Dreimasterblume
Pflegeleichte Hängepflanze fürs Zimmer, die aus jedem abgebrochenen Triebstück neu wächst.
Was ist die Dreimasterblume (Tradescantia)
Die Dreimasterblume ist eine beliebte Zimmerpflanze, bekannt für ihre auffällig gezeichneten Blätter und die einfache Pflege. Die Art Tradescantia fluminensis stammt aus Südamerika, vor allem aus Brasilien.
Herkunft und natürlicher Standort
Nach Europa kam die Pflanze vermutlich im 19. Jahrhundert als Schmuck für Wohnräume und Gewächshäuser. Ursprünglich wächst sie im Unterwuchs tropischer Regenwälder.
Wissenswertes über die Dreimasterblume
- Die Dreimasterblume breitet sich rasch aus – deshalb wird sie gern als bodendeckende Begleitpflanze in Töpfen mit anderen Pflanzen verwendet.
- Ihre Blätter reagieren auf die Lichtstärke: Farbe und Zeichnung verändern sich je nach Standort.
Düngung
- Düngen Sie die Dreimasterblume regelmäßig, am besten einmal im Monat.
- Verwenden Sie natürliche Dünger wie DÜNGEE – er ist schonend zur Pflanze, verbrennt die Wurzeln nicht und fördert gesundes Wachstum. Ein weiterer Vorteil: Er riecht nicht.
Wachstumsbedingungen
- Gießen: Die Dreimasterblume braucht regelmäßige Wassergaben, damit das Substrat gleichmäßig feucht bleibt, aber ohne Staunässe.
- Substrat: Sie bevorzugt nährstoffreiche, gut durchlässige Erde.
- Licht: Sie braucht einen hellen Standort, direkte Mittagssonne verträgt sie jedoch nicht.




Häufig gestellte Fragen
Warum ist die Dreimasterblume unten kahl und wächst nur in die Länge?
Meist wegen Lichtmangels – im Schatten vergeilen die Triebe und die Blätter stehen weiter auseinander. Es hilft ein hellerer Platz ohne direkte Sonne und ein Rückschnitt der Triebe, nach dem die Pflanze von unten wieder austreibt.
Wie vermehrt man die Dreimasterblume?
Es ist die einfachste Zimmerpflanze zum Vermehren überhaupt: Brechen Sie ein Triebstück mit einigen Blättern ab und stellen Sie es ins Wasser oder direkt in feuchtes Substrat. Nach ein bis zwei Wochen ist es bewurzelt.
Warum verliert die Dreimasterblume ihre bunte Zeichnung?
Panaschierte Sorten brauchen viel Licht. Im Halbschatten und im Schatten kehren sie zu reinem Grün zurück, weil sie dann mehr Chlorophyll bilden. Triebe, die vollständig vergrünt sind, schneiden Sie heraus.
Ist die Dreimasterblume für Katzen giftig?
Der Pflanzensaft enthält Stoffe, die Haut und Schleimhäute reizen – Katzen speicheln nach dem Anknabbern und bekommen eine gereizte Mundschleimhaut, bei empfindlicher Haut kann beim Menschen ein Ausschlag entstehen. Eine ernste Vergiftung droht nicht, waschen Sie sich nach dem Schnitt aber die Hände und stellen Sie die Pflanze außer Reichweite von Tieren, die an Blättern knabbern.
Wie gießt man die Dreimasterblume?
Regelmäßig, sodass das Substrat leicht feucht bleibt, die Oberfläche zwischen den Wassergaben aber abtrocknet. Die fleischigen Triebe vertragen kurze Trockenheit, dauerhaft nasses Substrat nicht – die Wurzeln faulen.
Womit düngt man die Dreimasterblume?
Von Frühjahr bis Spätsommer einmal im Monat mit schwacher Dosierung, im Winter gar nicht. Den organischen Dünger DÜNGEE können Sie beim Umtopfen ins Substrat einarbeiten oder als Auszug ins Gießwasser geben.
