Palmfarn (Cycas revoluta)
Japanischer Palmfarn: Zimmer- und Kübelpflanze im Palmenlook

Eine Pflanze im Stil der Palmen, geeignet für größere Räume, im Sommer auch für die Terrasse.
- Standort: hell bis halbschattig, ohne pralle Mittagssonne
- Höhe: bis 1,5 m
- Blütezeit: im Topf bildet die Pflanze keine Zapfen
- Vermehrung: durch Aussaat
Der Palmfarn gehört zu jenen seltenen Pflanzen, die auf der Erde seit der Urzeit bis heute überdauert haben. Als Kübelpflanze erreicht er ein hohes Alter. Anfangs wächst er sehr langsam – bis ein neuer Blattkranz austreibt, vergehen oft zwei Jahre. Noch viel länger dauert es, bis sich ein Stämmchen zeigt und die Pflanze eine ansehnliche Größe erreicht.
Der Palmfarn gehört zur Familie der Palmfarngewächse (Cycadaceae), und nur eine einzige Art der Gattung, der Japanische Palmfarn (Cycas revoluta) aus Südostasien, wird bei uns als Zimmerpflanze oder Kübelpflanze kultiviert. Auch die Namen Sagopalme und Zykaspalme meinen diese Art – mit echten Palmen ist sie nicht verwandt. Eine ausgewachsene Pflanze bildet ein zylindrisches Stämmchen und darauf einen Trichter aus gefiederten Blättern. Die Blätter werden bis zu 2 m lang, sind steif und dunkelgrün. In Kultur bilden die Pflanzen so gut wie nie Zapfen. Alle Pflanzenteile sind giftig – stellen Sie den Palmfarn für Kinder und Haustiere unerreichbar auf.
Palmfarn pflegen: Standort, Gießen und Düngen

Am besten gedeiht der Palmfarn an einem hellen und luftigen Platz, er verträgt aber auch Halbschatten; im Sommer steht er am liebsten draußen. Im Frühjahr und Sommer braucht er reichlich Wasser, und im Wochenrhythmus wird nachgedüngt. An warmen Tagen tut ihm häufiges Besprühen gut.
Im Winter kommt der Palmfarn zwar mit normaler Zimmertemperatur zurecht, ein paar Grad kühler ist ihm aber lieber. Über den Winter hält man ihn eher trocken und düngt gar nicht oder nur gelegentlich mit schwach dosierten organischen Düngern. Alle 3–4 Jahre wird im Frühjahr umgetopft, zum Beispiel in Einheitserde mit einem Zusatz von Sand.
Wer Pflanzen aus Samen ziehen möchte, sollte wissen: Die Keimfähigkeit verbessert sich, wenn die Samen zwei Tage lang in lauwarmem Wasser eingeweicht werden.
Vom Frühjahr bis zum Spätsommer tut dem Palmfarn regelmäßiges Düngen von Zimmerpflanzengut, über den Winter werden die Gaben ausgesetzt.
