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Moose

Anbau, Arten und Deko aus Moos

Moose – faszinierende Welt der kleinen Wunder: Was Moose sind und wo sie wachsen

Die Welt der Moose steckt voller faszinierender, geheimnisvoller Gewächse, die uns mit ihrer Schönheit ebenso überraschen wie mit ihrer wichtigen Rolle in Ökosystemen rund um den Globus. Moose gehören zur Pflanzengruppe der Moospflanzen (Bryophyten) und sind außergewöhnlich in ihrer Fähigkeit, dort zu wachsen und zu überleben, wo andere Pflanzen es nicht können.

Moose haben einen einzigartigen Aufbau und Lebenszyklus, der sich von klassischen Blütenpflanzen unterscheidet. Es sind Pflanzen ohne Leitbündel, das heißt, sie besitzen keine Leitgewebe, die Wasser und Nährstoffe durch die ganze Pflanze transportieren würden. Stattdessen verlassen sich Moose auf die Kapillarwirkung, bei der das Wasser über Stämmchen und Blättchen mithilfe mikroskopisch kleiner Kanäle aufsteigt. So können sie auch an Standorten wachsen, an denen nur wenig Wasser zur Verfügung steht.

Moosteppich auf einem Lavafeld in Island – dichter Bewuchs auf steinigem Boden

Eine weitere Besonderheit der Moose ist ihre Fähigkeit, große Wassermengen aufzunehmen und in den Zellen zu speichern, auch wenn Niederschläge ausbleiben. So schützen sie sich vor dem Austrocknen und bewahren ihre Vitalität selbst unter schwierigen Bedingungen. Der Mechanismus dahinter heißt Hygroskopie und ist einer der Gründe, warum Moose häufig als Indikatoren für die Luftqualität in Städten dienen.

Weltweit gibt es mehr als 12 000 Arten von Moosen, die eine unglaubliche Vielfalt an Formen, Größen und Farben zeigen. Von kleinen, zarten Moosen bis zu größeren Arten mit komplexen Strukturen, die dichte Polster auf dem Boden oder auf Baumrinde bilden. Moose können auf ganz unterschiedlichen Oberflächen wachsen, auf Felsen, Erde, Steinen und sogar auf Bauwerken. Ihre Anwesenheit kann Orten Schönheit und ästhetischen Wert verleihen, die sonst verlassen wirken würden.

In Ökosystemen spielen Moose eine wichtige Rolle. Sie halten die Bodenfeuchte, schützen den Boden vor Erosion und schaffen ein Mikroklima für andere Organismen. Sie sind Lebensraum für viele kleine Tiere wie Wirbellose, Spinnen und kleine Wirbeltiere. Moose dienen manchen Tieren auch als Nahrung, und ihre Zersetzungsarbeit trägt zum Nährstoffkreislauf im Ökosystem bei.

Immer mehr Menschen erkennen den ästhetischen und ökologischen Wert der Moose und nutzen sie in ihren Gärten und in der Landschaftsgestaltung. Das Anlegen von „Moosgärten“ wird zu einem beliebten Trend, der in städtische Räume natürliche Schönheit und Grün bringt. Moosbewachsene Wände und Decken sind auch in Architektur und Innenarchitektur beliebt, weil sie dem Raum ein organisches Element hinzufügen und die Luftqualität verbessern.

Moos pflanzen: Moos im Garten und im Topf ziehen

Moos als grüner Teppich im Garten

Moose sind im Anbau recht anspruchslos und eine gute Wahl für alle, die ein grünes Element im Innenraum oder im Garten möchten. So ziehen Sie Moos:

  1. Passende Moosart auswählen: Es gibt viele Moosarten, die sich in Aussehen und Ansprüchen unterscheiden. Torfmoos (Sphagnum) wird zum Beispiel oft in Terrarien verwendet, während kriechende Arten wie das Schlafmoos (Hypnum) sich für den Garten eignen. Wählen Sie die Art, die zu Ihren Wünschen und zu den Bedingungen am Standort passt.

  2. Moos beschaffen: Moos bekommen Sie entweder als fertige Moosplatten zu kaufen oder indem Sie Stücke von vorhandenen Standorten entnehmen, etwa aus feuchten Waldböden oder Mooren. Wenn Sie Moos in Ihrer Umgebung sammeln, achten Sie darauf, dass es legal und im Sinne des Naturschutzes geschieht.

