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Statice (Limonium, Strandflieder)

Papierartige Blüten, die ihre Farbe auch getrocknet behalten — Statice pflanzen, zu Trockensträußen trocknen und die Arten im Überblick, vom Breitblättrigen Strandflieder bis zum Steppenschleier

Statice – Staude für Steingarten und Trockenstrauß

Statice (Limonium) mit weiß-rosa Blüten in dichten Blütenständen über breiten grundständigen Blättern

Statice (Limonium), im Deutschen auch Strandflieder genannt, ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae). Die Gattung umfasst mehrere Arten, die für ihre haltbaren Blüten bekannt sind und häufig als Schnittblumen oder als Trockenblumen für Trockensträuße angebaut werden.

So sieht Statice aus

  • Blüten: Die Blüten der Statice sind klein und stehen in dichten Blütenständen an den Stielen. Sie können ganz verschiedene Farben haben, darunter Rosa, Blau, Violett, Weiß oder Orange. Charakteristisch für diese Pflanze ist, dass die Blüten nach dem Aufblühen haltbar bleiben – sie lassen sich also gut trocknen und in Sträußen verwenden.

  • Blätter: Die Blätter der Statice sind meist ledrig und sitzen in der Regel dem Stängel an. Sie können wechselständig oder quirlständig stehen.

Standort: Statice wird üblicherweise in gemäßigtem Klima angebaut und bevorzugt einen sonnigen und warmen Standort. Die Pflanze verträgt Trockenheit und kommt mit verschiedenen Bodentypen zurecht, bevorzugt aber gut durchlässigen Boden. Statice ist außerdem salztolerant, was sie für den Anbau in Küstennähe geeignet macht.

Verwendung: Statice ist dafür bekannt, dass ihre Blüten haltbar bleiben und Farbe wie Form auch nach dem Aufblühen behalten. Das macht sie zu einer beliebten Pflanze zum Trocknen und für Trockengestecke. Getrocknete Statice-Blüten werden in ganz verschiedenen Dekorationen verwendet, in Brautsträußen, Kränzen und Gestecken für die Wohnung. Auch die Blätter der Statice können haltbar bleiben, was interessante Kombinationen ermöglicht.

Statice lässt sich auch für frische Schnittblumen anbauen, die attraktiv aussehen und in der Vase lange halten. Sie kombiniert sich gut mit Rosen, Astern, Gerbera und Chrysanthemen und ist praktisch die einzige Blume, die am Ende unversehrt und in unveränderter Form aus dem Strauß übrig bleibt.

Ist Statice eine Staude oder einjährig?

Horst blühender Statice, feste verzweigte Stiele mit kleinen papierartigen Blüten

Die Antwort lautet: beides – je nach Art. Den Namen „Statice“ tragen im Gartenbau mehrere Pflanzen, die sich bei uns völlig unterschiedlich verhalten, und genau daher rührt die Verwirrung.

  • Ausdauernde Arten: Der Breitblättrige Strandflieder (Limonium latifolium) und der Steppenschleier (Goniolimon tataricum) sind voll winterharte Stauden. An einem Platz halten sie zehn Jahre und länger und werden mit jedem Jahr üppiger.
  • Als einjährig kultiviert: Der Geflügelte Strandflieder (Limonium sinuatum) ist die Art, die Sie in Saatguttüten und in Bundware beim Floristen finden. Im wärmeren Mittelmeerraum ist sie eine kurzlebige Staude, bei uns übersteht sie den Winter draußen nicht und wird deshalb einjährig aus Frühjahrsaussaat gezogen.
  • Nicht winterharte Arten: Limonium perezii von den Kanarischen Inseln verträgt nur leichten Frost. Entweder wird es im Kübel gezogen und hell und kühl überwintert, oder man behandelt es wie eine einjährige Blume.

Wenn Sie also eine Statice suchen, die Ihnen im Beet oder im Steingarten dauerhaft erhalten bleibt, greifen Sie zum Breitblättrigen Strandflieder oder zum Steppenschleier. Geht es Ihnen vor allem um farbige Blüten zum Trocknen und stört das jährliche Aussäen nicht, kaufen Sie den Geflügelten Strandflieder.

