Goldregen (Laburnum): Arten, Pflanzen und Pflege
Ein Baum mit hängenden goldenen Trauben — und mit Samen, die nicht in Kinderhände gehören.
Goldregen – Laburnum

Der Goldregen (Laburnum) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die Gattung umfasst einige Baum- und Straucharten mit attraktiven, hängenden Blüten und aus mehreren Blättchen zusammengesetzten Blättern. Die bekannteste Art ist der Gemeine Goldregen (Laburnum anagyroides).
Der Goldregen ist ein Baum mit glatter Rinde und frischgrünen Blättern. Die Blüten sind glockenförmig und haben eine goldgelbe Farbe. Sie erscheinen im späten Frühjahr oder zu Beginn des Sommers und bilden auffällige, hängende Blütentrauben. Nach der Blüte entwickeln sich braune Hülsen, die die Samen enthalten.
Man muss sich allerdings bewusst machen, dass alle Teile des Goldregens giftig sind, vor allem die Samen und die Hülsen. Beim Umgang mit der Pflanze ist Vorsicht geboten, und es muss verhindert werden, dass Kinder oder Tiere davon fressen.
Goldregen wird häufig wegen seiner dekorativen Blüten gepflanzt und ist in Gärten ein beliebtes Ziergehölz. Geschätzt wird er auch dafür, dass er auf mageren Böden wächst und wenig Pflege braucht.
Beim Anbau von Goldregen wählt man am besten einen sonnigen oder halbschattigen Standort und einen gut durchlässigen Boden. Junge Pflanzen brauchen unter Umständen regelmäßige Wassergaben, ausgewachsene Bäume kommen dagegen meist gut mit Trockenheit zurecht. Goldregen lässt sich auch schneiden, um Form und Größe zu halten.
Vor dem Pflanzen von Goldregen oder einer anderen Pflanzenart ist es immer gut, sich über die konkreten Ansprüche zu informieren und das mögliche Risiko durch die giftigen Pflanzenteile abzuwägen.
Goldregen pflanzen

Goldregen (Laburnum) lässt sich als Zierbaum oder Zierstrauch im Garten ziehen. Hier einige Tipps zum Anbau von Goldregen:
Standort: Goldregen bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Wählen Sie eine Stelle mit ausreichend Sonnenlicht, vor allem für eine möglichst reiche Blüte.
Boden: Goldregen wächst am besten in einem gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Arbeiten Sie Kompost oder anderes organisches Material ein, um Struktur und Nährkraft zu verbessern.
Gießen: Junge Pflanzen sollten regelmäßig gegossen werden, damit die Bodenfeuchte gleichmäßig bleibt. Ausgewachsene Goldregen kommen meist gut mit Trockenheit zurecht, in längeren Trockenperioden kann Gießen aber sinnvoll sein.
Schnitt: Der Schnitt des Goldregens ist wichtig, um die Form zu halten und die Blüte zu fördern. Geschnitten wird nach der Blüte, dabei werden verblühte Blütenstände und überflüssige Triebe entfernt. Meist genügt ein leichter Rückschnitt, vor allem bei jungen Pflanzen, damit sie gesund weiterwachsen.
Düngung: Goldregen braucht in der Regel keine häufige Düngung. Geben Sie zu Beginn der Vegetationszeit einen Dünger für blühende Pflanzen in den Boden, um Wachstum und Blüte zu unterstützen. Zu viel Dünger führt zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Blüten. Den Dünger DÜNGEE können Sie als Gießwasser ausbringen oder gleichmäßig rund um die Pflanze streuen.
Kontrolle von Schädlingen und Krankheiten: Goldregen ist gegenüber Schädlingen und Krankheiten recht widerstandsfähig. Trotzdem ist es wichtig, die Pflanzen regelmäßig zu kontrollieren und bei Blattläusen oder Milben zu einem zugelassenen Pflanzenschutzmittel zu greifen — DÜNGEE ist ein Dünger, kein Pflanzenschutzmittel. Die regelmäßige Kontrolle hilft außerdem, Krankheiten oder Wachstumsprobleme früh zu erkennen.
Gemeiner Goldregen – Laburnum anagyroides, der echte Goldregen
Der Gemeine Goldregen, auch als echter Goldregen bekannt, ist ein Baum oder Strauch aus Süd- und Mitteleuropa.
Der Gemeine Goldregen ist bekannt für seine hängenden Blütentrauben mit reichen, goldgelben Blüten. Er blüht meist im späten Frühjahr oder zu Beginn des Sommers. Die Blätter des Goldregens sind aus drei Blättchen zusammengesetzt und leuchtend grün.
Es sei betont, dass alle Teile des Gemeinen Goldregens einschließlich der Samen und Hülsen giftig sind und gefährlich werden können, vor allem für Kinder und Haustiere. Beim Umgang mit der Pflanze ist Vorsicht geboten, und es muss verhindert werden, dass davon gefressen wird.
Der Gemeine Goldregen wird häufig wegen seiner dekorativen Blüten gepflanzt und ist ein beliebter Zierbaum im Garten. Er braucht einen sonnigen Standort und einen gut durchlässigen Boden. Geschnitten wird der Baum üblicherweise im Frühjahr nach der Blüte, damit er Form und Größe behält.
Blauregen (Wisteria) – der sogenannte violette Goldregen

