Eiersalat (Eiaufstrich)
Ein paar Zutaten reichen als Grundlage — alles Weitere ist die Frage, womit Sie ihn abwandeln.
Eiersalat — in Österreich und in vielen Rezeptsammlungen auch Eiaufstrich genannt — ist ein Klassiker, der schnell und einfach gelingt. Die Bandbreite reicht von der traditionellen bis zur modernen, kreativen Variante. In der Grundversion wird er aus hartgekochten Eiern, Mayonnaise, Senf, Salz und Pfeffer zubereitet. Die Eier werden klein gehackt und mit den übrigen Zutaten vermischt. So ein Aufstrich schmeckt hervorragend auf Brot, Toast oder als Füllung für Baguettes und Sandwiches.
Varianten des Eiersalats

- Mit Zwiebeln und Schnittlauch: Fein gehackte Zwiebeln und frischer Schnittlauch geben dem Eiersalat einen würzigen Geschmack.
- Mit Schinken: Gehackter Schinken verleiht ihm eine reichhaltigere Textur und einen volleren Geschmack.
- Mit Avocado: Avocado ersetzt einen Teil der Mayonnaise und macht den Salat leichter.
- Mit Meerrettich: Für eine schärfere Note genügt etwas frisch geriebener Meerrettich.
- Mit Kräutern: Kräuter wie Basilikum, Koriander oder Petersilie sorgen für einen frischen Geschmack.
Eiersalat servieren

- Als Hauptgericht: Eiersalat schmeckt hervorragend auf frischem Brot oder Toast.
- Als Snack: Ideal auf Partys als Füllung für Mini-Sandwiches oder als Dip zu Gemüse.
Tipp für einen leichteren Eiersalat mit Joghurt

- Joghurt statt eines Teils der Mayonnaise: Griechischer Joghurt, Quark oder saure Sahne ersetzen etwa die Hälfte der Mayonnaise — der Eiersalat wird deutlich leichter und bleibt cremig.
- Mehr Gemüse und Kräuter: Gewürfelte Gurke, Radieschen oder Paprika und eine großzügige Handvoll Kräuter strecken die Masse und bringen Frische hinein.
So bleibt der Eiersalat eine ausgezeichnete Wahl zum Frühstück, als Zwischenmahlzeit oder als schnelles Mittagessen — nur eben leichter.
Die Zutaten für den Eiersalat selbst anbauen
Das meiste, womit ein Eiersalat abgeschmeckt wird, können Sie selbst anbauen — und frischer Schnittlauch oder gerade erst geriebener Meerrettich sind mit gekaufter Ware nicht zu vergleichen.
- Küchenzwiebel — für die klassische Variante mit Zwiebel und Schnittlauch
- Schnittlauch — im Balkonkasten hält er jahrelang und treibt nach dem Schnitt sofort wieder aus
- Petersilie — das Kraut in den Salat, die Wurzel in die Brühe
- Basilikum — für die Kräutervariante
- Koriander — der kräftige Ersatz für Petersilie, wenn man ihn mag
- Meerrettich — für die scharfe Variante — einfach frisch reiben
- Senf — die Grundwürze; die Samen können Sie selbst ziehen
- Avocado — ersetzt in der leichteren Version einen Teil der Mayonnaise
Welche Eier für den Eiersalat?
Beim Eiersalat schmeckt man die Qualität der Eier heraus. In Deutschland steht das Wichtigste direkt auf der Schale: Der Erzeugercode verrät Haltungsform und Herkunft, das Mindesthaltbarkeitsdatum lässt auf den Legetag schließen.
| Kennzeichen am Ei | Was es bedeutet | Für den Eiersalat |
|---|---|---|
| Erzeugercode beginnt mit 0 | Ökologische Erzeugung (Bio) | kräftig gefärbtes Eigelb, gibt dem Salat Farbe |
| Erzeugercode beginnt mit 1 | Freilandhaltung | guter Kompromiss aus Preis und Haltungsform |
| Erzeugercode beginnt mit 2 | Bodenhaltung | der Standard im Handel |
| Erzeugercode beginnt mit 3 | Käfig- bzw. Kleingruppenhaltung | im deutschen Handel kaum noch anzutreffen |
| Länderkürzel im Code (DE, AT, NL …) | Herkunftsland des Legebetriebs | kurze Wege bedeuten meist frischere Ware |
| Mindesthaltbarkeitsdatum | 28 Tage nach dem Legetag | MHD minus 28 Tage ergibt den ungefähren Legetag |
| Gewichtsklasse S bis XL | Eigröße von unter 53 g bis 73 g und mehr | Rezeptangaben beziehen sich meist auf M oder L |
| Schwimmtest im Wasserglas | frische Eier sinken, alte richten sich auf | zum Kochen und Pellen sind Eier ab etwa 7 Tagen angenehmer |