Statice trocknen: So gelingt der Trockenstrauß

Statice-Blüte in Nahaufnahme — papierartige Kelche, die ihre Farbe nach dem Trocknen behalten

Statice zu trocknen und daraus Trockensträuße zu binden ist ein recht einfacher Vorgang, der die Schönheit und Haltbarkeit der Blüten für die Dekoration bewahrt. Wenn Sie Statice im eigenen Garten anbauen, probieren Sie es selbst aus:

So trocknen Sie Statice

  1. Ernte: Schneiden Sie die Statice-Blüten, wenn sie noch in voller Blüte stehen oder kurz davor sind, am besten morgens, wenn die Pflanze gut mit Wasser versorgt ist.

  2. Vorbereitung: Zupfen Sie gleich nach der Ernte einige Blätter am unteren Stielende ab und entfernen Sie alle Blätter oder Blüten, die beschädigt oder verschmutzt sein könnten. Wenn Sie die Stiellänge erhalten wollen, lassen Sie die Stiele so lang wie möglich.

  3. Bündeln: Fassen Sie die Statice-Blüten zu Bündeln aus mehreren Stielen zusammen. Binden Sie sie mit einem festen Bindfaden oder einem Gummiband. Achten Sie darauf, dass die Bündel nicht zu dicht sind, damit die Luft frei zwischen den Blüten zirkulieren kann.

  4. Aufhängen: Hängen Sie die Bündel an einem trockenen und dunklen Ort mit guter Luftbewegung auf. Lassen Sie sie kopfüber hängen, damit sich die Stiele nicht verbiegen. So trocknen die Pflanzen langsam und behalten möglichst viel Farbe und Form.

  5. Trockendauer: Statice sollte je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur innerhalb einiger Wochen bis Monate durchgetrocknet sein. Die Blüten sollten sich spröde anfühlen und die Stiele trocken sein.

Und so binden Sie daraus einen Trockenstrauß oder ein Gesteck

  1. Blütenauswahl: Wählen Sie nach dem Trocknen die Statice-Blüten aus, die farbkräftig sind und am besten aussehen.

  2. Gesteck: Legen Sie sich weitere Blumen oder Materialien zurecht, die in den Trockenstrauß sollen. Sie können weitere Trockenblumen, Gräser, Zweige oder andere Dekoelemente verwenden.

  3. Binden: Stellen Sie Ihr Gesteck so zusammen, wie Sie es sich wünschen. Sie können einen Strauß, einen Kranz oder eine andere Form des Trockenstraußes machen.

  4. Befestigen: Verwenden Sie Bindematerial wie Blumendraht oder Band, um das Gesteck zu befestigen. Achten Sie darauf, dass alles fest zusammenhält.

  5. Aufhängen oder Aufstellen: Wenn Sie den Trockenstrauß aufhängen möchten, bringen Sie oben eine Schlaufe oder eine Schnur an. Wenn Sie ihn auf einen Tisch oder eine andere Fläche stellen wollen, können Sie Steckmasse oder einen anderen Untergrund zur Stabilisierung verwenden.

  6. Präsentation: Stellen Sie Ihren Trockenstrauß je nach gewünschter Wirkung an einen passenden Platz drinnen oder draußen.

  7. TIPP: Trockene Blüten, die Sie nicht in den Strauß einarbeiten oder die zu kurz sind, können Sie zum Beispiel als Dekoration in Glasgefäßen verwenden und mit Kieseln, Muscheln, Holz und Ähnlichem ergänzen.

Statice ist dank ihrer haltbaren Blüten und attraktiven Farben die ideale Pflanze zum Trocknen und für Trockensträuße. So entstehen schöne Dekorationen für zu Hause oder originelle Geschenke für Freunde und Familie.

Getrocknete Statice hält ihre Farbe sehr lange — in einer schattigen Zimmerecke problemlos zwei bis drei Jahre. Am schnellsten bleichen die Blüten in der direkten Sonne aus, stellen Sie den fertigen Strauß also nicht auf die Fensterbank nach Süden. Im Trockenstrauß verträgt sich Statice gut mit weiteren Sommerblumen zum Trocknen wie Strohblume oder Immortelle.