Der Blauregen (Wisteria) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Es sind Kletterpflanzen mit wunderschönen, duftenden Blüten. Die zwei bekanntesten Arten sind der Japanische Blauregen (Wisteria floribunda) und der Chinesische Blauregen (Wisteria sinensis).
Der Blauregen ist bekannt für seine prächtigen Blütenstände, die im späten Frühjahr oder zu Beginn des Sommers erscheinen. Die Blüten haben die Form von Trauben und können verschiedene Violett-, Blau- oder Weißtöne zeigen. Charakteristisch ist auch der süße Duft, der Bienen und Schmetterlinge anzieht.
Blauregen sind Kletterpflanzen und brauchen eine Rankhilfe, um die sie sich mit den Trieben winden. Häufig werden sie an Pergolen, Gartenbögen oder Stützmauern gezogen, damit sie Schatten spenden und einen wirkungsvollen Blütenschmuck bilden.
Alpen-Goldregen – Laburnum alpinum

Der Alpen-Goldregen (Laburnum alpinum) ist eine Art aus der Gattung Goldregen (Laburnum) und der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Es ist ein sommergrüner Baum oder Strauch, der vor allem in den Gebirgsregionen Europas vorkommt, besonders in den Alpen.
Der Alpen-Goldregen ist bekannt für seine hängenden Blütenstände mit prächtigen gelben Blüten. Die Blüten erscheinen im späten Frühjahr oder zu Beginn des Sommers und bilden ein beeindruckendes Blütenschauspiel. Die Blätter des Alpen-Goldregens sind dreizählig und dunkelgrün.
Wie bei den übrigen Goldregen-Arten ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass alle Teile der Pflanze einschließlich der Samen und Hülsen giftig sind und beim Verzehr für Menschen wie Tiere gefährlich werden können. Beim Umgang mit der Pflanze sind Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.
Der Alpen-Goldregen wird häufig als Zierbaum oder Zierstrauch im Garten gepflanzt. Er sucht sonnige und geschützte Lagen mit gut durchlässigem Boden. Er braucht regelmäßige Wassergaben, vor allem in trockenen Perioden. Die Pflanze lässt sich ebenfalls schneiden, um Form und Größe zu halten.
Womit Goldregen düngen
Beim Goldregen gilt: weniger ist mehr — er wächst auch auf mageren Böden, und überdüngt treibt er ins Laub auf Kosten der Blüten, wie schon in den Tipps oben steht. Es genügt eine Gabe zu Beginn der Vegetationszeit, noch vor dem Austrieb, in feuchten Boden eingearbeitet, in einem Streifen entlang des Kronenrands. Nach der Blüte wird nicht mehr nachgedüngt, damit das Holz bis zum Winter ausreift. Junge Bäumchen sind in den ersten Jahren für eine etwas großzügigere Gabe dankbar als ausgewachsene Exemplare, die sich selbst versorgen. Ein ähnliches Regime passt auch zu den übrigen Ziersträuchern im Garten. Wie Sie einen Dünger wählen, der den ganzen Garten auf einmal abdeckt, besprechen wir im Artikel Universaldünger; die Mengen finden Sie in der Dosierung.
Häufige Fragen: Goldregen
Ist Goldregen giftig?
Ja, und zwar alle Teile der Pflanze — am stärksten die Samen und die Hülsen. Deshalb eignet er sich nicht dort, wo kleine Kinder spielen oder Haustiere unterwegs sind, und nach der Blüte sammelt man die heruntergefallenen Hülsen am besten auf.
Was ist der echte Goldregen?
So nennt man den Gemeinen Goldregen (Laburnum anagyroides), der seinen Namen den hängenden Trauben goldgelber Blüten verdankt. Manchmal wird damit die ganze Gattung Laburnum bezeichnet.
Ist Blauregen dasselbe wie Goldregen?
Nein. Der Blauregen (Wisteria) ist eine eigene Gattung aus derselben Familie der Hülsenfrüchtler — eine Kletterpflanze mit violetten Trauben, die eine Rankhilfe braucht. Der Goldregen ist ein Baum oder Strauch mit gelben Blüten. Umgangssprachlich heißt der Blauregen manchmal violetter Goldregen, botanisch ist es eine andere Pflanze.
Wann blüht der Goldregen?
Im späten Frühjahr oder zu Beginn des Sommers, meist im Mai und Juni. Die Blüte dauert nur kurz, dafür ist der Baum in dieser Zeit über und über besetzt.
Wann schneidet man Goldregen?
Nach der Blüte — entfernt werden verblühte Blütenstände und überflüssige Triebe. Bei jungen Pflanzen genügt ein leichter Rückschnitt, damit sie gesund weiterwachsen.
