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Geranien (Pelargonien): Anbau, Arten und Überwintern

Wie Sie Geranien von Frühjahr bis Winter pflegen — Standort, Gießen, Düngen, Stecklinge und Überwintern ohne Verluste

Geranien oder Pelargonien

Dunkelrote halbgefüllte Geranienblüten mit Knospen über grünen Blättern

Geranien, auch Pelargonien genannt, sind Pflanzen der Gattung Pelargonium, die zur Familie der Geraniaceae gehört. Geranien sind sehr beliebte Zierpflanzen, die wegen ihrer attraktiven Blüten und ihres Duftes kultiviert werden.

Es gibt viele Geranienarten, von denen jede ihre eigenen Merkmale hat. Die Blüten der Geranien können unterschiedliche Farben haben, etwa Rosa, Rot, Weiß oder Violett, und besitzen oft ein ausgeprägtes, angenehmes Aroma. Die Blätter sind meist grün und weisen die verschiedensten Formen auf, von glatten bis zu gezähnten oder gewellten Rändern.

Geranien werden häufig in Gärten, auf Balkonen oder in Gefäßen im Freien gepflanzt. Bekannt sind sie für ihre Trockenheitsverträglichkeit und sie sind verhältnismäßig pflegeleicht. Sie lassen sich auch als Zimmerpflanzen kultivieren, brauchen dann jedoch ausreichend Licht und einen gut durchlässigen Boden.

Geranien werden am häufigsten über Stecklinge vermehrt, das heißt, von neuen Trieben werden Stecklinge geschnitten und daraus neue Pflanzen gezogen. Es gibt eine Vielzahl von Geraniensorten, die sich in Blütenform, Wuchs und Duft unterscheiden.

Geranien-Arten: Überblick der meistkultivierten Pelargonien

Geranien sind eine vielfältige Pflanzengruppe, und es gibt wirklich viele Arten. Hier ein Überblick über einige beliebte Arten:

  1. Pelargonium zonale: Die stehende Geranie, auch Zonalgeranie genannt, wächst aufrecht und hat dekorative Blätter mit einer deutlichen dunklen Zone in der Mitte. Die Blüten können verschiedene Farben haben und sind meist groß und üppig.

  2. Pelargonium peltatum: Die Hängegeranie, auch Efeugeranie genannt, wächst hängend und bildet lange, überhängende Triebe. Die Blätter sind glänzend, die Blüten klein und bilden oft üppige Blütendolden.

  3. Pelargonium grandiflorum: Die Edelgeranie, auch Englische oder großblütige Geranie genannt, wächst aufrecht und trägt große Blüten mit vielfältigen Farbkombinationen. Bekannt ist sie für ihre reiche und lang anhaltende Blüte.

  4. Pelargonium graveolens: Die Rosenduftgeranie, auch als Duftpelargonie bekannt, wächst aufrecht und hat stark duftende Blätter. Sie wird häufig in der Parfümerie und Aromatherapie verwendet.

  5. Pelargonium crispum: Die Krause Duftgeranie, auch krause Pelargonie genannt, wächst aufrecht, und ihre Blätter haben fein gewellte Ränder. Beliebt ist sie wegen ihres Zitronen- oder Minzdufts.

  6. Pelargonium tomentosum: Die Filzige Duftgeranie, auch behaarte Pelargonie genannt, wächst aufrecht, und ihre Blätter sind mit feinen Härchen bedeckt. Die Blätter duften stark nach Minze und werden oft in Kräutergärten gepflanzt.

Das sind nur einige Beispiele für Geranienarten, die häufig kultiviert werden. Es gibt viele weitere Sorten und Hybriden mit unterschiedlichen Eigenschaften und Düften, die Gärten und Blumenarrangements bereichern.

Eine Hand berührt die Duftblätter der Geranie Pelargonium capitatum
Rote Geranienblüten mit Tropfen des Morgentaus

Geranien pflegen: wie man Geranien anbaut und richtig versorgt

Der Anbau von Geranien ist verhältnismäßig einfach und wird mit reicher Blüte und Duft belohnt. Hier einige Tipps für den erfolgreichen Anbau von Geranien:

  1. Standort: Geranien mögen einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Wählen Sie einen Platz, der täglich mindestens 4 bis 6 Stunden Sonnenlicht bekommt. In sehr heißen Regionen tut ihnen während der heißesten Stunden des Tages eine leichte Beschattung gut.

