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Philodendron (Baumfreund)

Pflege, Arten und Düngen der beliebten Zimmerpflanze

Philodendron Birkin als Zimmerpflanze im Wohnzimmer

Philodendron, bekannt für seine Vielfalt und Anpassungsfähigkeit, ist eine beliebte Zimmerpflanze. Im Deutschen trägt er auch den volkstümlichen Namen „Baumfreund“ – gemeint ist dieselbe Pflanze. Die Gattung umfasst zahlreiche Arten und jede von ihnen hat ihre eigenen Merkmale.

Geschichte des Philodendrons: woher die Pflanze stammt

Philodendron ist eine Pflanzengattung, die aus den tropischen Regenwäldern Mittel- und Südamerikas stammt. Dort herrscht ausreichend Feuchtigkeit und die Pflanzen sind an ein Leben mit wenig Licht unter dem dichten Blätterdach des Urwalds gewöhnt. Die Gattung umfasst verschiedene Arten, die sich durch unterschiedliche Formen und Größen der Blätter auszeichnen, und gehört zur Familie der Aronstabgewächse.

Wie der Philodendron nach Europa kam, ist nicht genau bekannt, wahrscheinlich brachten ihn Händler oder Botaniker mit, die nach Amerika reisten und dort neue Pflanzenarten entdeckten. Mit der Zeit wurde er dank seiner Anpassungsfähigkeit und Anspruchslosigkeit auch in Europa populär, was ihn zu einer beliebten Zimmerpflanze machte.

Aus derselben Familie der Aronstabgewächse stammen auch weitere beliebte Zimmerpflanzen – Monstera und Dieffenbachie. Sie haben ähnliche Ansprüche an Licht und Wasser, sodass sie in der Wohnung meist am selben Platz gut zurechtkommen.

Philodendron Pflege: Licht, Substrat, Gießen

Philodendron Birkin mit weiß gestreiften Blättern vor weißer Wand

Die Pflege des Philodendrons ist verhältnismäßig einfach, was diese Pflanzen auch für Anfänger zur idealen Wahl macht. Hier die wichtigsten Grundlagen der Philodendron-Pflege:

  1. Licht: Philodendron bevorzugt helles, aber diffuses Licht. Direkte Sonneneinstrahlung sollte man vermeiden, sie kann der Pflanze schaden [3], [4].

  2. Substrat: Die Pflanzen brauchen lockere, humose Erde mit ausreichend Nährstoffen. Ein ideales Substrat besteht aus einer Mischung von Lauberde, Komposterde, Torf und Sand [5].

  3. Gießen: Die Erde sollte feucht, aber nicht durchnässt sein. Die Pflanze darf nicht im Wasser stehen, damit die Wurzeln keinen Schaden nehmen. Auch eine höhere Luftfeuchtigkeit tut ihr gut, besonders im Winter in beheizten Räumen [2], [3].

  4. Umtopfen: Junge Pflanzen topft man am besten einmal im Jahr um, idealerweise im Frühjahr. Bei älteren Pflanzen reicht das Umtopfen seltener [1].

  5. Temperatur: Philodendren bevorzugen normale Zimmertemperatur und vertragen keine kühle Umgebung. Im Winter sollte die Temperatur nicht unter 15 °C fallen [3].

Kletternde Arten, zum Beispiel Philodendron scandens, freuen sich über eine Stütze aus einem Moosstab. Wie man die Triebe führt und worauf es sonst ankommt, lesen Sie im Artikel über Zimmerlianen.

Philodendron-Arten: Scandens, Birkin, Pink Princess und weitere

Große herzförmige Blätter der Art Philodendron pastazanum

Es gibt viele Philodendron-Arten und jede von ihnen hat ihre eigenen Besonderheiten.

  1. Pink Princess Philodendron: Diese Sorte zeichnet sich durch attraktive rosa Flecken auf den Blättern aus.
  2. Philodendron Scandens: Bekannt für seine herzförmigen Blätter und die Fähigkeit, als Kletterpflanze zu wachsen.
  3. Philodendron Erubescens: Hat auffällige rote Stiele und grüne Blätter.
  4. Philodendron Gloriosum: Besticht durch große, herzförmige Blätter.
  5. Philodendron Birkin: Charakteristisch sind seine gestreiften Blätter.
  6. Philodendron Melanochrysum: Hat lange, dunkelgrüne Blätter.
  7. Philodendron Verrucosum: Bemerkenswert sind seine behaarten Stiele.
  8. Philodendron White Princess: Hat weiße Flecken auf den Blättern.
  9. Philodendron Bipinnatifidum: Eine große Art mit tief fiederteiligen Blättern.
  10. Philodendron Brasil: Beliebt wegen seiner bunten Blätter.
  11. Philodendron Micans: Hat samtige Blätter mit violettem Schimmer.
  12. Philodendron Red Emerald: Hat rote Stiele und grüne Blätter.