  3. Untergrund vorbereiten: Moos lässt sich auf verschiedenen Untergründen ziehen – auf Rinde, Holzplatten oder speziellen Moossubstraten. Der Untergrund sollte wasser- und luftdurchlässig sein und dem Moos festen Halt geben.

  4. Bewässerung: Moose brauchen gleichmäßige Feuchtigkeit, Staunässe ist aber nicht gut. Befeuchten Sie das Moos regelmäßig mit einer Sprühflasche oder gießen Sie behutsam. Empfehlenswert ist chlorfreies Wasser, etwa Regenwasser oder destilliertes Wasser.

  5. Licht: Die meisten Moose bevorzugen schattigere Standorte und brauchen keine direkte Sonne. Stellen Sie sie an einen Platz mit ausreichend indirektem Licht, etwa an ein Nordfenster oder in einen Raum mit künstlicher Beleuchtung.

  6. Moos pflegen: Kontrollieren Sie den Zustand des Mooses regelmäßig und entfernen Sie trockene oder faulende Teile. Unerwünschte Pflanzen, die dem Moos Nährstoffe streitig machen, entfernen Sie mechanisch.

  7. Moos vermehren: Moos vermehrt sich entweder auf natürlichem Weg über Sporen oder künstlich durch Teilung der Polster beziehungsweise durch Stecklinge. Jede Moosart hat ihre eigene Art der Vermehrung – informieren Sie sich daher vorab über die Art, die Sie ziehen.

  8. Häufige Probleme: Moos kann für einige Probleme anfällig sein, etwa Pilzbefall oder Milben. Kontrollieren Sie Ihr Moos regelmäßig und reagieren Sie rechtzeitig, wenn etwas nicht stimmt.

Moos zu ziehen kann sehr befriedigend sein und gibt Ihnen die Möglichkeit, sich ein eigenes grünes Umfeld zu schaffen. Seien Sie geduldig und sorgfältig und beobachten Sie, wie sich das Moos entwickelt und wächst. Moos lässt sich in vielen Arrangements und Dekorationen einsetzen, vom Terrarium bis zur Gartengestaltung. Wenn Ihnen Moos umgekehrt den Rasen überwuchert und Sie es loswerden möchten, hilft der Artikel Moose im Rasen.

Moosarten: die häufigsten Moose in Deutschland und ihre Vertreter

Moose (Bryophyta) sind eine Pflanzengruppe mit sehr unterschiedlichen Arten und Eigenschaften. Hier finden Sie einige Vertreter:

  1. Widertonmoos (Polytrichum): Das Widertonmoos ist eine weit verbreitete Moosgattung mit charakteristischem Aussehen. Es hat aufrechte Stämmchen mit spiralig angeordneten Blättchen. Man findet es an feuchten Standorten wie Wäldern und Mooren.

  2. Brunnenlebermoos (Marchantia): Brunnenlebermoose sind flache Moospflanzen mit lappigem Thallus — botanisch gehören sie zu den Lebermoosen, nicht zu den echten Laubmoosen. Sie kommen häufig auf feuchten Böden, an Wasserläufen oder auf nassen Felsen vor. Auf der Oberfläche des Thallus tragen sie charakteristische becherförmige Brutbecher mit Brutkörpern, die der ungeschlechtlichen Vermehrung dienen.

  3. Torfmoos (Sphagnum): Das Torfmoos ist eine Moosgattung, die für ihre Fähigkeit bekannt ist, Moore zu bilden. Torfmoose haben auffällige, spiralig angeordnete Blättchen. Sie können große Wassermengen aufnehmen und dichte Bestände in Mooren bilden.

  4. Schlafmoos (Hypnum): Schlafmoose sind Moose mit kriechenden Stämmchen und verzweigten Blättchen. Sie bilden dichte Polster auf dem Boden, auf Felsen und an Baumstämmen. Man findet sie in ganz unterschiedlichen Lebensräumen, vom Wald bis zur Tundra.

  5. Beckenmoos (Pellia): Beckenmoose sind zarte Moospflanzen (ebenfalls Lebermoose) mit flachem, lappigem Thallus, dessen Form an die Wedel von Farnen erinnert. Sie wachsen an feuchten Standorten und bilden oft grüne Polster auf dem Boden oder an Bäumen.