  2. Boden: Geranien brauchen einen gut durchlässigen Boden, der zugleich Feuchtigkeit hält. Verwenden Sie Gartenerde, gemischt mit Kompost oder Blumendünger, um den Nährstoffgehalt zu erhöhen und die Struktur zu verbessern.

  3. Gießen: Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, aber gießen Sie nicht zu viel. Lassen Sie die Bodenoberfläche zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen und vermeiden Sie Staunässe, die zu Wurzelfäule führt. In heißen Phasen ist häufigeres Gießen nötig.

  4. Düngen: Geranien können Sie regelmäßig mit einem Blumendünger versorgen, der ein ausgewogenes Verhältnis von Stickstoff, Phosphor und Kalium enthält. Richten Sie sich für die richtige Dosierung nach den Angaben auf der Verpackung. Düngen Sie Geranien während der Vegetationszeit etwa einmal im Monat. Ein passendes Beispiel für einen solchen Dünger ist DÜNGEE, und zwar nicht nur wegen seiner organischen Zusammensetzung und des Gehalts an den nötigen Stoffen, sondern auch wegen der Möglichkeit, ihn sowohl mit dem Gießwasser auszubringen als auch in den Boden einzuarbeiten.

  5. Schnitt: Ein regelmäßiger Schnitt hilft Geranien, ihre Form zu halten, und fördert eine reichere Blüte. Entfernen Sie Verblühtes sowie trockene oder kranke Blätter. Wenn die Triebe zu lang werden, schneiden Sie sie zurück, um Verzweigung und kompakten Wuchs zu fördern.

  6. Vermehrung: Geranien lassen sich über Stecklinge vermehren. Wählen Sie gesunde Triebe und entfernen Sie die unteren Blätter. Bewurzeln Sie die Stecklinge in feuchter Erde oder im Gewächshaus. Nach der Bewurzelung können Sie die jungen Pflanzen in eigene Gefäße umsetzen.

  7. Überwintern: In kühleren Regionen, in denen Frost droht, sollten Geranien für den Winter an einen geschützten Ort gebracht werden, etwa ins Gewächshaus, in einen unbeheizten Raum oder an ein helles Fenster. Gießen Sie seltener und halten Sie die Erde mäßig feucht.

Wenn Sie sich an diese Tipps halten, werden Sie gesunde und schön blühende Pflanzen haben. Beobachten Sie ihre Bedürfnisse und passen Sie die Pflege an die konkreten Bedingungen und die Umgebung an, in der sie wachsen.

Der häufigste Fehler: die Geranie wächst, blüht aber nichtÜppige Blätter ohne Knospen bedeuten einen Stickstoffüberschuss. Wechseln Sie zu einem Dünger mit höherem Kalium- und Phosphoranteil, stellen Sie die Pflanze in die volle Sonne und knipsen Sie Verblühtes konsequent mitsamt dem Stiel aus — solange auf der Pflanze Samen reifen, legt sie keine neuen Knospen an.

Dünger für Geranien

Verpackung des organischen Düngers DÜNGEE mit 3 Litern Inhalt

Zum Düngen von Geranien empfiehlt sich ein Dünger mit ausgewogenem Nährstoffverhältnis, der Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) enthält. Hier einige Tipps und Empfehlungen zum Düngen von Geranien:

  1. Art des Düngers: Geeignet sind Dünger, die speziell für blühende Pflanzen oder für Pelargonien (Geranien) bestimmt sind. Solche Dünger haben in der Regel ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis, das gesundes Wachstum, reiche Blüte und kräftige Pflanzen unterstützt.

  2. Dosierung: Halten Sie sich für die richtige Dosierung an die Angaben auf der Verpackung. Zu viel Dünger kann zu einem Nährstoffüberschuss und zu Schäden an den Pflanzen führen. Weniger ist oft mehr, geben Sie also lieber weniger Dünger und dafür gegebenenfalls häufiger.

