Urweltmammutbaum (Metasequoia glyptostroboides)
Ein lebendes Fossil: Die Gattung war nur aus Versteinerungen bekannt, bis 1943 lebende Bäume in Zentralchina gefunden wurden. Ein sommergrüner Nadelbaum.
Was ist der Urweltmammutbaum
Der Urweltmammutbaum ist ein urzeitlicher Nadelbaum mit einem besonderen Platz in der Pflanzenwelt. Charakteristisch ist seine schmale, im Alter breit pyramidale Krone. Der Baum ist nicht nur ein Schmuckstück für den Garten, sondern auch ein Beispiel für Widerstandsfähigkeit und Anpassung. Seine Besonderheit: Er ist die einzige lebende Art seiner Gattung und gilt deshalb als lebendes Fossil.
Beim Standort bevorzugt der Urweltmammutbaum volle Sonne und einen gut durchlässigen Boden. Kürzere Trockenphasen übersteht er, für gesundes Wachstum ist regelmäßiges Gießen aber entscheidend – vor allem in den Sommermonaten. Vermehrt wird er meist über Stecklinge oder Aussaat; junge Pflanzen brauchen dabei aufmerksame Pflege.
Kurz gefasst

- Der Urweltmammutbaum ist ein sommergrüner, urzeitlicher Nadelbaum, der als lebendes Fossil gilt
- Er bevorzugt einen sonnigen Standort und regelmäßige Wassergaben
- vermehrt wird er über Stecklinge oder Aussaat.
Systematik und Taxonomie

In Systematik und Taxonomie ist Metasequoia glyptostroboides sowohl wegen ihrer Stellung im System als auch wegen des Fossilbefunds interessant, der ihre lange Evolutionsgeschichte zeigt.
Klassifikation
Der Urweltmammutbaum ( Metasequoia glyptostroboides ), gelegentlich auch Chinesisches Rotholz, gehört zum Reich Plantae, zur Abteilung Tracheophyta und zur Klasse Pinopsida. Eingeordnet ist er in die Ordnung Pinales, zur Familie Cupressaceae und zur Unterfamilie Sequoioideae. Die Sumpfzypressengewächse (Taxodiaceae) galten früher als eigene Familie, werden heute aber meist zu den Cupressaceae gestellt.
Evolution und fossiler Nachweis
Fossilfunde zeigen, dass die Gattung Metasequoia weit verbreitet war, und zwar am Ende der Kreidezeit und im Tertiär. Heute ist Metasequoia glyptostroboides die einzige lebende Art der Gattung – ein echtes lebendes Fossil, dessen frühere Verbreitung Funde auf vielen Kontinenten belegen. Bis in die Gegenwart hat die Art nur in isolierten Vorkommen Zentralchinas überdauert und ist damit ein außergewöhnliches Beispiel dafür, wie eine urzeitliche Flora bis in die Neuzeit überlebt hat.
Botanische Beschreibung
Der Urweltmammutbaum ist ein sommergrüner Nadelbaum mit eigener Morphologie und Physiologie. Der aus Zentralchina stammende Baum ist für seine Frosthärte und seine Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Böden bekannt.
Morphologie
Die Krone ist schmal pyramidal, die Äste können bis zum Boden reichen. Ausgewachsene Urweltmammutbäume werden über 35 Meter hoch. Die Nadeln sind klein und weich. Die Borke ist dunkel graubraun, längsrissig und löst sich in schmalen Streifen ab.
Die Nadeln stehen gegenständig, was unter Nadelbäumen ungewöhnlich ist und den Baum von der ähnlich aussehenden Sumpfzypresse unterscheidet. Auf den pH-Wert des Bodens reagiert er wenig und verträgt saure bis neutrale Standorte. Bekannt ist der Baum vor allem für seine Frosthärte, die den Anbau in ganz unterschiedlichen Klimazonen erlaubt.
Physiologie

