Pflaumenblattwespe
Obsah
Pflaumenblattwespe - Achtung bei Pflaumenbäumen, Kirschen und Aprikosen
(Hoplocampa minuta)
Pflaumenblattwespe und gelbe Blattwespe
Die Pflaumenblattwespe und die gelbe Blattwespe (Hoplocampa flava) gehören zur Familie der Blattwespen und schädigen beide an Pflaumenbäumen, Kirschen, Aprikosen sowie seltener an Apfel- oder Birnbäumen. Die Weibchen beider Arten legen ihre Eier in Blüten, kleine Früchte und Fruchtansätze, wobei ihre Raupen (Larven) nach dem Schlüpfen bis zu 4 Früchte befallen können. Es macht wenig Sinn, die einzelnen Arten voneinander zu unterscheiden, da sie denselben Schaden anrichten. Sie werden vor allem bemerken, dass die Bäume reichlich blühen, aber wenig Früchte tragen. Die befallenen Früchte fallen nämlich vorzeitig ab. Ebenso fallen die Raupen nach Abschluss ihres Wachstums zu Boden, verpuppen sich in der Erde und überwintern dort.
Wie sieht die Pflaumensägewespe aus
Die Sägewespe ist ein Insekt aus der Familie der Tenthredinidae. Die erwachsene Sägewespe sieht aus wie eine kleine Fliege (die Sägewespe auf dem Bild ist stark vergrößert). In Wirklichkeit ist sie etwa 4–5 mm groß und ihr Körper ist fast schwarz. Die Flügel sind durchsichtig.
Die Larven der Pflaumensägewespe sind weißlich, gelblich oder grünlich-weiß. Sie haben 6 Paar Bauchfüße.
Die Puppen sind weiß und in 6 mm langen Kokons eingesponnen. Sie überwintern im Boden.
Die Eier der Sägewespen sind nur 0,5 mm groß, weiß, glänzend und haben eine leicht nierenförmige Form.
Wie bekämpft man die Pflaumensägewespe
Gegen die Pflaumensägewespe wirken zugelassene Insektizide, die Sie zu dem Zeitpunkt anwenden sollten, wenn bereits 80 % der Blütenblätter abgefallen sind. Darüber hinaus können Pheromonfallen eingesetzt werden, mit denen Sie einerseits das Ausmaß des Befalls durch die Sägewespe feststellen und andererseits die Männchen ablenken können, die dann die Weibchen nicht befruchten können.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Boden im Herbst gründlich zu bearbeiten, da Sie durch das Umgraben oder Pflügen die Raupen und Larven der Sägewespen vernichten, die genau dort eingegraben überwintern.
Die letzte Möglichkeit besteht darin, den Bäumen die Möglichkeit zur Stärkung ihrer Abwehrkräfte zu geben, und zwar durch natürlichen organischen Dünger, auf den im letzten Absatz eingegangen wird.
Pflaumensägewespe Spritzmittel
Mit zugelassenen Insektiziden können Sie die Sägewespe vom Frühling bis zum Sommer besprühen. Dazu gehören:
- Mospilan 20 SP,
- Perfekthion,
- Pirimor,
- Aztec 140 EW.
Sie können auch ein Hausmittel als Spritzmittel gegen die Sägewespe ausprobieren, das Sie herstellen, indem Sie Folgendes mischen:
- 0,5 l warmes Wasser,
- 50 ml Öl,
- 50 ml Essig,
- 1 Esslöffel Spülmittel.
Das Ganze füllen Sie in eine Haushaltssprühflasche und besprühen alle befallenen Bäume.
Wir müssen Sie jedoch darauf hinweisen, dass chemische Spritzmittel schädlich für Menschen, Tiere (sowohl Haustiere als auch wildlebende Tiere) und die umliegende Natur sind. Chemische Spritzmittel sollten Sie daher nur in den dringendsten Fällen verwenden.
Beim Einsatz von chemischen Spritzmitteln schützen Sie sich stets mit Schutzbrille, Schutzhandschuhen und weiteren Schutzausrüstungen.
Quellen:
- Böhmig, Franz – Peleška, Stanislav: 2000 Ratschläge für Gartenfreunde, Ottovo nakladatelství, Praha 2001.
- Rod, Jaroslav: Krankheiten und Schädlinge im Garten. Grada, Praha 2017
- www.wikipedia.org
- www.ireceptar.cz
- www.abecedazahrady.cz
- www.sazenicka.cz
- www.agromanual.cz