  6. Drehmoos (Funaria): Drehmoose sind kleine Moose mit dünnen, aufrechten Stämmchen. Auf einer langen, geraden Seta tragen sie die Sporenkapsel. Sie wachsen auf trockeneren Böden wie Sand und Lehm.

  7. Gabelzahnmoos (Dicranum): Gabelzahnmoose sind Moose mit charakteristisch gebogenen Blättchen, die an Häkchen erinnern. Sie bilden dichte Bestände auf dem Boden, auf Felsen und an Baumstämmen.

  8. Mondbecher-Lebermoos (Lunularia): Das Mondbecher-Lebermoos ist eine zarte Moospflanze mit flachem Thallus und charakteristischen halbmondförmigen Brutbechern (auch sie zählt zu den Lebermoosen). Es wächst an feuchten Stellen wie Mauern und Gehwegen.

Das ist nur eine kleine Auswahl der vielen Moosarten, die es gibt. Jede Art hat ihre eigenen Merkmale und ihren eigenen Lebensraum. Sie zu studieren und zu entdecken hilft uns, die faszinierende Welt der Moose besser zu verstehen.

Steifes Widertonmoos (Polytrichum strictum) in Nahaufnahme
Torfmoos (Sphagnum) in Nahaufnahme – ein Moos, das große Wassermengen aufsaugt
Karminrote Sporenkapseln auf ihren Seten in Nahaufnahme – Moose vermehren sich über Sporen
Strauchflechte (Cladonia) in Nahaufnahme – im Volksmund wird sie ebenfalls Moos genannt

Moosdeko: Ideen für Wohnung und Garten

Moosdeko wird immer beliebter, um einen natürlichen, rustikalen Look in Innen- und Außenräume zu bringen. Sie schafft eine angenehme Atmosphäre und bringt ein spannendes Texturelement in den Raum. Hier sind einige Ideen, wie Sie Moos in der Dekoration einsetzen können:

  1. Mooswände: Moospaneele oder Mooswände sind im Innendesign sehr beliebt. Sie lassen sich als grüne Tapete an der Wand einsetzen oder als Kunstobjekt in Form von Bildern oder Reliefs. Mooswände bringen eine lebendige Textur in den Raum und verbessern die Luftqualität.

  2. Mit Moos verkleidete Blumentöpfe: Statt klassischer Blumentöpfe können Sie Töpfe wählen, die mit einem Moospolster verkleidet sind. Das schafft einen spannenden Kontrast und gibt dem Raum ein natürliches, organisches Aussehen. Mit Moos verkleidete Töpfe sind ideal für Zimmerpflanzen oder kleine Sukkulentengärten.

  3. Moos-Kugeln und Terrarien: Kleine Terrarien oder „Moos-Kugeln“ zu gestalten ist eine schöne Art, Moos als eigenständiges Deko-Element zu nutzen. In ein Glasgefäß geben Sie eine Schicht Moossubstrat und schmücken es mit kleinen Pflanzen, Figuren oder Naturmaterialien. Das Ergebnis ist minimalistisch, natürlich und interessant.

  4. Moostafeln und Pinnwände: Eine Moosfläche kann als originelle Tafel oder Pinnwand dienen. Mit Klammern oder Magneten befestigen Sie darauf Notizen, Fotos oder weitere Deko-Elemente. Moostafeln sind eine schöne Ergänzung für Homeoffices, Kinderzimmer oder Cafés.

  5. Mooskränze und Gestecke: Moos wird oft für Kränze und Gestecke verwendet. Sie können einen rustikalen Kranz mit Mooselementen binden und Blüten, getrocknete Kräuter oder natürliche Verzierungen ergänzen. Moosgestecke sind auch Teil von Hochzeitsdekorationen, Feiern und anderen Anlässen.

Moosdeko bringt ein Stück Natur in den Raum und verringert zugleich den Bedarf an klassischen lebenden Pflanzen, die Pflege brauchen. Moos ist relativ pflegeleicht – es braucht nur die richtige Feuchtigkeit und das richtige Licht. Beim Einsatz von Moosdeko ist wichtig, dass das Moos legal und nachhaltig gewonnen wurde, damit wir zum Naturschutz beitragen.

