Sandkraut
Weiß blühende Polsterstaude für sonnige, durchlässige Lagen: So gelingen Berg-Sandkraut, Großblütiges Sandkraut und Quendel-Sandkraut.
Inhalt
Sandkraut – moosartige Polsterstaude für sonnige Lagen
(Arenaria)
Das Sandkraut (Arenaria) gehört zu den Nelkengewächsen (Caryophyllaceae) und umfasst mehrere Dutzend Arten – Stauden ebenso wie einjährige Kräuter – mit kleinen Blüten. Die Pflanzen bleiben meist niedrig und bilden dichte Polster, weshalb sie gern als Bodendecker und Zierpflanze im Garten verwendet werden.
So sieht Sandkraut aus
- Blätter: Die Blätter der Sandkräuter sind meist klein, schmal und gegenständig. Je nach Art bleiben sie immergrün oder ziehen im Winter ein.
- Blüten: Die Blüten sind in der Regel klein, fünfzählig und weiß, gelegentlich zart rosa überhaucht. Sie haben die typische Form der Nelkengewächse mit fünf Kronblättern und stehen einzeln oder in lockeren Blütenständen.
- Wuchsform: Sandkräuter wachsen meist polsterförmig oder als dichter Teppich. Der niedrige, kompakte Wuchs macht sie für Beete und Steinanlagen beliebt.
So wird Sandkraut kultiviert
Sandkraut ist recht pflegeleicht und eine schöne Ergänzung für Beet und Steinanlage.
Standort: Die meisten Arten bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Einige kommen auch mit leichtem Schatten zurecht.
Boden: Sandkraut braucht einen gut durchlässigen, eher trockenen Boden mit sicherer Drainage. Auch sandige oder steinige Böden sind kein Problem.
Gießen: Beim Gießen ist Sandkraut genügsam. Nach dem Pflanzen regelmäßig wässern, bis die Pflanze angewachsen ist, danach nur mäßig feucht halten. In der Ruhephase wird deutlich weniger gegossen.
Düngen: Sandkraut braucht in der Regel keine intensive Düngung. Eine leichte Gabe Universaldünger zu Vegetationsbeginn genügt.


Berg-Sandkraut anbauen und pflegen

Das Berg-Sandkraut (Arenaria montana) ist eine ausdauernde Art aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). In Beeten und Steinanlagen ist es wegen seiner verhältnismäßig großen weißen Blüten und des niedrigen Polsterwuchses beliebt.
So sieht das Berg-Sandkraut aus
Blätter:
- Die Blätter des Berg-Sandkrauts stehen gegenständig, sind immergrün und schmal lanzettlich. Sie sind klein bis mittelgroß und am Rand fein bewimpert.
Blüten:
- Die Blüten sind weiß mit kleinem gelbgrünem Zentrum und haben die typische Form der Nelkengewächse. Sie sind fünfzählig, die fünf Kronblätter sind an der Spitze leicht ausgerandet.
- Die Blüten stehen in lockeren Blütenständen an den Triebenden.
- Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli, bei günstiger Witterung blüht die Pflanze im Sommer noch einmal nach.
Wuchsform:
- Das Berg-Sandkraut wächst niedrig und polsterbildend. Es bildet dichte Teppiche und passt damit hervorragend in Steinanlagen, Trockenmauern und Staudenbeete.
So wird das Berg-Sandkraut kultiviert
- Das Berg-Sandkraut bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Gut gedeiht es auf durchlässigen, sandigen oder steinigen Böden – es ist damit eine ideale Steingartenpflanze.
- Es ist zudem trockenheitsverträglich und kommt mit kühlerem Klima gut zurecht.
Bei Gärtnerinnen und Gärtnern ist das Berg-Sandkraut wegen seines attraktiven Aussehens und der geringen Ansprüche beliebt. Seine Blüten sind eine willkommene Nektarquelle für Bienen und Schmetterlinge und bringen zusätzlich Leben in den Garten. Für eine sonnige Steinanlage ist es eine dankbare Pflanze.
Großblütiges Sandkraut
Das Großblütige Sandkraut (Arenaria grandiflora) ist eine weitere Art aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Bekannt ist es für seine auffallend großen Blüten und den kompakten Polsterwuchs.
So sieht das Großblütige Sandkraut aus
Blätter:
- Die Blätter des Großblütigen Sandkrauts stehen gegenständig, sind immergrün und klein.
- Sie sind schmal und spitz zulaufend und auf der Oberfläche fein behaart.
Blüten:
- Die Blüten sind das auffälligste Merkmal dieser Art. Sie sind groß und fünfzählig und haben die typische Form der Nelkengewächsblüten.
- Die Blütenfarbe ist weiß bis zart rosa, mit gelbgrüner Mitte.
- Die Blütezeit liegt in den Sommermonaten, meist von Juni bis Juli.
Wuchsform der Pflanze:
- Das Großblütige Sandkraut wächst kompakt und polsterbildend. Es bildet dichte Teppiche und ist deshalb für Beete, Steinanlagen und Beeteinfassungen beliebt.
So wird das Großblütige Sandkraut kultiviert
- Diese Art bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Am besten wächst sie auf gut durchlässigen, eher trockenen Böden.
- Sie ist sehr trockenheitsverträglich und ausgesprochen pflegeleicht.
Das Großblütige Sandkraut ist eine geschätzte Zierpflanze, die dem Garten Frische und Leichtigkeit gibt. Seine auffälligen Blüten locken Bienen und andere Bestäuber an und bereichern so das Leben ringsum. Wie bei jeder Pflanze gilt: Die richtige Pflege erhält Schönheit und gesundes Wachstum.
Quendel-Sandkraut