Breitblättriger Strandflieder (Limonium latifolium)

Limonium latifolium, der Breitblättrige Strandflieder, ist eine Statice-Art aus der Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae).

So sieht diese Statice aus

  • Blüten: Die Blüten des Breitblättrigen Strandflieders sind meist klein und können verschiedene Violett-, Rosa-, Blau- oder Weißtöne haben. Sie stehen in dichten Blütenständen an den Stielen.

  • Blätter: Wie der Name andeutet, hat diese Pflanze breite Blätter, die grün sind und oft eine ledrige Konsistenz haben. Sie gehören zu den Zierelementen dieser Art.

  • Wuchs: Der Breitblättrige Strandflieder ist eine ausdauernde Staude mit mehreren Stielen. Die Pflanze kann eine Höhe von 30 bis 60 Zentimetern erreichen.

Beliebt ist diese Pflanze wegen ihrer Blüten, die haltbar sind und ihre Farbe auch getrocknet behalten. Die Blüten des Breitblättrigen Strandflieders werden häufig in Brautsträußen, Trockengestecken und anderen Dekorationen verwendet.

Beim Anbau des Breitblättrigen Strandflieders sind die passenden Bedingungen wichtig:

  • ein sonniger Standort,
  • gut durchlässiger Boden,
  • angemessenes Gießen,
  • rechtzeitiges Abschneiden der Blüten, damit sie trocknen können und die Statice zugleich weiterblüht.

Unter diesen Bedingungen lässt sich der Breitblättrige Strandflieder natürlich auch im Steingarten ziehen und ergibt eine ausgezeichnete Kombination mit Ziergräsern und farbig blühenden Stauden.

Es ist die robusteste Statice, die Sie bei uns haben können: Sie übersteht Fröste deutlich unterhalb dessen, was die anderen Arten vertragen, und hält auf durchlässigem Boden viele Jahre an einem Platz aus. Sie bildet eine lange Pfahlwurzel und lässt sich deshalb schlecht verpflanzen — wählen Sie ihr den Standort gleich beim ersten Mal aus und lassen Sie sie dann in Ruhe. Genau wegen der Pfahlwurzel eignet sie sich auch ideal für den trockenen Steingarten oder für ein Kiesbeet, wo andere Steingartenpflanzen im Sommer leiden.

Steppenschleier (Goniolimon tataricum), auch Statice tatarica genannt

Unter dem Namen Statice tatarica wird eine Pflanze verkauft, die heute nicht mehr zur Gattung Limonium gehört — botanisch ist es Goniolimon tataricum, im Handel meist Steppenschleier. Der ältere Name Limonium tataricum hält sich aber in Saatgutkatalogen und Blumenläden bis heute, beide Namen meinen also dasselbe.

  • Aussehen: eine grundständige Rosette fester, ledriger Blätter, aus der eine regelmäßig gabelig verzweigte, kugelig ausgebreitete Rispe von 30 bis 45 cm Höhe wächst. Die kleinen Blüten haben eine weiße bis rosafarbene Krone und einen auffällig trockenen, papierartigen Kelch — genau dieser Teil hält im Trockenstrauß.
  • Blütezeit: Juni bis August.
  • Herkunft: Steppen und Trockenhänge Südosteuropas und Zentralasiens.
  • Winterhärte: voll winterharte Staude, Fröste machen ihr nichts aus.

Der Steppenschleier ist in der Kultur wohl der einfachste der ganzen Verwandtschaft. Er braucht nur eines: volle Sonne und durchlässigen, eher kalkhaltigen Boden, der im Winter nicht durchnässt bleibt. Nässe und schwerer Lehmboden sind das Einzige, was ihm wirklich schadet — im Nassen faulen die Wurzeln, während er an einem sandigen Hang jahrelang ohne eine einzige Wassergabe auskommt. Vermehrt wird er durch Aussaat im Frühjahr oder durch Teilung älterer Horste, die das Verpflanzen wegen der Pfahlwurzel allerdings ungern vertragen.