  3. Düngehäufigkeit: Geranien brauchen während der Vegetationszeit, also in der Phase des aktiven Wachstums und der Blüte, in der Regel regelmäßige Düngergaben. Empfohlen wird etwa alle 2 bis 4 Wochen. In der Ruhezeit, zum Beispiel im Winter, ist die Häufigkeit zu reduzieren.

  4. Ausbringen des Düngers: Den Dünger können Sie entweder als Granulat oder als Flüssigdünger ausbringen. Granulierter Dünger wird auf die Bodenoberfläche gegeben und anschließend eingearbeitet. Flüssigdünger wird üblicherweise über das Gießwasser ausgebracht, in dem er sich auflöst und so zur Pflanze gelangt.

  5. Zusätzliche Nährstoffe: Geranien können gelegentlich einen erhöhten Eisenbedarf (Fe) haben. Wenn Sie bemerken, dass die Blätter ihre grüne Farbe verlieren und vergilben, kann ein Dünger mit höherem Eisengehalt sinnvoll sein.

Wichtig ist, zu beobachten, wie die Pflanze auf die Düngung reagiert, und Dosierung sowie Häufigkeit ihren Bedürfnissen anzupassen. Denken Sie auch daran, dass die Düngung durch richtiges Gießen und weitere Pflegemaßnahmen ergänzt werden muss, etwa durch Schnitt und das Entfernen verblühter Blüten, damit insgesamt ein gesundes und vitales Wachstum der Geranien gesichert ist.

Konkrete Mengen, die Häufigkeit und den Unterschied zwischen Balkonkasten und Beet behandeln wir ausführlich im eigenen Artikel Dünger für Geranien; die genauen Mengen pro Liter Wasser finden Sie auch in der Dosiertabelle.

Geranien vermehren – Stecklinge, Blattstecklinge und Aussaat

Ein Gärtner setzt eine vermehrte Geranie auf einem sonnigen Balkon in einen Topf um

Geranien lassen sich auf mehrere Arten erfolgreich vermehren. Hier die am häufigsten genutzten Methoden:

  1. Vermehrung über Stecklinge: Die Vermehrung über Stecklinge ist die gängigste Methode. Sie beginnt damit, dass von der Mutterpflanze gesunde, 8 bis 10 cm lange Stecklinge geschnitten werden. Schneiden Sie dicht unter einem Blattknoten und entfernen Sie die unteren Blätter. Stecken Sie die Stecklinge anschließend in feuchten Sand oder in Anzuchtsubstrat zum Bewurzeln. Halten Sie sie an einem schattigen, warmen Platz und gießen Sie regelmäßig. Innerhalb weniger Wochen sollten sie zu wurzeln beginnen. Sobald sich Wurzeln gebildet haben, können Sie die Stecklinge in eigene Töpfe oder ins Gartenbeet umsetzen.

  2. Samen: Geranien lassen sich auch aus Samen ziehen. Das Saatgut gewinnen Sie aus verblühten Blüten an der Mutterpflanze oder kaufen es im Fachhandel. Die Samen werden in feuchtes, gut durchlässiges Substrat gesät und mit einer dünnen Erdschicht bedeckt. Halten Sie das Substrat feucht, aber nicht nass, und stellen Sie die Aussaatgefäße an einen warmen, hellen Platz. Innerhalb weniger Wochen sollten die Samen keimen. Sobald die Sämlinge herangewachsen und kräftig genug sind, können Sie sie in eigene Töpfe oder ins Gartenbeet umsetzen.

  3. Blattstecklinge: Manche Geraniensorten lassen sich auch über Blattstecklinge vermehren. Schneiden Sie ein gesundes Blatt mit einem Stück Stiel ab und stecken Sie es in feuchtes Substrat zum Bewurzeln. Achten Sie darauf, dass der untere Teil des Blattstiels in der Erde steckt. Halten Sie das Substrat feucht und stellen Sie das Gefäß an einen warmen, hellen Platz. Innerhalb weniger Wochen sollte das Blatt neue Wurzeln bilden. Danach können Sie es in einen eigenen Topf umsetzen.

Wichtig ist, sauberes und scharfes Werkzeug zu verwenden, um das Risiko einer Infektion oder Beschädigung der Pflanze zu verringern. Die Vermehrung von Geranien braucht Geduld und Sorgfalt, doch mit diesen Methoden gewinnen Sie neue Pflanzen und erweitern Ihre Sammlung.