Moosterrarium im Glasgefäß als Dekoration
Moospolster als natürliche Dekoration

Moos-Kugel und Kokedama – Anleitung zum Selbermachen

Die Moos-Kugel ist ein Deko-Element mit interessanter, natürlicher Optik. Es handelt sich um eine Kugel aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff, die mit lebendem Moossubstrat und weiteren dekorativen Elementen gefüllt ist. Moos-Kugeln sind in Innenarchitektur und Dekoration beliebt. Das japanische Pendant zur Moos-Kugel heißt Kokedama — statt eines Glasgefäßes hält bei ihr eine mit Moos umwickelte Substratkugel die Wurzeln der Pflanze; sie ist eine nahe Verwandte der Bonsai. So machen Sie eine Moos-Kugel selbst:

Material für die Moos-Kugel:

    • Durchsichtige Kugel aus Glas oder Kunststoff
    • Moossubstrat (zum Beispiel Torfmoos, Sphagnum)
    • Kleine Pflänzchen, Sukkulenten oder weitere Deko-Elemente
    • Sprühflasche mit Wasser
    • Schnur oder Band zum Aufhängen
Kokedama – japanische Moos-Kugel mit blühender Pflanze

Anleitung: a. Öffnen Sie zunächst die Kugel beziehungsweise trennen Sie die beiden Hälften, wenn das möglich ist. b. Geben Sie in eine Hälfte eine Schicht Moossubstrat. Die Schicht sollte dick genug sein, um Feuchtigkeit zu halten und das Wachstum des Mooses zu unterstützen. c. Wenn Sie möchten, können Sie kleine Pflänzchen oder Sukkulenten in die Kugel setzen. Setzen Sie sie so ins Substrat, dass sie gut verwurzelt sind. d. Schließen Sie die Kugel beziehungsweise setzen Sie die zweite Hälfte auf. Achten Sie darauf, dass die Kugel gut schließt und keine Öffnungen hat. e. Wenn Sie die Kugel aufhängen möchten, befestigen Sie oben eine Schnur oder ein Band. f. Befeuchten Sie das Moossubstrat mit der Sprühflasche leicht. Machen Sie es nicht zu nass, denn überschüssiges Wasser kann Schimmel oder Fäulnis verursachen. g. Stellen Sie die Moos-Kugel an den gewünschten Platz und kontrollieren Sie regelmäßig die Feuchtigkeit des Substrats. Ist das Substrat trocken, befeuchten Sie es vorsichtig mit der Sprühflasche.

Moos-Kugeln lassen sich als eigenständige Dekoration oder als Teil größerer Arrangements einsetzen. Sie können sie in hellen Räumen aufhängen, etwa in Fensternähe, wo sie genug Licht bekommen. Wichtig ist: Moos braucht ausreichend Feuchtigkeit und Licht, um am Leben zu bleiben. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig die Bedingungen und halten Sie sie optimal.

Moos-Kugeln sind ästhetisch ansprechend und bringen einen natürlichen Look in den Raum. Sie sind eine schöne Ergänzung für die Innenarchitektur und lassen sich in allen Arten von Räumen einsetzen, von Wohnungen über Büros bis zu öffentlichen Räumen.

Moosuhr selber machen

Eine Moosuhr ist ein originelles, ungewöhnliches Deko-Element, das die Funktion einer Uhr mit der natürlichen Optik von Moos verbindet. Eine Moosuhr zu bauen ist ein spannendes, kreatives Projekt. So machen Sie eine Moosuhr selbst:

Material für die Moosuhr:

  1. Uhrwerk (im Uhrengeschäft oder online erhältlich)
  2. Zeigerwerk (Teil des Uhrwerks)
  3. Untergrund aus Holz oder einem anderen Material
  4. Moossubstrat (zum Beispiel Torfmoos, Sphagnum, oder andere Moosarten)
  5. Heißklebepistole oder Spezialkleber für Moos
  6. Messer oder Schere, um Untergrund und Moos anzupassen
  7. Buchstaben oder Ziffern für das Zifferblatt (optional)
  8. Batterien für das Uhrwerk
Moosuhr – mit Moos verkleidetes Zifferblatt

Anleitung:

  1. Wählen Sie einen passenden Untergrund für die Moosuhr. Das kann eine Holzplatte, ein Blechteller oder ein anderes Material sein, das Ihnen gefällt und zu Ihrem Interieur passt.
  2. Passen Sie die Größe des Untergrunds bei Bedarf mit Messer oder Schere an.
  3. Bereiten Sie das Moossubstrat vor. Schneiden oder brechen Sie es in kleinere Stücke, die zur Größe Ihres Untergrunds passen.
  4. Tragen Sie eine dünne Kleberschicht auf oder nutzen Sie die Heißklebepistole und befestigen Sie die Moosstücke auf dem Untergrund. Beginnen Sie in der Mitte und arbeiten Sie nach außen. Achten Sie darauf, dass das Moos fest klebt und gleichmäßig auf der ganzen Fläche verteilt ist.
  5. Wenn Sie Ziffern oder Markierungen auf dem Zifferblatt möchten, kleben Sie Buchstaben oder Ziffern an die richtigen Stellen.
  6. Sehen Sie in der Anleitung des Uhrwerks nach und montieren Sie es entsprechend auf dem Untergrund. Legen Sie die Batterien ein.
  7. Setzen Sie die Zeiger auf das Zeigerwerk und prüfen Sie, ob sie sich richtig und ohne Probleme bewegen.
  8. Stellen Sie die Uhrzeit nach Bedarf ein.
  9. Hängen Sie die Moosuhr an die Wand oder stellen Sie sie so auf ein Regal, dass sie gut sichtbar und funktional ist.

Die Moosuhr ist eine originelle, attraktive Dekoration, die ein natürliches Element in den Raum bringt und zugleich die Funktion einer Uhr erfüllt. Diese kreative, einzigartige Deko kann Ihre Räume wunderbar aufwerten. Seien Sie kreativ und kombinieren Sie verschiedene Moosarten, Untergründe und Markierungen zu Ihrer ganz eigenen, beeindruckenden Moosuhr.

Mooswand und Moos an der Wand

Mooswand im Schlafzimmer als natürliche grüne Dekoration

Die Mooswand ist ein originelles, attraktives Deko-Element, das einen natürlichen, grünen Look in den Innenraum bringt. Eine Mooswand zu bauen erfordert etwas Vorbereitung und Material. Hier ist die Anleitung, wie Sie eine Mooswand selbst herstellen:

Material für die Mooswand:

  1. Untergrund für die Wand (zum Beispiel Holzrahmen, Glasscheibe oder Korkplatte)
  2. Moossubstrat (zum Beispiel Torfmoos, Sphagnum, oder andere Moosarten)
  3. Sprühflasche oder Gefäß mit Wasser
  4. Heißklebepistole oder Spezialkleber für Moos
  5. Verschiedene Werkzeuge wie Messer oder Schere (falls Moos oder Untergrund angepasst werden müssen)
  6. Optionale Deko-Elemente wie Trockenpflanzen, Zweige oder andere Naturmaterialien

Anleitung:

  1. Wählen Sie einen passenden Untergrund für die Mooswand. Das kann ein Holzrahmen, eine Glasscheibe oder eine Korkplatte sein. Der Untergrund sollte fest und stabil genug sein, um das Gewicht des Mooses zu tragen.
  2. Passen Sie die Größe des Untergrunds bei Bedarf mit Messer oder Schere an.
  3. Bereiten Sie das Moossubstrat vor. Schneiden oder brechen Sie es in kleinere Stücke, die zur Größe Ihres Untergrunds passen. Arbeiten Sie am besten mit frischem, feuchtem Moos, damit es besser auf dem Untergrund haftet.
  4. Tragen Sie eine dünne Kleberschicht auf oder nutzen Sie die Heißklebepistole und befestigen Sie die Moosstücke auf dem Untergrund. Beginnen Sie am oberen Rand und arbeiten Sie nach unten. Achten Sie darauf, dass das Moos fest klebt und gleichmäßig auf dem ganzen Untergrund verteilt ist.
  5. Wenn Sie weitere Deko-Elemente wie Trockenpflanzen oder Zweige ergänzen möchten, befestigen Sie sie mit Kleber oder der Heißklebepistole an der Wand.
  6. Wenn die Mooswand fertig ist, befeuchten Sie sie leicht mit der Sprühflasche oder besprühen Sie sie mit Wasser. Achten Sie darauf, dass sie nicht zu schnell austrocknet und feucht genug bleibt, um ihre Vitalität zu bewahren.
  7. Hängen Sie die fertige Mooswand an einen passenden Platz in Ihrem Interieur. Der Platz sollte genug Licht haben, direkte Sonne sollten Sie aber vermeiden, damit sich das Moos nicht überhitzt und austrocknet.
  8. Kontrollieren Sie regelmäßig die Feuchtigkeit des Mooses und befeuchten Sie es bei Bedarf. Moos ist anpassungsfähig, braucht aber etwas Pflege, um gesund und schön zu bleiben.