Das Quendel-Sandkraut (Arenaria serpyllifolia) ist ein ein- bis zweijähriges Kraut aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Es bleibt niedrig, hat sehr kleine Blüten und wächst vor allem auf ungepflegten Flächen, auf Schotter und an Wegrändern.
So sieht das Quendel-Sandkraut aus
Blätter:
- Die Blätter des Quendel-Sandkrauts sind klein, eiförmig bis lanzettlich und stehen gegenständig.
- Sie sitzen dem Stängel fast unmittelbar auf.
- Die Blattränder sind oft fein bewimpert.
Blüten:
- Die Blüten sind klein und weiß, die Kronblätter bleiben kürzer als die Kelchblätter. Sie haben die typische Form der Nelkengewächsblüten mit fünf Kronblättern.
- Die Blüten stehen in lockeren Blütenständen an den Stängelenden.
Wuchsform:
- Das Quendel-Sandkraut wächst niedrig und ausgebreitet. Häufig bildet es lockere Teppiche oder wächst in kleinen Horsten.
So wird das Quendel-Sandkraut kultiviert
- Diese Art wächst vor allem auf ungepflegten Böden – an Rainen, Wegen, Weiden und ähnlichen Standorten. Sie gilt als Unkraut, das bei Landwirten und Gärtnern nicht besonders beliebt ist.
- Sie ist an unterschiedliche Bodentypen angepasst und kommt auch auf mageren, trockenen Standorten zurecht.
- Wegen ihres Wuchses kann sie auf ungepflegten Flächen ein brauchbarer Bodendecker sein – vorausgesetzt, das schnelle Ausbreiten stört Sie nicht.
Das Quendel-Sandkraut ist eher unscheinbar und wächst häufig an ungepflegten, stark begangenen Stellen. In der Stadt kann es die Artenvielfalt bereichern und an exponierten Stellen den Rasen ersetzen und Bienen sowie anderen Bestäubern Nahrung bieten.
Düngen von Freiland- und Zierpflanzen
- Streuen Sie DÜNGEE in einer dünnen Schicht rund um die Pflanzen aus.
- Setzen Sie mit DÜNGEE einen Auszug an und gießen Sie damit rund um die Pflanzen, oder besprühen Sie die Pflanzen mit dem Auszug.