Zum Trocknen wird geerntet, sobald die meisten Blüten in der Rispe geöffnet sind; die geschnittenen Rispen stellt man einfach aufrecht in eine leere Vase und lässt sie nachtrocknen, denn die festen Stiele biegen sich nicht. Der Blütenstand behält Form und Farbe über Jahre und ist die Grundlage der sogenannten „unvergänglichen“ Sträuße.

Limonium perezii (Perez-Strandflieder)

Statice mit kräftig violetten Kelchen und weißen Kronen in dichtem Blütenstand

Limonium perezii hat keinen eingebürgerten deutschen Namen, wird aber gelegentlich Perez-Strandflieder genannt. Die Pflanze ist auf den Kanarischen Inseln und auf Madeira heimisch, wird aber in vielen Teilen der Welt als Zierpflanze angebaut.

So sieht diese Statice-Art aus

  • Blüten: Die Blüten von Limonium perezii sind klein, rund und haben fünfzählige Kronblätter. Sie können verschiedene Rosa-, Violett-, Blau- oder Weißtöne haben und stehen in dichten Blütenständen an den Stielspitzen.

  • Blätter: Die Blätter sind grün, wechselständig und haben meist eine ledrige Konsistenz.

  • Wuchs: Limonium perezii wird üblicherweise 30 bis 60 Zentimeter hoch. Es bildet aufrechte Stiele, die die Blütenstände tragen.

Limonium perezii anbauen: Der Anbau von Limonium perezii ist recht einfach, wenn man die richtigen Bedingungen für diese Pflanze einhält.

  1. Standort: Limonium perezii bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Bei höheren Temperaturen ist es sinnvoll, der Pflanze Nachmittagsschatten zu geben, damit sie nicht überhitzt.

  2. Boden: Die Pflanze gedeiht in sandigen und gut durchlässigen Böden. Wichtig ist, dass der Boden durchlässig ist, damit die Wurzeln nicht faulen. Auch Böden mit leicht erhöhtem Salzgehalt können geeignet sein.

  3. Gießen: Limonium perezii bevorzugt einen eher trockenen Boden und verträgt Staunässe nicht. Gießen Sie die Pflanze regelmäßig, lassen Sie den Boden zwischen den Wassergaben aber abtrocknen.

  4. Weitere Pflege: Entfernen Sie verblühte Blütenstände, das fördert einen neuen Flor. Sie können auch Stiele und Blätter zurückschneiden, damit die Pflanze kompakt und gesund bleibt.

Limonium perezii ist eine attraktive Pflanze, die sich für den Anbau im Steingarten, in trockenen Gärten und an der Küste eignet, weil sie salzige Umgebung verträgt. Sie passt auch ins Blumenbeet und lässt sich als Schnittblume oder für Trockengestecke verwenden. Die Pflanze ist attraktiv für Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge und bereichert den Garten.

Bei uns übersteht sie den Winter draußen nicht. Deshalb wird sie im Kübel gezogen, den Sie vor den ersten Frösten in einen hellen, kühlen Raum mit etwa 5 bis 10 °C bringen und im Winter nur mäßig gießen.

Statice pflanzen: Standort, Aussaat, Gießen und Düngen

Alle Statice-Arten verbindet ihre Herkunft von trockenen, sonnigen und oft salzigen Standorten — und genau danach behandelt man sie. Wer sie wie eine gewöhnliche Gartenblume kultiviert, gießt und düngt sie meist zu viel.

  • Standort: volle Sonne, mindestens sechs Stunden direktes Licht am Tag. Im Halbschatten treibt Statice weiche Stiele und legt sich.
  • Boden: durchlässig, eher magerer, ruhig sandig oder kiesig. Am schlechtesten ist schwerer Boden, in dem im Winter Wasser steht.
  • Aussaat: Den Geflügelten Strandflieder säen Sie im März bis April in eine Anzuchtschale und pflanzen ihn nach den Frösten mit 25 bis 30 cm Abstand ins Freie. Die ausdauernden Arten werden im Frühjahr gesät und wurzeln im ersten Jahr meist nur ein.
  • Gießen: maßvoll. Gegossen wird erst, wenn der Boden einige Zentimeter tief abgetrocknet ist — Statice verträgt Trockenheit deutlich besser als Nässe.
  • Schnitt: Schneiden Sie die Blütenstiele laufend ab, entweder zum Trocknen oder für die Vase. Die Pflanze setzt dann neue an.

