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Pflaumenblattwespe

Obsah

Pflaumenblattwespe - Achtung bei Pflaumenbäumen, Kirschen und Aprikosen

(Hoplocampa minuta)

Die Pflaumenblattwespe (Hoplocampa minuta) ist ein kleines Insekt, das zur Familie der Blattwespen gehört. Es handelt sich um einen Schädling von Obstbäumen, der Pflaumen bevorzugt, aber auch Aprikosen, Kirschen, Apfelbäume und Birnbäume befallen kann.
Die Weibchen der Pflaumenblattwespe legen ihre Eier in die Früchte, besonders in junge und kleine Pflaumen. Aus diesen Eiern schlüpfen Larven, die sich vom Fruchtfleisch ernähren, wodurch sie die innere Struktur der Früchte schädigen und deren Wachstum und Entwicklung verhindern. Die Weibchen können in einer Saison Hunderte von Eiern legen, und da sich in einer einzigen Frucht mehrere Larven entwickeln können, ist die Schadwirkung der Blattwespe für Obstbäume sehr hoch.
Zum Schutz gegen die Pflaumenblattwespe können beispielsweise Insektizide oder Pheromone eingesetzt werden, die Männchen anlocken und so die Eiablage der Weibchen verhindern. Wichtig ist auch das Entfernen befallener Früchte, um die Schadwirkung für die nächste Saison zu reduzieren.
Pflaumenblattwespe - beschädigte Früchte

Pflaumenblattwespe und gelbe Blattwespe

Die Pflaumenblattwespe und die gelbe Blattwespe (Hoplocampa flava) gehören zur Familie der Blattwespen und schädigen beide an Pflaumenbäumen, Kirschen, Aprikosen sowie seltener an Apfel- oder Birnbäumen. Die Weibchen beider Arten legen ihre Eier in Blüten, kleine Früchte und Fruchtansätze, wobei ihre Raupen (Larven) nach dem Schlüpfen bis zu 4 Früchte befallen können. Es macht wenig Sinn, die einzelnen Arten voneinander zu unterscheiden, da sie denselben Schaden anrichten. Sie werden vor allem bemerken, dass die Bäume reichlich blühen, aber wenig Früchte tragen. Die befallenen Früchte fallen nämlich vorzeitig ab. Ebenso fallen die Raupen nach Abschluss ihres Wachstums zu Boden, verpuppen sich in der Erde und überwintern dort.

Wie sieht die Pflaumensägewespe aus

Wie sieht die Pflaumensägewespe aus

Die Sägewespe ist ein Insekt aus der Familie der Tenthredinidae. Die erwachsene Sägewespe sieht aus wie eine kleine Fliege (die Sägewespe auf dem Bild ist stark vergrößert). In Wirklichkeit ist sie etwa 4–5 mm groß und ihr Körper ist fast schwarz. Die Flügel sind durchsichtig.

Die Larven der Pflaumensägewespe sind weißlich, gelblich oder grünlich-weiß. Sie haben 6 Paar Bauchfüße.

Die Puppen sind weiß und in 6 mm langen Kokons eingesponnen. Sie überwintern im Boden.

Die Eier der Sägewespen sind nur 0,5 mm groß, weiß, glänzend und haben eine leicht nierenförmige Form.

Wie bekämpft man die Pflaumensägewespe

Gegen die Pflaumensägewespe wirken zugelassene Insektizide, die Sie zu dem Zeitpunkt anwenden sollten, wenn bereits 80 % der Blütenblätter abgefallen sind. Darüber hinaus können Pheromonfallen eingesetzt werden, mit denen Sie einerseits das Ausmaß des Befalls durch die Sägewespe feststellen und andererseits die Männchen ablenken können, die dann die Weibchen nicht befruchten können.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Boden im Herbst gründlich zu bearbeiten, da Sie durch das Umgraben oder Pflügen die Raupen und Larven der Sägewespen vernichten, die genau dort eingegraben überwintern.

Die letzte Möglichkeit besteht darin, den Bäumen die Möglichkeit zur Stärkung ihrer Abwehrkräfte zu geben, und zwar durch natürlichen organischen Dünger, auf den im letzten Absatz eingegangen wird.

Pflaumensägewespe - Raupe

Pflaumensägewespe Spritzmittel

Mit zugelassenen Insektiziden können Sie die Sägewespe vom Frühling bis zum Sommer besprühen. Dazu gehören:

  • Mospilan 20 SP,
  • Perfekthion,
  • Pirimor,
  • Aztec 140 EW.

Sie können auch ein Hausmittel als Spritzmittel gegen die Sägewespe ausprobieren, das Sie herstellen, indem Sie Folgendes mischen:

  • 0,5 l warmes Wasser,
  • 50 ml Öl,
  • 50 ml Essig,
  • 1 Esslöffel Spülmittel.

Das Ganze füllen Sie in eine Haushaltssprühflasche und besprühen alle befallenen Bäume.

Wir müssen Sie jedoch darauf hinweisen, dass chemische Spritzmittel schädlich für Menschen, Tiere (sowohl Haustiere als auch wildlebende Tiere) und die umliegende Natur sind. Chemische Spritzmittel sollten Sie daher nur in den dringendsten Fällen verwenden.

Beim Einsatz von chemischen Spritzmitteln schützen Sie sich stets mit Schutzbrille, Schutzhandschuhen und weiteren Schutzausrüstungen.

Quellen:

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