organische Düngemittel vs chemische
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Organische Düngemittel und chemische Düngemittel - Vergleich
Erstens sind organische Düngemittel umweltfreundlich. Während chemische Düngemittel synthetische Stoffe enthalten, die den Boden und das Wasser verschmutzen können, werden organische Düngemittel aus natürlichen Quellen hergestellt, wie tierischem Dung, Kompost oder Pflanzenresten. Diese Materialien sind biologisch abbaubar und der daraus resultierende Boden enthält deutlich mehr Nährstoffe und Spurenelemente.
Zweitens sind organische Düngemittel wirtschaftlich. Während chemische Düngemittel oft teurer sind und eine häufigere Anwendung erfordern, können organische Düngemittel zu Hause aus Abfallmaterialien hergestellt und in der Regel einmal im Jahr ausgebracht werden. Organische Düngemittel verbessern außerdem die Bodenqualität und steigern den Ertrag der Pflanzen, was zu einer Kostenersparnis bei der weiteren Düngung führen kann.
Drittens fördern organische Düngemittel gesündere Pflanzen und eine größere Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge und Krankheiten. Organische Düngemittel helfen dabei, die Bodenstruktur zu verbessern und erhöhen die Fähigkeit des Bodens, Feuchtigkeit zu speichern. Sie fördern auch das Wachstum natürlicher Mikroorganismen im Boden, die eine bessere Nährstoffaufnahme durch die Pflanzen unterstützen und ein gesundes Wurzelsystem der Pflanzen fördern.
Gründüngung
Gründüngung hat viele Vorteile. Zum einen verbessert sie die Bodenqualität und erhöht seine Fruchtbarkeit. Gründüngung hilft, den Boden feucht zu halten, was die Nährstoffaufnahme durch die Pflanzenwurzeln verbessert. Darüber hinaus kann Gründüngung dazu beitragen, Bodenerosion zu verringern und seine Struktur zu verbessern.
Ein weiterer Vorteil der Gründüngung besteht darin, dass sie das Wachstum unerwünschter Unkräuter unterdrückt. Wenn Gründüngungspflanzen auf einem Grundstück ausgesät werden, verhindern sie das Wachstum von Unkraut, indem sie eine dichte und konkurrenzkräftige Vegetation bilden. Diese Methode kann den Bedarf an Herbiziden und anderen Chemikalien zur Unkrautbekämpfung reduzieren.
Gründüngung kommt auch der Umwelt zugute, indem sie dazu beiträgt, den Boden lebendig und gesund zu erhalten. Gründüngung kann den Bedarf an chemischen Düngemitteln verringern, was wiederum weniger giftige Stoffe im Boden und im Wasser bedeutet.
Pflanzen für die Gründüngung
- Klee
- Raps
- Rettich
- Lupine
- Braune Kresse
Wann Gründüngung säen
Wir haben bereits erläutert, dass Gründüngung eine hervorragende Möglichkeit ist, die Bodenqualität zu bereichern und zu verbessern. Wann ist es jedoch am besten, Gründüngung zu säen? Die Wahl des Zeitraums für die Aussaat von Gründüngung hängt vom Klima, der Bodenart und der lokalen Umgebung ab.
Generell gilt, dass Gründüngung am besten in Zeiten gesät wird, in denen der Garten oder das Feld nicht genutzt wird. Das bedeutet, dass im Frühling Gründüngung auf Flächen gesät werden kann, auf denen keine Pflanzen angebaut werden sollen. Im Herbst kann Gründüngung dort ausgesät werden, wo Sommerkulturen bereits geerntet wurden.
Im Herbst ist es auch ideal, Gründüngung auf Böden zu säen, die im Winter ungenutzt bleiben. Gründüngung hilft nämlich, den Boden feucht zu halten und vor Erosion zu schützen. Für die Herbstaussaat werden empfohlen: Klee, Erbsen, Kresse, Sonnenblumen, Senf, Roggen, Feldsalat.
Einige Arten von Gründüngung eignen sich jedoch auch für die Aussaat im Frühling. Beispielsweise können Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen oder Soja im Frühling ausgesät werden, da sie schnell wachsen und sich gut an niedrigere Temperaturen angepasst haben.
Es ist auch wichtig zu berücksichtigen, welche Art von Gründüngung für den jeweiligen Boden und die Bedürfnisse der Pflanzen am geeignetsten ist. Einige Arten von Gründüngung sind besser zur Verbesserung der Bodenstruktur geeignet, während andere dabei helfen, Stickstoff in den Boden einzubringen.
Gründüngung im Herbst
Im Herbst können Sie schnell wachsende Pflanzen aussäen, wie zum Beispiel Kresse, Senf, Frühlingspeluschke, Saatwicke, Zottelwicke oder Klee. Diese Pflanzen haben kräftige Wurzeln und sind in der Lage, tief in den Boden einzudringen und ihn mit Nährstoffen anzureichern. Wenn die Pflanzen eine bestimmte Höhe erreicht haben, können Sie sie abmähen und auf dem Feld liegen lassen, damit sie sich zersetzen.
Gründüngung im Herbst schützt den Boden auch vor Erosion. Nach der Ernte liegen die Felder häufig kahl und sind der durch Wind und Regen verursachten Erosion ausgesetzt. Gründüngung bietet Schutz vor diesen Einflüssen, indem die Pflanzenwurzeln den Boden an Ort und Stelle halten und ihn gleichzeitig anreichern.
Ein weiterer Vorteil der Gründüngung – und nicht nur im Herbst – besteht darin, dass sie bei der Unkrautbekämpfung hilft. Schnell wachsende Pflanzen hemmen das Wachstum von Unkraut und konkurrieren mit ihm um Nährstoffe. Nach der Zersetzung der Pflanzen gelangen Nährstoffe in den Boden, die für das Wachstum der Kulturen in der folgenden Saison wichtig sind.
Quellen:
- Böhmig, Franz – Peleška, Stanislav: 2000 rad pro zahrádkáře, Ottovo nakladatelství, Praha 2001.
- www.wikipedia.org
- www.zahrada-centrum.cz
- www.agromanual.cz
- www.abecedazahrady.cz