Beim Düngen genügt eine maßvolle und lieber langsam wirkende Gabe. Statice braucht Nährstoffe vor allem im Frühjahr, wenn sie eine neue Rosette treibt und die Blütenstiele anlegt. Starke Stickstoffgaben schaden ihr eher — sie treiben das Laub auf Kosten der Blüten und lassen die Stiele weich werden. Ein langsam wirkender organischer Universaldünger passt besser zu ihr als eine schnelle Mineralgabe: Er gibt die Nährstoffe nach und nach ab, so wie die Pflanze sie aufnimmt, und fördert zugleich das Bodenleben rund um die Wurzeln. Eine Frühjahrsgabe, rund um den Horst in den Boden eingearbeitet, reicht meist für die ganze Saison; bei Statice im Kübel bietet sich im Juni noch eine zweite Gabe an. Die genauen Mengen finden Sie in der Dosierungstabelle.

Im Steingarten und im Kiesbeet wird noch vorsichtiger gedüngt als im Beet — in nährstoffreichem Boden verliert Statice ihre kompakte Form und wächst über die benachbarten Steingartenpflanzen hinaus.

Freiland- und Zierpflanzen düngen

  • Sie können DÜNGEE in einer dünnen Schicht rund um die Pflanzen streuen.
  • Setzen Sie DÜNGEE als Auszug an und gießen Sie damit rund um die Pflanzen, oder besprühen Sie die Pflanzen mit dem Auszug.
So wird DÜNGEE rund um die Pflanzen ausgestreut.
Der Bestand nach sechs Wochen regelmäßiger Wassergaben mit dem Auszug.

Häufige Fragen zu Statice

Ist Statice eine Staude?

Je nach Art. Der Breitblättrige Strandflieder (Limonium latifolium) und der Steppenschleier (Goniolimon tataricum) sind voll winterharte Stauden und halten viele Jahre an einem Platz aus. Der Geflügelte Strandflieder (Limonium sinuatum), der als Saatgut und als Schnittblume verkauft wird, wird bei uns einjährig kultiviert, weil er den Winter draußen nicht übersteht.

Was ist Statice tatarica?

Es handelt sich um den Steppenschleier, botanisch Goniolimon tataricum (älterer Name Limonium tataricum). Er ist eine winterharte Staude mit einer Rosette ledriger Blätter und einem kugelig verzweigten, rispigen Blütenstand von 30 bis 45 cm Höhe. Er braucht volle Sonne und durchlässigen, eher kalkhaltigen Boden und gehört zu den haltbarsten Blumen für Trockensträuße.

Was ist der Unterschied zwischen Statice und Limonium?

Keiner — es sind zwei Namen für dieselbe Pflanze. Der wissenschaftliche Gattungsname lautet Limonium, und „Statice“ ist die ältere gärtnerische Bezeichnung, die sich im Handel mit Schnitt- und Trockenblumen hält.

Wann sät man Statice aus?

In eine Anzuchtschale oder Saatplatte im März bis April, an einem warmen und hellen Platz. Ins Freie kommen die Jungpflanzen nach den späten Frösten, meist in der zweiten Maihälfte, mit 25 bis 30 cm Abstand. Die Direktsaat ins Beet ist erst im Mai möglich, die Pflanze blüht dann aber später.

Wie lange hält getrocknete Statice?

Im Strauß außerhalb der direkten Sonne behält sie Farbe und Form zwei bis drei Jahre, die Form sogar länger. Die Farbe nehmen ihr vor allem Sonnenlicht und feuchte Luft, deshalb bekommen dem Strauß weder die Fensterbank nach Süden noch das Badezimmer.

Wann erntet man Statice zum Trocknen?

Wenn die meisten Blüten im Blütenstand geöffnet sind, die ältesten aber noch nicht zu bräunen beginnen — am besten morgens, sobald der Tau abgetrocknet ist. Ein noch nicht ausgereifter Blütenstand fällt nach dem Trocknen zusammen, ein überreifer rieselt.