Phytoplasmose der Apfelbäume (Apfeltriebsucht)
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Phytoplasmose der Apfelbäume – einige Sorten sind anfälliger
(Candidatus Pyhloplasma mali)
Die Phytoplasmose der Apfelbäume ist eine Viruskrankheit, die ausschließlich Apfelbäume befällt. Dabei sind einige Sorten anfälliger – zum Beispiel Golden Delicious, Jonathan, James Grieve oder Elstar, ebenso die Unterlage M4.
Dass Ihr Apfelbaum genau von diesem Virus befallen wurde, erkennen Sie an mehreren Symptomen:
- auffällig vergrößerte Nebenblätter,
- besenwüchsiges Wachstum der Triebe, die dann stärker von Mehltau befallen werden,
- Vermehrung der Triebe am Stammfuß,
- kleine, weniger qualitätsvolle Früchte,
- Erträge sind um bis zu 70 % geringer.
Das Virus wird auf vegetativem Weg übertragen – durch Pfropfung, Okulation oder Unterlagen, kann jedoch auch durch bestimmte Insektenarten (Blattflöhe oder Zikaden) übertragen werden.
Der Schutz vor dieser Krankheit besteht vor allem in der Verhinderung vegetativer Vermehrung, der konsequenten Beseitigung befallener Bäume sowie dem chemischen oder biologischen Schutz gegen Insektenvektoren.
Phytoplasma – Apfeltriebsucht
Phytoplasma ist ein spezialisiertes Bakterium, das ein obligater Parasit im Leitgewebe von Pflanzen ist und in der Regel durch Insekten übertragen wird. Es handelt sich um Organismen mit einem Durchmesser von weniger als 1 Mikrometer. Die durch Phytoplasma verursachte Krankheit wird dann als Phytoplasmose bezeichnet. Zu den Phytoplasmosen gehören beispielsweise Stolbur, Phytoplasma-Vergilbung oder Apfeltriebsucht.
Phytoplasmen sind Mikroorganismen, die zur Klasse Mollicutes gehören, also Bakterien ohne Zellwand. Sie sind auch als Phytoplasmen der Pflanzenkrankheiten bekannt und werden durch Insekten übertragen, insbesondere durch Blattläuse und bestimmte Zikadena rten. Infektionen durch Phytoplasmen können verschiedene Pflanzenkrankheiten verursachen, die sich beispielsweise durch Vergilbung, Zwergwuchs, Verformung oder Welke der Pflanzen äußern.
Phytoplasmen befallen das Gefäßsystem der Pflanzen und werden von einer Pflanze zur anderen durch Insekten übertragen, die sich von Pflanzensäften ernähren. Anschließend vermehrt sich das Phytoplasma in den Pflanzengeweben und beeinflusst deren Entwicklung und Funktion.
Diese Bakterien haben ein sehr kleines Genom und können nur innerhalb von Wirtspflanzen oder Insekten überleben. Phytoplasmen spezialisieren sich auf bestimmte Pflanzen oder Insektenarten und werden daher mit verschiedenen Pflanzenkrankheiten in der Landwirtschaft und im Gartenbau in Verbindung gebracht.
Es ist wichtig, dass Phytoplasma-Infektionen diagnostiziert und behandelt werden, da sie erhebliche Schäden an Ernte und Pflanzenproduktion verursachen können. Zu den Maßnahmen gehören die Vorbeugung der Insektenausbreitung, die Verwendung resistenter Pflanzensorten, chemische Behandlung und weitere integrierte Methoden des Krankheitsmanagements.
Apfeltriebsucht Vorbeugung
Zu den Vorbeugungsmaßnahmen gegen diese Viruskrankheit gehören:
- Verhinderung der Ausbreitung durch vegetative Vermehrung, insbesondere durch Vermehrung mittels Veredelung, Okulation von kranken Pflanzen sowie die Nichtverwendung von Unterlagen M4,
- konsequente Beseitigung befallener Bäume,
- wirksamer Schutz gegen Insektenüberträger.
Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung und Anwendung eines natürlichen organischen Düngers, der dazu führt, dass Pflanzen/Gehölze widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge werden.
Zu diesen natürlichen organischen Düngern gehört beispielsweise auch Hnojík – siehe weiter unten.
Quellen:
- Böhmig, Franz – Peleška, Stanislav: 2000 rad pro zahrádkáře, Ottovo nakladatelství, Praha 2001.
- Rod, Jaroslav: Choroby a škůdci na zahradě. Grada, Praha 2017
- www.wikipedia.org
- www.ireceptar.cz
- www.abecedazahrady.cz
- www.sazenicka.cz
- www.agromanual.cz
Interessante Links
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