Apfelmosaikvirus
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Apfelmosaikvirus befällt auch andere Bäume
(Apple mosaic virus, ApMV)
Der Apfelmosaikvirus ist eine Viruskrankheit, die Apfelbäume, Birnbäume, Pflaumenbäume, Pfirsichbäume, Süßkirschen und Sauerkirschen befallen kann.
Sie erkennen ihn daran, dass sich auf den Blättern hellgrüne bis weiße Flecken unterschiedlicher Form und Größe bilden. Stark geschädigte Blätter verformen sich und die Flecken nekrotisieren. Einige Apfelsorten sind für diese Krankheit anfälliger, wobei der Ertrag dann um bis zu 40 % sinken kann.
Der Virus wird auf vegetativem Weg übertragen – durch Pfropfen, Okulieren, Unterlagen oder durch Pollen.
Der optimale Schutz ist Prävention: den Virus nicht auf vegetativem Weg verbreiten, d. h. nicht mit befallenen Zweigen pfropfen oder okulieren; und darüber hinaus den Obstbäumen eine ausgewogene Ernährung und Bewässerung zu bieten.
Apfelmosaikvirus
Das Apfelmosaikvirus ist eine dauerhafte Krankheit, erwachsene Bäume können nicht geheilt werden. Der einzige Weg, die Ausbreitung des Virus zu verhindern, besteht darin, keine weiteren Bäume mit befallenen Zweigen zu okulieren oder zu pfropfen. Es wird außerdem empfohlen, für Apfelbäume und andere Obstbäume keine Unterlage M9 zu verwenden, da diese für dieses Virus extrem anfällig ist und es über die Wurzeln aufnimmt.
Unter den Apfelsorten sind beispielsweise Lord Lambourne, Golden Delicious, Jonathan oder Vistabela sehr anfällig.
Einige Quellen geben an, dass sich das Virus auch über Pollen verbreitet, andere nur auf vegetativem Weg.
Apfelmosaikvirus an Birnbäumen
Das Apfelmosaikvirus kann – wie bereits oben beschrieben – auch bei anderen Obstbäumen einschließlich Birnbäumen auftreten.
Auch an Birnbäumen sehen Sie die typischen Merkmale der Mosaikkrankheit: Die Mosaikkrankheit äußert sich vor allem an jungen Blättern durch gelbgrüne, weiße bis gelbe Flecken verschiedener Formen und Größen. Sie können auch als Ringe, Streifen oder Adern sichtbar sein. Befallene Blätter verformen sich und fallen Ende des Sommers ab. Blätter, die später austreiben, können in Ordnung sein. Die Krankheit ist jedoch unheilbar.
Befallene Bäume können gefällt werden, oder die Krankheitssymptome können durch die Anwendung beispielsweise eines organischen Düngers reduziert werden, der ihnen die notwendigen Nährstoffe zuführt und die Krankheitszeichen auf ein kaum sichtbares Maß begrenzt.
Quellen:
- Böhmig, Franz – Peleška, Stanislav: 2000 rad pro zahrádkáře, Ottovo nakladatelství, Praha 2001.
- Rod, Jaroslav: Choroby a škůdci na zahradě. Grada, Praha 2017
- www.wikipedia.org
- www.ireceptar.cz
- www.abecedazahrady.cz
- www.sazenicka.cz
- www.agromanual.cz