Wann Stecklinge schneiden und warum Stecklinge faulenDer sicherste Termin ist der Spätsommer, von Mitte August bis September — der Steckling bewurzelt bis zum Winter und treibt im Frühjahr gleich durch. Schneiden Sie dicht unter einem Blattknoten und lassen Sie den Schnitt einige Stunden an der Luft abtrocknen; Pelargonien haben fleischige Triebe, und ein nasser, sofort in feuchtes Substrat gesteckter Steckling wird schwarz. Decken Sie nicht mit Folie oder Glas ab — anders als die meisten Stecklinge brauchen Geranien bewegte Luft.

Hängegeranie – Pelargonium peltatum

Hängegeranie Pelargonium peltatum mit blassrosa Blüten, die über eine Steinmauer fällt

Die Hängegeranie (Pelargonium peltatum) ist eine eigene Geranienart, bekannt für ihre überhängenden Triebe und den reichen Blütenflor. Es handelt sich um eine ausdauernde Pflanze mit kriechenden oder hängenden Trieben, die mehrere Meter lang werden können. Die Blätter sind wechselständig, herzförmig, glänzend und grün.

Die Hängegeranie trägt kleine Blüten, die verschiedene Farben haben können, etwa Rosa, Rot, Violett oder Weiß. Die Blüten stehen in Büscheln beziehungsweise Dolden und wirken besonders schön, wenn sie über den Rand von Pflanzgefäßen, Beeten oder Mauern fallen. Neben ihrem anmutigen Aussehen duften die Blüten oft angenehm.

Hängegeranien sind beliebt bei Gärtnerinnen und Gartenfreunden, die Pflanzen suchen für Ampeln, Pflanzgefäße oder als Bodendecker. Sie sind in warmem und gemäßigtem Klima robust und bevorzugen sonnige oder halbschattige Lagen sowie einen gut durchlässigen Boden.

Edelgeranie (Englische Geranie) – Pelargonium grandiflorum

Große zweifarbige Blüten der Edelgeranie Pelargonium grandiflorum

Die Edelgeranie (Pelargonium grandiflorum) ist eine Geranienart, die für ihre großen, auffälligen Blüten bekannt ist. Es handelt sich um eine ausdauernde Pflanze mit aufrechten Trieben, die bis zu 60 cm hoch werden können. Die Blätter sind wechselständig, tief gelappt und grün.

Die Blüten der Edelgeranie sind einzigartig und haben ein sehr edles Aussehen. Sie können einfach oder gefüllt sein, und ihre Farbe reicht von Weiß über Rosa bis Rot. Die Blüten können auch zart duften. Die Edelgeranie wird häufig als Zierpflanze in Gärten, auf Terrassen oder auf Balkonen kultiviert.

Die Pflege der Edelgeranie ähnelt der anderer Geranienarten. Die Pflanze bevorzugt sonnige oder halbschattige Standorte und einen gut durchlässigen Boden. Wichtig ist es, die Pflanze regelmäßig zu gießen, damit die Bodenfeuchte erhalten bleibt, Staunässe muss man jedoch vermeiden. Zur Förderung der Blüte ist es außerdem sinnvoll, Verblühtes regelmäßig zu entfernen.

Stehende Geranie – Pelargonium zonale

Kräftig rosa Blüte der stehenden Geranie Pelargonium zonale mit einer Knospe vor grünem Hintergrund

Die stehende Geranie (Pelargonium zonale) ist eine beliebte Zierpflanze, geschätzt für ihre schönen Blüten und dekorativen Blätter. Sie gehört zur Gattung Pelargonium und gilt als eine der am weitesten verbreiteten Geraniensorten.

Die stehende Geranie zeichnet sich durch aufrechten Wuchs und dicht belaubte Triebe aus. Die Blätter sind meist kräftig grün und haben gewellte Ränder, was ihnen ein interessantes Aussehen verleiht. Die Blüten der stehenden Geranie sind groß und können verschiedene Farben haben, darunter Rot, Rosa, Violett, Weiß und Orange. Diese Blüten duften oft und haben eine ansprechende Form.