Das Wurzelsystem des Urweltmammutbaums ist weitreichend und geht in die Tiefe, um Wasser auch aus tieferen Bodenschichten zu holen. Die physiologischen Vorgänge, darunter Photosynthese und Transpiration, sind auf den sommergrünen Wuchs abgestimmt und lassen den Baum Licht und Wasser effizient nutzen.
Die Blüte erfolgt im Frühjahr, danach bilden sich die Samen. Der Urweltmammutbaum ist einhäusig, trägt also männliche und weibliche Blüten an einem Baum. Die Samen sitzen in kleinen Zapfen, die sich im Herbst öffnen. Anpassungsfähigkeit und Frosthärte machen ihn zu einem wertvollen Baum für Gärten und Parks im gemäßigten Klima.
Urweltmammutbaum: Art und Herkunft

Nah verwandt ist der Küstenmammutbaum; der Urweltmammutbaum selbst, wissenschaftlich Metasequoia glyptostroboides, ist die einzige lebende Art seiner Gattung. Wegen seines langen Überdauerns und seines isolierten Vorkommens wird er oft als lebendes Fossil bezeichnet.
Anbau: Der Urweltmammutbaum bevorzugt sonnige Lagen mit feuchtem, aber gut durchlässigem Boden. Er wächst schnell und lässt sich in Mitteleuropa, auch in Deutschland, gut kultivieren. Wegen seiner Größe braucht er ausreichend Platz.
Fossilfunde belegen, dass es früher mehrere Metasequoia-Arten gab, die sich in Blattform und Wuchs unterschieden. Der heutige Urweltmammutbaum wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt; sein natürliches Vorkommen beschränkt sich auf ein kleines Gebiet in Zentralchina.
Anders als der nah verwandte, immergrüne Küstenmammutbaum ist der Urweltmammutbaum sommergrün; seine pyramidale Krone wird mit dem Alter breiter. Wegen dieser Eigenheiten und seiner Seltenheit ist er in botanischen Gärten und Parks weltweit geschätzt.
Verbreitung und Standort
Der Urweltmammutbaum (englisch dawn redwood) ist ein Baum, dessen Geschichte eng mit China verbunden ist; heute wird er in vielen Teilen der Welt gepflanzt.
Ökologie
Der Urweltmammutbaum ist frosthart und gedeiht besonders gut auf feuchten Böden in Gewässernähe. Junge Pflanzen vertragen Halbschatten, ausgewachsene Bäume wachsen am besten an sonnigen Standorten bei Temperaturen um 18–22 °C. Die ökologischen Ansprüche bestimmen, wo sich der Baum außerhalb seines ursprünglichen Areals kultivieren lässt. In der Fachliteratur ist die Art im International Plant Names Index verzeichnet, was die einheitliche Benennung sichert.
Urweltmammutbaum düngen
Die Pflege des Urweltmammutbaums umfasst einige Punkte rund um die Düngung, damit Wuchs und Gesundheit stimmen. Der Dünger Düngee wird unter Gärtnern für seine Qualität geschätzt, weil er die Pflanzen umfassend mit Nährstoffen versorgt und diese langsam an den Boden abgibt.
Häufigkeit und Dosierung des Düngers:
- Den Urweltmammutbaum düngt man regelmäßig und nach dem Bedarf der Pflanze.
- Im Frühjahr ist der beste Zeitpunkt für die erste Gabe, damit der Baum nach dem Winter gut startet.
- Während der Wachstumssaison kann man die Düngung wiederholen, dann aber seltener und schwächer.
- Genaue Häufigkeit und Menge richten sich nach Größe und Entwicklungsstand des Baumes.
Verwendung und Kultivierung
Der Urweltmammutbaum gilt als anpassungsfähiger und dekorativer sommergrüner Nadelbaum und hat sowohl in der Forstwirtschaft als auch im Gartenbau seinen Platz. In Parks und Gärten wird er wegen seines Aussehens und seines schnellen Wuchses gepflanzt.
Forstwirtschaft
In der Forstwirtschaft nutzt man den Urweltmammutbaum wegen seines schnellen Wachstums und seiner Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Böden. Als sommergrüner Nadelbaum liefert er Holz, das für Baumaterial und Papier verwendet wird. In den Vereinigten Staaten wird er vor allem als Rohstoff für die Papierherstellung angebaut.
Gartenbau
Der Urweltmammutbaum gehört zu den Nadelholzgewächsen (Pinophyta) und ist ein beliebter Zierbaum für öffentliche wie private Gärten. Seine Kultivare unterscheiden sich in Form und Größe, manche werden bis zu 10 Meter breit. Neben dem Zierwert dient er als Windschutz und als hohe Hecke, wobei er nicht vollständig blickdicht wird, sondern ein eher lockeres Bild ergibt. Für eine erfolgreiche Kultur ist die Standortwahl entscheidend: hell, mit humosem und leicht saurem Boden. Die Jungpflanzen brauchen aufmerksame Pflege, damit sie sicher anwachsen.
Gefährdung und Schutz

