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Grünlilie (Chlorophytum comosum)

Chlorophytum comosum – anspruchslose Zimmerpflanze für die Blumenampel

Grünlilie: wie sie aussieht und woher sie stammt

Grünlilie mit weiß panaschierten Blättern im Blumentopf

Anspruchslose Zimmerpflanze mit dekorativen Blättern

  • Standort: hell
  • Höhe: bis 30 cm, die langen Ausläufer mit jungen Pflanzen hängen über
  • Blütezeit: Mai–Juli
  • Vermehrung: durch Ableger und Teilung

Die Grünlilie gehört zu den völlig anspruchslosen Zimmerpflanzen. Sie kommt mit nahezu jedem Standort zurecht und verträgt auch verschmutzte Luft. Im Frühjahr treiben lange, überhängende Stiele mit einer Rispe kleiner weißer Blüten an der Spitze. Nach der Blüte bilden sich an diesen Stielen junge Pflanzen mit kleinen Blättern und Wurzeln, die sich zur Vermehrung nutzen lassen – man trennt sie einfach ab und setzt sie in einen Topf.

Die Grünlilie zählt zu den am weitesten verbreiteten Zimmerpflanzen und belebt jeden Raum mit ihren frischen grünen Blättern. Sie ist nicht nur dekorativ, sondern trägt zugleich zu einer besseren Luftqualität in der Wohnung bei. Sie wirkt modern wie traditionell und wird wegen ihrer Anpassungsfähigkeit gern auch für Klassenzimmer oder Büros empfohlen.

Grünlilie Arten und Sorten: Wildform und ‚Variegatum‘

Grünlilie in einer Blumenampel mit hängenden Ausläufern und jungen Kindeln

Die Grünlilie stammt aus dem südlichen Afrika. Traditionell wird sie zu den Liliengewächsen (Liliaceae) gestellt, nach neuerer Systematik gehört sie zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Am häufigsten werden verschiedene Formen der Art Chlorophytum comosum kultiviert.

  • Ursprüngliche Art: Grüne Blätter, weniger dekorativ.
  • Form ‚Variegatum‘: Weiße oder cremefarbene Streifen in der Blattmitte, grüne Streifen an den Rändern.
  • Neuere Sorten: Weiße oder cremegelbe Streifen an den Rändern und ein grüner Streifen in der Mitte.

Dank ihrer Anspruchslosigkeit ist die Grünlilie eine beliebte Wahl für Anfänger wie für erfahrene Pflanzenfreunde. Die Pflanze reinigt die Luft wirksam von Schadstoffen, was zu Gesundheit und Wohlbefinden in Wohnung und Büro beiträgt. Alle Sorten der Grünlilie sehen einander ähnlich und bilden bei guter Pflege dichte Blattrosetten mit zahlreichen überhängenden Stielen, Blüten und jungen Kindeln. Als Ampelpflanze bildet sie einen attraktiven „grünen Wasserfall“.

Pflege und Verwendung: Ist die Grünlilie giftig für Katzen?

Grünlilie im Zimmer neben anderen Zimmerpflanzen – Schwiegermutterzunge und Monstera
Die Grünlilie lässt sich leicht mit anderen Zimmerpflanzen kombinieren — etwa mit der Monstera oder der Schwiegermutterzunge.
  • Chlorophytum gehört zu den besten Pflanzen zur Luftreinigung – laut NASA-Studien hilft es, Schadstoffe wie Formaldehyd oder Xylol aus der Luft zu entfernen.
  • Auch für Haushalte mit Kindern und Haustieren geeignet – Chlorophytum ist nicht giftig und für Katzen wie für Hunde unbedenklich.

  • Einfache Vermehrung – man wartet einfach, bis sich an den überhängenden Trieben Kindel bilden, und setzt sie dann in einen kleineren Topf.

  • Dekorative Verwendung – sie macht sich hervorragend in Blumenampeln, auf Regalen, aber auch in Kombination mit anderen Zimmerpflanzen.

  • Gießen und Standort – vergessen Sie nicht, dass es eine anspruchslose Pflanze ist, die gelegentliche Staunässe oder Trockenheit verträgt, am besten gedeiht sie aber an einem helleren Standort ohne direkte Sonne.

Grünlilie pflegen: Gießen, Düngen, Umtopfen und Ableger

Üppiger Horst der Grünlilie mit langen überhängenden Blättern

Chlorophytum lässt sich an einem hellen wie an einem dunkleren Platz aufstellen, in einem warmen oder kühleren Zimmer. Es verträgt trockene Luft, die Erde im Topf sollte aber weder austrocknen noch zu nass bleiben. Empfehlenswert ist:

  • Düngung: Jede Woche von März bis September beim Gießen mit DÜNGEE. Im Winter sollte man die Düngung einschränken, denn die Pflanze geht in die Ruhephase über und zu viel Dünger könnte ihr schaden.
  • Umtopfen: Sobald die Wurzeln den Topf durchwurzeln, am besten in einen eher breiten als hohen Topf mit einheitlicher Erde. Umgetopft wird am besten im Frühjahr, damit die Pflanze für die Wachstumszeit genug Platz hat.

Die Vermehrung ist das ganze Jahr über möglich. Wassermangel lässt die Blätter blass werden – das lässt sich durch Tauchen des Topfes in Wasser beheben. Bei trockener Luft bekommt die Grünlilie braune Blattspitzen, bei Lichtmangel verschwinden die weißen Streifen auf den Blättern.

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