Der Anbau der stehenden Geranie ist verhältnismäßig einfach. Am besten stellen Sie die Pflanze an einen sonnigen Platz mit ausreichend Licht, der jedoch geschützt ist vor direkter Sonneneinstrahlung während der stärksten Mittagssonne. Stehende Geranien brauchen regelmäßiges Gießen, das den Boden gleichmäßig feucht hält, die Pflanze aber nicht ertränkt. Im Sommer kann häufigeres Gießen nötig sein.

Auch regelmäßiges Düngen ist für gesundes Wachstum und die Blüte der stehenden Geranien wichtig. Verwenden Sie einen Blumendünger mit ausgewogenem Verhältnis von Stickstoff, Phosphor und Kalium und halten Sie sich für die richtige Dosierung an die Angaben auf der Verpackung.

Zitronengeranie – Pelargonium citronella: Anbau und Vermehrung

Die Zitronengeranie (Pelargonium citronellum) ist eine Pflanze, die bekannt ist für ihren kräftigen, frischen Zitrusduft. Diese Geraniensorte wird häufig als Zierpflanze kultiviert, und zwar wegen ihrer dekorativen Blätter und duftenden Blüten.

Die Zitronengeranie ist eine ausdauernde Staude mit aufrechtem Wuchs und grünen, handförmig geteilten Blättern. Die Blüten sind klein und rosa bis violett gefärbt. Der eigentliche Vorzug dieser Pflanze ist jedoch ihr Duft. Die Blätter enthalten ein ätherisches Öl mit ausgeprägtem Zitrusduft, das sich beim Berühren oder Reiben der Blätter entfaltet.

Der Anbau der Zitronengeranie ist verhältnismäßig einfach. Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen oder halbschattigen Standort und einen gut dränierten Boden mit höherem Anteil an organischer Substanz. Regelmäßiges Gießen und Düngen hält die Pflanze gesund und vital.

Die Zitronengeranie wird an Sitzplätze und Terrassen vor allem wegen des frischen Zitrusdufts ihrer Blätter gepflanzt, der sich bei jeder Berührung entfaltet. Auf lästige Mücken und Fliegen hat die Zitronengeranie jedoch keine nachgewiesene Wirkung, es geht vor allem um das angenehme Aroma an Sommerabenden.

Dank ihres Aussehens und ihres Duftes ist die Zitronengeranie eine beliebte Ergänzung für Gartenterrassen, Balkone und Außenbereiche. Ihr duftender, erfrischender Charakter verleiht Gärten und Außen bereichen eine angenehme Atmosphäre.

Zitronengeranie über Stecklinge vermehren

Die Zitronengeranie lässt sich aus Stecklingen genauso bereitwillig vermehren wie die übrigen Pelargonien, und das ist der einzige verlässliche Weg, den gleich starken Duft zu erhalten — aus Samen fällt die Nachkommenschaft uneinheitlich aus. Die beste Zeit ist der Spätsommer und der Frühherbst, wenn die diesjährigen Triebe ausgereift, aber noch nicht verholzt sind.

  • einen 8 bis 10 cm langen Kopftrieb dicht unter einem Blattknoten abschneiden
  • die unteren Blätter und alle Knospen entfernen, damit der Steckling keine Kraft in die Blüte steckt
  • die Schnittstelle einige Stunden an der Luft abtrocknen lassen, sonst fault der fleischige Trieb
  • in eine Mischung aus Torf und Sand oder in Perlit stecken, nur leicht feucht
  • hell ohne direkte Sonne aufstellen, nicht abdecken und die Blätter nicht besprühen
  • die Wurzeln erscheinen nach drei bis vier Wochen; dann in einen kleineren Topf umsetzen

Junge Pflanzen überwintern Sie wie die übrigen Geranien in einem hellen, kühlen Raum bei etwa 10 °C und beginnen ab dem Frühjahr regelmäßig zu düngen, damit sie bis zum Sommer kräftig werden.

