutweiderich-Arten treten gemeinsam mit anderen feuchtigkeitsliebenden Pflanzen auf, etwa dem Langblättrigen Ehrenpreis (Veronica longifolia) und dem Gewöhnlichen Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris), die an ähnlichen Standorten wie die Blutweideriche oft Pflanzengesellschaften bilden.
Die Sonne beeinflusst die Nektarmenge der Blutweiderich-Blüten und damit auch die Zahl der Bestäuber. Eine höhere Sonneneinstrahlung kann zu mehr Nektar führen und macht den Standort für Bestäuber attraktiver.
Wichtig ist der Hinweis, dass das Vorkommen von Blutweiderich in natürlichen Biotopen als Anzeiger für ein gesundes Ökosystem mit vielfältigen Bestäubern gilt.
Systematik und die verschiedenen Arten des Blutweiderichs
Merkmale und Systematik der Gattung Lythrum zeigen ihre Vielfalt und ihre Bedeutung in der Pflanzenwelt. Zu den Blutweiderichen gehören Arten mit einer breiten Palette morphologischer Eigenschaften.
Einordnung der Arten
Die Gattung Blutweiderich, wissenschaftlich Lythrum, gehört zur Familie der Weiderichgewächse. Diese Gattung umfasst etwa 36 Arten, darunter sowohl einjährige als auch ausdauernde. Bedeutende Vertreter sind der Ruten-Blutweiderich (Lythrum virgatum) und der Gewöhnliche Blutweiderich (Lythrum salicaria), die einander ähneln, obwohl es verschiedene Arten sind. Beide sind für ihren aufrechten Wuchs und ihre violetten Blütenbekannt. Der Ruten-Blutweiderich ist vor allem in gemäßigten Klimaregionen verbreitet und wird für seine dekorativen Eigenschaften geschätzt.
- Gewöhnlicher Blutweiderich (Lythrum salicaria) – ausdauernde Staude mit rosa bis violetten Blüten
- Ruten-Blutweiderich (Lythrum virgatum) – dem Gewöhnlichen Blutweiderich ähnlich, ebenfalls mit rosa bis violetten Blüten
Verwandtschaft und Evolution
Die Gattung Lythrum ist Teil einer höheren pflanzensoziologischen Einheit, zu der Einheiten wie Filipendulenion und Veronico longifoliae-Lysimachion vulgarisgehören. Studien zur Evolution dieser Gruppen deuten darauf hin, dass die Arten des Blutweiderichs vielfältig an unterschiedliche ökologische Bedingungen angepasst sind. Ein Beispiel ist der genannte Ruten-Blutweiderich, dessen natürliche Standorte feuchte Wiesen und Ufer von Wasserläufen umfassen, was seine evolutionäre Anpassung an verschiedene Lebensräume zeigt. Die Verwandtschaft zwischen den Arten erhält die genetische Vielfalt und unterstützt das Fortbestehen der Gattung im Ökosystem.
Häufige Fragen
In diesem Abschnitt gehen wir auf die häufigsten Fragen zum Blutweiderich ein, einer Pflanzengattung aus der Familie der Weiderichgewächse. Wir geben konkrete Auskunft zu den Unterschieden zwischen den Arten, zum Anbau des Gewöhnlichen Blutweiderichs und zu seinen Grundmerkmalen.
Was ist der Unterschied zwischen „Ruten-Blutweiderich“ und „Gewöhnlichem Blutweiderich“?
Der Ruten-Blutweiderich (Lythrum virgatum) unterscheidet sich vom Gewöhnlichen Blutweiderich (Lythrum salicaria) vor allem im Habitus und im Aussehen der Blüten. Während der Ruten-Blutweiderich schmal und hoch mit kleineren Blüten wächst, ist der Gewöhnliche Blutweiderich für breitere Blüten und einen kräftigeren Wuchs bekannt.
Was sind die wichtigsten Schritte für den erfolgreichen Anbau des Gewöhnlichen Blutweiderichs?
Der Gewöhnliche Blutweiderich braucht ausreichend Feuchtigkeit, einen sonnigen bis halbschattigen Standort und nährstoffreichen Boden. Wichtig sind regelmäßiges Gießen, besonders in den wärmeren Monaten, und ein Rückschnitt im Frühjahr.
Was ist Lythrum salicaria und wie hängt es mit dem Blutweiderich zusammen?
Lythrum salicaria ist der lateinische Name des Gewöhnlichen Blutweiderichs, einer ausdauernden, feuchtigkeitsliebenden Staude, die häufig an Wasserläufen und in Feuchtgebieten vorkommt. Sie ist eine der am weitesten verbreiteten Arten der Gattung Lythrum.
Welche Methoden zur Vermehrung des Gewöhnlichen Blutweiderichs sind am häufigsten?
Am häufigsten wird der Gewöhnliche Blutweiderich durch Teilung der Horste im Frühjahr oder Herbst und durch Aussaat von Samen vermehrt. Beide Wege sind wirksam und gebräuchlich.
Welche weiteren Arten des Blutweiderichs gibt es und wie unterscheiden sie sich vom Gewöhnlichen Blutweiderich?
Neben dem Gewöhnlichen und dem Ruten-Blutweiderich gibt es weitere Arten, etwa den Ysopblättrigen Weiderich, der kleiner und weniger bekannt ist. In Deutschland ist der Gewöhnliche Blutweiderich häufig, während einige andere Arten gefährdet sein können.
Wann im Jahr blüht der Gewöhnliche Blutweiderich üblicherweise und was ist dafür nötig?
Der Gewöhnliche Blutweiderich blüht üblicherweise von Juni bis September. Für eine reiche Blüte sind ein geeigneter Standort mit viel Sonne und Feuchtigkeit sowie ein nährstoffreicher Boden wichtig.