Metasequoia glyptostroboides, bekannt als Urweltmammutbaum oder Wasserfichte, nicht zu verwechseln mit der Lärche, galt lange als ausgestorben, bis 1943 lebende Bäume in Zentralchina gefunden und 1948 wissenschaftlich bestätigt wurden. Wegen dieser Geschichte und ihrer großen wissenschaftlichen Bedeutung gilt die Art als selten und gefährdet.
- Vorkommen: Die Art kommt natürlich nur in wenigen Gebieten Zentralchinas vor.
- Gefährdung: Hauptgefahren sind der Verlust des natürlichen Lebensraums und unkontrollierter Einschlag.
Für den Schutz sind diese Schritte entscheidend:
- Gesetzlicher Schutz: In China steht der Urweltmammutbaum unter staatlichem Schutz, die Rote Liste der IUCN führt die Art als stark gefährdet (Endangered). In Deutschland gilt für den Baum kein besonderer gesetzlicher Schutz.
- Kultivierung: In vielen Teilen der Welt, darunter im Missouri Botanical Garden, wird die Art zum Schutz und für die Forschung kultiviert.
- Bildung: Die Öffentlichkeit über Bedeutung und Gefährdung der Art zu informieren, ist für den Schutz unerlässlich.
- Wissenschaftliche Forschung: Wichtig ist die weitere Forschung, um Ökologie und langfristige Überlebenschancen des Urweltmammutbaums in freier Wildbahn besser zu verstehen.
Der Urweltmammutbaum wird im Chinesischen auch Wassertanne genannt, weil er feuchte Standorte bevorzugt. Sein Schutz ist nicht nur für den Erhalt dieser seltenen Art wichtig, sondern auch für die Vielfalt der Waldökosysteme, in denen er natürlich wächst.
Düngee für den Urweltmammutbaum
Ein perfekter Naturdünger für den Urweltmammutbaum – und ebenso geeignet für alle anderen Pflanzen, ob draußen oder im Haus.
Eigenschaften und Anwendung

- Einfach zu lagern und auszubringen.
- Optimale Aufnahme
- Sicher für Kinder, Haustiere und Tiere.
- Versorgt den Urweltmammutbaum umfassend mit Nährstoffen.
- Zugelassen für die Verwendung in der ökologischen Produktion (ÚKZÚZ Nr. 5778).
- Geruchlos.
- Haltbarkeit mind. 3 Jahre.
Setzen Sie einen Auszug aus Düngee an (1 Teelöffel auf 1 l Wasser) und gießen Sie den Urweltmammutbaum während des vegetativen Wachstums einmal im Monat.
Wie viel Dünger Sie benötigen
- 4 l Düngee = mind. 800 l Gießwasser
Sicher für Menschen und Tiere




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Häufig gestellte Fragen
Wie schnell wächst der Urweltmammutbaum und wie hoch wird er?
Der Urweltmammutbaum ist für sein schnelles Wachstum bekannt und kann in wenigen Jahren über 10 Meter erreichen. Ausgewachsen wird der Baum 30 bis 35 Meter hoch.
Welche Bedingungen braucht der Urweltmammutbaum?
Ideal sind ein feuchter, gut durchlässiger Boden und volle Sonne bis Halbschatten. Wichtig ist genug Platz, denn der Baum wird sehr groß.
Wie pflegt man den Urweltmammutbaum im Winter?
Der Urweltmammutbaum ist recht robust und verträgt Frost. Im Winter braucht er keine besondere Pflege, junge Bäume profitieren aber von einem Schutz vor extremen Temperaturen und Wind, etwa durch Reisig oder Vlies.