Geranien überwintern und wann Geranien rausstellen: Schritt für Schritt

Umtopfen einer Geranie in einen größeren Topf vor dem Überwintern

Geranien sind nicht frosthart, und deshalb ist es üblich, sie in der kälteren Jahreszeit einzuwintern, damit sie den Winter überstehen und in der nächsten Vegetationszeit wieder austreiben. So gehen Sie beim Überwintern von Geranien vor:

  • Vor dem Einwintern ist es ratsam, die Pflanzen durchzusehen und alle trockenen oder beschädigten Blätter, Triebe oder Blüten zu entfernen.

  • Geranien lassen sich auf mehrere Arten überwintern. Eine davon ist das Umsetzen der Pflanze in Pflanzgefäße mit ausreichendem Volumen, damit die Wurzeln Platz haben. Vor dem Umtopfen ist es sinnvoll, die Triebe auf etwa ein Drittel ihrer ursprünglichen Länge einzukürzen.

  • Beim Umtopfen von Geranien sollte man neue, gut durchlässige Erde verwenden, die Wurzelfäule vorbeugt. Die Erde lässt sich mit Perlit oder Sand mischen, um die Durchlässigkeit zu erhöhen.

  • Nach dem Umsetzen der Pflanze in die neuen Pflanzgefäße ist es ratsam, leicht zu gießen, damit das Substrat gleichmäßig durchfeuchtet wird. Nicht übergießen, denn übermäßige Feuchtigkeit führt zu Wurzelfäule.

  • Stellen Sie die Geranien anschließend an einen Platz mit ausreichend Licht, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die ideale Temperatur für das Überwintern von Geranien liegt bei etwa 10–15 °C. Sie können sie in einen kühleren Raum, den Keller oder ins Gewächshaus stellen.

  • Während des Winters sind die Pflanzen nur mäßig zu gießen, damit das Substrat nicht völlig austrocknet. Achten Sie darauf, dass das Substrat leicht feucht, aber nicht durchnässt ist.

  • Kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig darauf, ob sie von Schädlingen oder Krankheiten befallen sind. Treten Anzeichen auf, sollte man sie so früh wie möglich angehen.

  • Am Ende des Winters, meist im Frühjahr, wenn sich das Wetter bessert und die Temperaturen steigen, können Sie die Geranien erneut in größere Pflanzgefäße umsetzen, ihre Triebe einkürzen und sie nach draußen oder an einen hellen Platz mit ausreichend Sonne stellen.

Wenn Sie diese Schritte einhalten und den Pflanzen im Winter passende Bedingungen bieten, sollten Ihre Geranien den Winter überstehen und in der nächsten Vegetationszeit wieder austreiben.

Wann Geranien rausstellenErst nach den Eisheiligen, also etwa ab Mitte Mai. Ein bis zwei Wochen vorher härten Sie die Pflanzen ab: tagsüber an einen schattigen Platz nach draußen, nachts wieder herein. Eine Geranie, die aus dem Flur direkt in die volle Sonne kommt, verbrennt sich die Blätter an einem einzigen Tag.

Geranien im Balkonkasten

Geranien werden im Frühjahr in einen Balkonkasten gepflanzt

Geranien im Balkonkasten sind eine sehr beliebte und passende Wahl für alle, die im Garten wenig Platz haben oder Pflanzen lieber in der Höhe kultivieren. Hier einige Tipps zur Pflege von Geranien im Balkonkasten:

  1. Den passenden Balkonkasten wählen: Geranien brauchen genügend Raum für ihr Wurzelwerk, wählen Sie daher einen ausreichend großen Kasten. Er sollte am Boden Abzugslöcher haben, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.

  2. Erde: Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde, die gut durchlässig ist und zugleich Feuchtigkeit hält. Sie können auch eine kleine Menge Kompost oder Blumendünger beimischen, um den Nährstoffgehalt zu erhöhen.

  3. Gießen: Geranien mögen regelmäßige Wassergaben. Gießen Sie die Pflanze, wenn die obere Erdschicht im Kasten abgetrocknet ist, vermeiden Sie aber zu reichliches Gießen, das zu Wurzelfäule führen könnte.

  4. Sonnenlicht: Geranien brauchen für gesundes Wachstum und die Blüte ausreichend Sonnenlicht. Stellen Sie den Kasten an einen sonnigen oder halbschattigen Platz, an dem die Pflanzen 4 bis 6 Stunden Sonne am Tag bekommen.

