Kapkörbchen (Osteospermum)
Eine Sommerblume mit margeritenähnlichen Blüten, die von Mai bis zum ersten Frost blüht
Eine farbenfrohe Sommerblume oder kurzlebige Staude mit Blüten, die an Margeriten erinnern.
- Standort: sonnig, geschützt, gut durchlässiger Boden
- Höhe: 20–50 cm
- Blütezeit: Mai bis Oktober
- Vermehrung: durch Aussaat oder Stecklinge
- Verwendung: Balkonkästen, Kübel, Beete, öffentliches Grün
Das Kapkörbchen (Osteospermum) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) und stammt aus dem südlichen Afrika. Bei uns wird es als Sommerblume mit langer Blütezeit kultiviert, besonders beliebt für Balkonkästen und Kübel.
Bei bedecktem Himmel schließen sich die Blüten, in der Sonne leuchten sie in kräftigen Farben und wirken sehr lebendig.
Im Deutschen heißt die Gattung auch Kapmargerite oder Bornholmmargerite. Wie andere einjährig kultivierte Sommerblumen wird sie bei uns meist nur für eine Saison gepflanzt.
Kapkörbchen: Standort und Pflege im Balkonkasten und im Beet

Das Kapkörbchen liebt volle Sonne und einen warmen Standort. Der Boden sollte nährstoffreich, vor allem aber durchlässig sein – Staunässe verträgt es nicht. Im Kübel ist eine Drainage wichtig. Gießen Sie regelmäßig, lassen Sie das Substrat zwischen den Wassergaben aber leicht abtrocknen.
Zu einer reichen Blüte trägt regelmäßiges Düngen bei, am besten mit organischem Dünger mit höherem Kaliumanteil. Eine ausgezeichnete Wahl ist zum Beispiel DÜNGEE, das die Vitalität der Pflanzen stärkt und die Blütezeit verlängert.
Vermehren und überwintern: Ist das Kapkörbchen winterhart?

Das Kapkörbchen lässt sich durch Aussaat oder vegetativ über Stecklinge vermehren. Das Saatgut wird zeitig im Frühjahr warm ausgesät, die Pflanzen blühen nach etwa drei Monaten. Sicherer sind im Sommer geschnittene Stecklinge, die innerhalb weniger Wochen bewurzeln.
In seiner Heimat ist das Kapkörbchen ausdauernd, bei uns wird es jedoch als Sommerblume kultiviert. In einem milden Winter kann es Temperaturen über null Grad überstehen, ein sicheres Überwintern verlangt aber einen frostfreien, hellen Platz bei etwa 5–10 °C.
Verwendung im Garten: Balkonkästen, Balkone und Beete
Häufige Fragen zum Kapkörbchen
Ist das Kapkörbchen winterhart oder einjährig?
In Südafrika, wo es herkommt, ist das Kapkörbchen ausdauernd. Bei uns übersteht es den Frost jedoch nicht zuverlässig und wird deshalb als Sommerblume oder als kurzlebige Staude kultiviert, die man für den Winter ins Haus holen muss.
Wie überwintert man Kapkörbchen?
Stellen Sie die Pflanze vor den ersten Frösten an einen frostfreien, hellen Ort mit etwa 5–10 °C — ein kühler Wintergarten, ein heller Flur oder ein ungeheizter Raum genügen. Gegossen wird nur so viel, dass der Wurzelballen nicht völlig austrocknet.
Womit düngt man Kapkörbchen für eine lange Blüte?
Am besten mit regelmäßigen kleineren Gaben organischen Düngers mit höherem Kaliumanteil. Im Balkonkasten werden die Nährstoffe schneller ausgewaschen als im Beet, deshalb wird während der gesamten Blütezeit gedüngt, also etwa von Mai bis September.