Mooswände sind eine schöne Art, ein natürliches Element in den Innenraum zu holen und ein spannendes Designelement zu schaffen. Sie eignen sich für Wohnungen, Büros, Geschäfte und andere Räume, in denen Sie Grün und originelle Dekoration schätzen. Seien Sie kreativ und experimentieren Sie mit verschiedenen Moosarten und Deko-Elementen, um eine einzigartige, attraktive Mooswand zu gestalten.

Moosbild selber machen – so geht es

Ein Moosbild entsteht – eine Floristin legt Moos auf ein Paneel

Ein Moosbild zu machen ist eine schöne Art, eine einzigartige, natürliche Dekoration für Ihre Räume zu schaffen. Hier ist die Anleitung, wie Sie ein Moosbild selbst herstellen:

Material für das Moosbild:

  1. Bilderrahmen (Größe und Form nach Ihren Vorstellungen)
  2. Stücke Moossubstrat (zum Beispiel Torfmoos, Sphagnum) in passender Größe, um den Rahmen zu füllen
  3. Dünnes, durchsichtiges Nylonnetz (im Baumarkt erhältlich)
  4. Heißklebepistole oder anderer geeigneter Kleber
  5. Messerchen oder Schere
  6. Verschiedene Deko-Elemente wie kleine Pflänzchen, Zapfen oder Trockenblumen (optional)
  7. Kreativität und Fantasie!

Anleitung:

  1. Wählen Sie einen Bilderrahmen nach Ihren Vorstellungen von Größe und Form. Sie können einen alten Rahmen nutzen oder einen neuen kaufen.
  2. Entfernen Sie das vordere Glas oder die Kunststoff-Schutzfolie aus dem Rahmen.
  3. Befestigen Sie auf der Rückseite des Rahmens ein dünnes, durchsichtiges Nylonnetz. Sie können es mit der Heißklebepistole oder einem anderen geeigneten Kleber so ankleben, dass es fest an den Rändern des Rahmens haftet.
  4. Schneiden Sie mit dem Messerchen oder der Schere Stücke des Moossubstrats in der passenden Größe für den Rahmen zu.
  5. Wenn Sie weitere Deko-Elemente ergänzen möchten, etwa kleine Pflänzchen, Zapfen oder Trockenblumen, legen Sie sie bereit und verteilen Sie sie auf der Oberfläche des Moossubstrats. Achten Sie darauf, dass die Pflänzchen gut im Moossubstrat verankert sind.
  6. Befestigen Sie die Stücke Moossubstrat auf dem Nylonnetz an der Rückseite des Rahmens. Sie können die Heißklebepistole oder einen anderen geeigneten Kleber verwenden. Achten Sie darauf, dass die Moosstücke fest kleben und die ganze Fläche des Rahmens bedecken.
  7. Lassen Sie das fertige Moosbild frei trocknen und prüfen Sie, ob alle Teile gut befestigt sind.
  8. Sobald das Bild trocken und stabil ist, können Sie es an die Wand hängen oder auf ein Regal stellen und sich an einem einzigartigen Stück Naturdeko freuen.

Sie können verschiedene Formen und Größen von Rahmen wählen, verschiedene Moossubstrate kombinieren und weitere Deko-Elemente nach Ihrem Geschmack ergänzen. Moosbilder sind eine schöne Art, Natur in den Innenraum zu holen und zugleich ein einzigartiges, originelles Deko-Element zu schaffen. Seien Sie kreativ und genießen Sie es, Ihr eigenes Moosbild zu gestalten!

Einkauf im Onlineshop: natürlicher Dünger DÜNGEE

Moos selbst kommt mit Feuchtigkeit und Schatten aus – die Pflanzen, die im Terrarium, im Topf oder im Garten daneben stehen, freuen sich aber über Nährstoffe. Universaldünger DÜNGEE ist ein natürlicher organischer Dünger, verbrennt die Wurzeln nicht und eignet sich für Zimmerpflanzen ebenso wie fürs Beet.

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