  5. Düngen: Düngen Sie Geranien im Balkonkasten regelmäßig. Verwenden Sie einen ausgewogenen Blumendünger, der Stickstoff, Phosphor und Kalium enthält. Düngen Sie nach den Angaben auf der Verpackung.

  6. Schnitt: Schneiden Sie Geranien im Balkonkasten regelmäßig zurück, um ihre Form zu erhalten und eine reichere Blüte zu fördern. Entfernen Sie Verblühtes sowie trockene oder kranke Blätter.

  7. Überwintern: Im Winter lassen sich Geranien an einen geschützten Ort bringen, etwa ins Gewächshaus oder in einen hellen Raum mit einer Temperatur um 10–15 °C. Gießen Sie sparsam und reduzieren Sie die Düngung. In manchen Regionen mit mildem Klima können Geranien auch draußen im Balkonkasten überleben, wenn sie vor Frost und Nässe geschützt sind.

Wenn Sie sich an diese Pflegetipps für Geranien im Balkonkasten halten, werden Sie gesunde, blühende Pflanzen haben, die Ihrem Garten oder Ihrer Terrasse ein farbiges und attraktives Element hinzufügen.

Düngen von Garten- und Zierpflanzen

Geranien blühen ununterbrochen von Mai bis zu den ersten Frösten und haben im Balkonkasten nur ein paar Liter Substrat zur Verfügung — alle Nährstoffe müssen Sie ihnen deshalb selbst liefern. Der natürliche organische Dünger DÜNGEE lässt sich auf zwei Arten anwenden:

  • Sie können ihn in einer dünnen Schicht rund um die Pflanzen streuen.
  • Setzen Sie DÜNGEE als Auszug an und gießen Sie damit rund um die Pflanzen, oder besprühen Sie die Pflanzen mit dem Auszug.

Für Balkonkästen und Ampeln bewährt sich die Kombination: im Frühjahr beim Pflanzen den Dünger in das Substrat einarbeiten und ab Juni etwa alle zwei Wochen mit dem Gießwasser nachdüngen. Einzelheiten zur Dosierung finden Sie beim Universaldünger, das gesamte Verpackungsangebot im DÜNGEE-Katalog.

Häufige Fragen: Geranien

Womit düngt man Geranien, damit sie blühen?
Geranien sind hungrig — regelmäßiges organisches Düngen fördert einen reichen Knospenansatz. Verwenden Sie einen Auszug aus DÜNGEE (1 Teelöffel auf 1 Liter Wasser) über das Gießwasser etwa alle 2 Wochen während der gesamten Blütezeit.

Wie oft sollte man Geranien düngen?
Von Mai bis September regelmäßig, etwa alle 2 Wochen mit einer schwächeren Dosis. Organischer Dünger verbrennt die Wurzeln nicht, Sie müssen also keine Scheu vor der Regelmäßigkeit haben.

Wie überwintert man Geranien?
Schneiden Sie sie vor den Frösten zurück, bringen Sie sie in einen hellen, kühlen Raum (ideal 5–10 °C) und gießen Sie nur minimal. Im Frühjahr topfen Sie sie um, schneiden sie zurück und härten sie schrittweise ab.

Wann stellt man Geranien raus?
Erst nach den Eisheiligen, also etwa ab Mitte Mai. Härten Sie die Pflanzen davor ein bis zwei Wochen ab — tagsüber nach draußen in den Halbschatten, nachts wieder herein.

Was ist der Unterschied zwischen Geranien und Pelargonien?
Keiner. „Geranie“ ist der eingebürgerte Name für Pflanzen der Gattung Pelargonium; botanisch korrekt heißen sie Pelargonien. Die echten Storchschnäbel (Gattung Geranium) gehören zu einer verwandten, aber anderen Gattung.

Warum blühen Geranien nicht?
Am häufigsten wegen eines Stickstoffüberschusses, zu wenig Licht oder weil Verblühtes nicht entfernt wird. Wechseln Sie zu einem Dünger mit höherem Kalium- und Phosphoranteil, stellen Sie die Pflanze in die Sonne und knipsen Sie verblühte Blütenstände mitsamt dem Stiel aus.

Pelargonie — Fotos unserer Gärtner

Echte Fotos — Pelargonie von Düngee-Kunden:

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