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Weidenröschen

Fleischers Weidenröschen ist eine alpine Staude mit rosa Blüten. Sie braucht einen sonnigen Standort und kiesigen Boden – ideal für Steingarten, Kiesbeet und die Kombination mit Gebirgsarten.

Fleischers Weidenröschen (Epilobium fleischeri)

Wertvolle Wildstaude mit langer Blütezeit für Steingarten und Kiesbeet

  • Standort: vollsonnig, zwischen Steinen; feuchter, kiesiger Boden
  • Höhe: ca. 40 cm
  • Blütezeit: Juli–September
  • Vermehrung: durch Teilung

Fleischers Weidenröschen, in Österreich auch Kies-Weidenröschen genannt, gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae) und ist in den Alpen heimisch. Von Juli bis September zeigt es auf aufrechten Stängeln rosa Blüten in lockeren endständigen Trauben. Die Pflanze hat schmale graugrüne Blätter.

Am besten gedeiht es an der vollen Sonne und in kiesigen Böden. Es wirkt schön zwischen Steinen und am Wasserrand.

Rosmarin-Weidenröschen (Epilobium dodonaei)
Rosmarin-Weidenröschen (Epilobium dodonaei)

Eine weitere Art ist das Rosmarin-Weidenröschen (Epilobium dodonaei). Die Pflanze ist 20–100 cm hoch, blüht hellrosa und breitet sich im Gegensatz zum Fleischers Weidenröschen stark aus.

Beide Arten können gemeinsam mit der Zwerg-Glockenblume (Campanula pusilla), der Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) oder mit der Silberwurz gepflanzt werden. Die übrigen Weidenröschenarten, die in Mitteleuropa wild wachsen, werden in Gärten nicht kultiviert.