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Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata)

Der Elefantenfuß, auch Flaschenbaum oder Wasserpalme genannt, ist eine exotische Zimmerpflanze mit dickem Stamm und schmalen Blättern. So pflegen, gießen, umtopfen und vermehren Sie ihn.

Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata) mit dickem Stamm und überhängenden Blättern

Zimmerpflanze mit dekorativen Blättern

  • Standort: sonnig
  • Höhe: bis 2 m
  • Blütezeit: als Zimmerpflanze blüht sie nicht
  • Vermehrung: durch Aussaat

Diese Pflanze aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae), ursprünglich aus dem Osten Mexikos, wurde früher als Nolina recurvata geführt — im Handel steht sie deshalb auch als Nolina, Flaschenbaum oder Wasserpalme. Sie sieht ausgesprochen exotisch aus und hat einen auffällig verdickten Stammfuß, der ihr in der Natur als Wasserspeicher durch Trockenzeiten hilft.

Bei jungen Pflanzen wachsen lange, schmale Blätter direkt aus dem knollig verdickten Stammgrund. Mit der Zeit streckt sich der verholzte Stamm, der bis zu 2 Meter hoch werden kann und meist von mehreren Blattschöpfen gekrönt wird.

Der Stamm wächst häufig schräg, was eindrucksvoll aussieht; steht die Pflanze aber in einem zu leichten Gefäß, kippt sie leicht um. Der Elefantenfuß ist heute eine beliebte Zimmer- und Kübelpflanze, allerdings keine günstige.

Pflege

Die Pflanze lässt sich recht leicht kultivieren, sie muss aber so hell wie möglich stehen. Von Mai bis September profitiert sie von einem windgeschützten Platz im Freien. Überwintert wird kühl bei etwa 10 °C.

Die Erde sollte gleichmäßig leicht feucht bleiben, aber nie nass werden — der Elefantenfuß speichert Wasser im verdickten Stamm, zu häufiges Gießen schadet ihm mehr als kurze Trockenheit. Bei höheren Temperaturen tut gelegentliches Besprühen gut, von April bis September schwaches Düngen einmal pro Woche.

Ältere Pflanzen topfen Sie alle 3 – 4 Jahre im Frühling um, zum Beispiel in Einheitserde. Verwenden Sie dafür schwere Tontöpfe oder Holzgefäße, die den schräg wachsenden Stamm ausbalancieren.

Der Elefantenfuß lässt sich leicht aus Samen ziehen. Die harten Samen weichen Sie vorher in Wasser ein.

Häufige Fragen: Elefantenfuß

Wie oft muss man den Elefantenfuß gießen?

Sparsam: Die Erde soll gleichmäßig leicht feucht bleiben, aber nie nass werden, und zwischen den Wassergaben abtrocknen. Der verdickte Stamm speichert Wasser, zu häufiges Gießen schadet mehr als kurze Trockenheit. Im kühlen Winterquartier wird nur noch wenig gegossen.

Welchen Standort braucht der Elefantenfuß?

So hell wie möglich, gern sonnig. Von Mai bis September profitiert er von einem windgeschützten Platz im Freien, überwintert wird kühl bei etwa 10 °C. Weil der Stamm oft schräg wächst, gehört er in einen schweren Ton- oder Holztopf, damit er nicht kippt.

Warum bekommt der Elefantenfuß braune Blattspitzen?

Meist durch trockene Heizungsluft oder zu viel Wasser. Bei höheren Temperaturen hilft gelegentliches Besprühen; stehen die Wurzeln nass, lässt man die Erde abtrocknen. Braune Spitzen können Sie abschneiden.

Wann sollte man den Elefantenfuß umtopfen?

Ältere Pflanzen alle 3 bis 4 Jahre im Frühling, zum Beispiel in Einheitserde mit guter Drainage. Wählen Sie einen schweren, nicht zu großen Topf.

Wie lässt sich der Elefantenfuß vermehren?

Am einfachsten aus Samen — die harten Samen vorher in Wasser einweichen und hell und warm keimen lassen. Bildet die Pflanze Seitentriebe am Stammfuß, können diese abgetrennt und bewurzelt werden.

Wie düngt man den Elefantenfuß?

Von April bis September schwach. Düngee verwenden Sie als Aufguss: 1 Teelöffel (5 ml) auf 1 Liter Gießwasser, etwa alle 3 bis 4 Wochen. Im Winter wird nicht gedüngt.

Die genaue Dosierung für einzelne Pflanzen finden Sie auf der Seite Dosierung von Düngee.