Philodendron über Stecklinge vermehren

Philodendron wird über Stecklinge vermehrt, zu Hause wie im Gewächshaus. Kletternde Arten wie P. scandens wachsen schnell und liefern reichlich Stecklinge, es genügt, die Triebspitzen zu schneiden. Langsam wachsende großblättrige Arten werden über Kopf- und Teilstecklinge (ein Stück Stängel mit Blatt und Auge) vermehrt und bewurzeln langsamer.

  1. Schneiden: den Steckling mit einem sauberen Messer abschneiden und die Schnittstelle leicht antrocknen lassen.
  2. Bewurzelungshilfe: das untere Ende in Bewurzelungspulver oder flüssigen Bewurzelungsstimulator tauchen.
  3. Substrat: zum Bewurzeln eignen sich meist Perlit, Torf oder eine Mischung aus beidem. Die Topfgröße richtet sich nach dem Steckling, kleinere Stecklinge können zu mehreren in einen Topf.
  4. Abdeckung: die Stecklinge mit durchsichtiger Folie oder einer Tüte abdecken, damit sie nicht austrocknen, und bis zur Bewurzelung abgedeckt lassen. Das Substrat ständig feucht halten. Beim Gießen die Abdeckung abnehmen und kurz lüften, am besten bei bedecktem Himmel.
  5. Schatten: Stecklinge und Jungpflanzen im Schatten halten, bis sie im neuen Substrat eingewurzelt sind.
  6. Umtopfen: erst in einen Topf umsetzen, wenn die Stecklinge kräftigere Wurzeln haben oder den Wurzelballen halten. Beim Weiterkultivieren die Spitzen entspitzen, dann verzweigt sich die Pflanze stärker und wird buschiger.

Bewurzelte Pflanzen beginnen Sie zu düngen, aber immer nur in feuchtes Substrat, nie in ausgetrocknetes. Leichtes Abtrocknen zwischen den Wassergaben schadet nicht, solange die Blätter nicht welken. Ein luftiges Substrat ist sogar gesünder, weil Luft an die Wurzeln gelangt. Wie viel Dünger Sie bei Zimmerpflanzen verwenden, finden Sie in der Dosierung.

Art des StecklingsBewurzelungWeiterkultur im Gewächshaus nach dem Umtopfen
Kopfstecklinge kletternder Artenschnell und einfach3–6 Monate
Teilstecklinge großblättriger Artenlangsamer6–9 Monate und länger

Philodendron düngen: womit man den Baumfreund düngt

Für optimales Wachstum empfiehlt sich regelmäßiges Düngen, wobei DÜNGEE als einer der besten Dünger für Zimmerpflanzen gilt, denn er ist sicher, wirksam und geruchlos.

Philodendron sollte man regelmäßig düngen, idealerweise vom Frühjahr bis zum Spätsommer. Empfohlen wird alle 14 Tage ein üblicher Dünger für Zimmerpflanzen. Während der Vegetationszeit, wenn die Pflanze aktiv wächst, ist eine ausreichende Nährstoffversorgung wichtig. Außerhalb dieser Zeit, vor allem im Spätsommer und im Herbst, sollte man das Düngen einschränken oder ganz einstellen, damit die ruhende Pflanze nicht überdüngt wird [1], [3], [6].

  • Geben Sie beim Umtopfen einen Löffel DÜNGEE in das frische Substrat.
  • Streuen Sie in der Saison eine dünne Schicht auf die Substratoberfläche rund um die Pflanze und gießen Sie an.
  • Oder setzen Sie DÜNGEE in Wasser an und gießen Sie die Pflanze mit dem Auszug.
  • Vom Herbst bis zum Ende des Winters lassen Sie das Düngen aus, die Pflanze ruht.

Wissenswertes über den Philodendron

Philodendron melanoneuron im Keramiktopf auf der Fensterbank
  • Artenvielfalt: Philodendron ist eine große Gattung mit mehr als 450 Arten. Diese Vielfalt zeigt sich in unterschiedlichen Formen, Größen und Farben der Blätter [2].

  • Herkunft und natürlicher Lebensraum: Diese Pflanzen stammen aus den tropischen Regenwäldern Mittel- und Südamerikas, wo sie in feuchter und warmer Umgebung wachsen.

  • Luftreinigung: Philodendren wird die Fähigkeit zugeschrieben, die Luft zu reinigen – sie sollen Stoffe wie Formaldehyd aufnehmen und neutralisieren, was dem Raumklima zugutekommt [6].

  • Anpassungsfähigkeit: Sie sind für ihre Anpassungsfähigkeit und einfache Pflege bekannt, was sie zu idealen Zimmerpflanzen für Anfänger macht [2].

  • Dekorativer Wert: Dank ihrer attraktiven, mitunter farbigen oder auffällig gemusterten Blätter sind Philodendren wegen ihres dekorativen Werts in Innenräumen beliebt.

Dünger für Philodendron: im Shop kaufen

Dem Philodendron und den übrigen Zimmerpflanzen tut universeller organischer Dünger gut, aus dem die Nährstoffe nach und nach freigesetzt werden. So müssen Sie nicht jede Wassergabe kontrollieren und im Topf bleibt kein Geruch zurück.

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