Lewisia
Die Lewisia (Bitterwurz) ist eine reizvolle Steingartenstaude mit leuchtend gestreiften Blüten. Sie gehört zu den Quellkrautgewächsen (Montiaceae), stammt aus Nordamerika und ist im Steingarten sehr beliebt.

Die Lewisia, im Deutschen auch Bitterwurz oder Porzellanröschen genannt, ist eine beliebte und reizvolle Ergänzung für Steingärten. Es handelt sich um eine Pflanzengattung aus der Familie der Quellkrautgewächse (Montiaceae) mit rund 20 Arten, die aus dem westlichen Nord- und Mittelamerika stammen. Diese ausdauernden Stauden werden 20 bis 30 cm hoch und sind für ihre breite Farbpalette bekannt – von zartem Rosa bis zu leuchtendem Orange.
Im Steingarten gedeihen Lewisien nicht nur zuverlässig, sie fallen von Ende April bis Juni auch durch ihre Blüte auf. Sie mögen helle, aber nicht vollsonnige Standorte mit durchlässigem, kalkarmem Boden. Weil der Wurzelhals leicht fault, pflanzt man sie am besten dorthin, wo Wasser sofort abläuft: in Trockenmauern, an Hänge oder in Schräglage zwischen Steine. Eine Schicht groben Kieses direkt unter der Blattrosette hält den Hals trocken. In Schalen und Kübeln lassen sie sich ebenso kultivieren – dann überwintern sie am besten regengeschützt, etwa im unbeheizten Gewächshaus oder unter einem Dachvorsprung.
- Die Lewisia ist eine attraktive Steingartenstaude für helle bis halbschattige Standorte.
- Ihre Blüten reichen von Weiß über Rosa und Lachs bis Orange; Hauptblütezeit ist das späte Frühjahr.
- Der Anbau gelingt mit durchlässigem Boden und Schutz vor winterlicher Staunässe.
Lewisia: Porzellanröschen für den Steingarten
Lewisien sind Steingartenstauden, bekannt für ihre zart gezeichneten Blüten in vielen Farben. Sie stammen aus dem Westen Nordamerikas und werden im Steingarten ebenso geschätzt wie als Zierpflanze in Schalen auf der Terrasse – wegen ihrer Genügsamkeit und ihres dekorativen Wuchses.
Kulturansprüche:
- Standort: hell bis leicht halbschattig, im Winter vor Nässe geschützt
- Boden: durchlässig, mager, mit hohem Kiesanteil
Pflanzung und Pflege:
- Ausgesät wird nach der Samenreife, oft im Spätwinter.
- Nach dem Keimen kommen die Sämlinge in einzelne Töpfe.
- Ihren endgültigen Platz im Freien bekommen sie nach etwa einem halben Jahr.
Ihr robuster Wuchs erlaubt es der Lewisia, auch in Felsspalten oder in Trockenmauern zu wachsen – dort fühlt sie sich am wohlsten, weil Wasser sofort abzieht. Auf die Bedingungen kommt es trotzdem an: Zu viel Feuchtigkeit im Winter setzt der Pflanze zu.
Die farbigen Lewisienblüten sind rosa, orange, aprikot oder weiß und sitzen über fleischigen, lanzettlichen Blättern. Bei Gartenfreunden gewinnt die Gattung stetig an Beliebtheit – wegen ihrer Optik und weil sie im richtigen Substrat kaum Arbeit macht.
Angeboten werden Lewisien im Frühjahr in fast jeder Staudengärtnerei; wer eine bestimmte Art oder Sorte sucht, wird am ehesten bei Spezialgärtnereien für Alpinpflanzen fündig.
Lewisia cotyledon: die blütenreiche Immergrüne Bitterwurz

Die Immergrüne Bitterwurz, botanisch Lewisia cotyledon, ist die am häufigsten kultivierte Art der Gattung und wird vor allem für ihre reiche Blüte geschätzt. Sie gehört zu den Quellkrautgewächsen (Montiaceae) und ist für ihre robusten, fleischigen Blattrosetten und die vielfarbigen Blüten bekannt.
Merkmale:
- Blätter: fleischig, lanzettlich, dunkelgrün, ledrig im Griff, in einer flachen Rosette angeordnet.
- Blüten: in vielen Farbtönen von Weiß und Gelb über Orange und Lachs bis Rot oder Pink, meist zart längsgestreift.
- Standort: bevorzugt durchlässige, eher magere, leicht saure und im Sommer trockenere Böden.
Anbau: Lewisia cotyledon braucht eine gezielte Pflege, um im Garten dauerhaft zu bleiben. Wichtig ist der Schutz vor Winternässe – eine schräg gestellte Glasscheibe über der Rosette reicht meist aus. Gute Drainage und ein kiesiges Substrat erhöhen die Chance auf ein erfolgreiches Überwintern deutlich.
Vermehrung: Vermehrt wird meist über Samen, die nach der Reife ausgesät werden. Eine Kälteperiode fördert die Keimung. Nach dem Keimen und einer Abhärtungsphase können die Jungpflanzen an ihren endgültigen Standort umziehen.
Ein passender Platz und die richtige Pflege sorgen dafür, dass die Immergrüne Bitterwurz jeden Steingarten schmückt und von Mai bis in den Frühsommer mit ihren bunten Blüten auffällt.
Lewisia rediviva: die echte Bitterwurz

Die echte Bitterwurz ist bei vielen Sammlern wegen ihrer Genügsamkeit und ihres dekorativen Aussehens beliebt. Auch sie gehört zu den Quellkrautgewächsen (Montiaceae) und zeigt ihre Schönheit vor allem im Steingarten, in Trögen und auf Hochbeeten. Die Art stammt aus dem westlichen Nordamerika, vor allem aus trockenen Berg- und Felslagen; in Montana ist sie Staatsblume.
Standort
Lewisia rediviva verlangt volle Sonne und einen durchlässigen, mageren Boden. An extreme Bedingungen gewöhnt, wurzelt sie tief und wächst in ihrer Heimat häufig in Felsspalten und Schotterfluren.
Eigenschaften
Blüten: auffallend groß im Verhältnis zur Pflanze, hellrosa bis fast weiß, mit vielen schmalen Blütenblättern.
Blätter: fleischig und schmal – sie vertrocknen meist schon, bevor sich die Blüten öffnen, danach zieht die Pflanze für den Sommer ein.
Widerstandsfähigkeit: kältefest und nur selten von Schädlingen betroffen, Staunässe verträgt sie dagegen überhaupt nicht.
Pflege
Damit die echte Bitterwurz gut wächst, muss das Wasser ungehindert ablaufen können. Im Winter ist sie empfindlich gegenüber Staunässe, die zur Fäulnis des Wurzelhalses führt. Ein guter Platz ist ein erhöhter Steingarten oder eine Spalte zwischen Steinen, wo Wasser sofort abzieht und die Pflanze von Natur aus vor zu viel Feuchtigkeit geschützt ist.
Wer eine anspruchsvollere Art im Steingarten ausprobieren möchte, findet in der Bitterwurz eine Pflanze, die mit wenig Erde auskommt und dafür mit ungewöhnlich großen Blüten belohnt.
Lewisia Pflege: Standort, Boden und Gießen
Die Lewisia braucht klar umrissene Bedingungen, damit sie länger als eine Saison hält. Die wichtigsten Punkte:
- Standort: ideal ist ein heller bis leicht halbschattiger Platz mit guter Drainage. Vor praller Mittagssonne und vor stauender Nässe sollte die Pflanze geschützt sein.
- Gießen: mäßig und erst, wenn das Substrat oberflächlich abgetrocknet ist – gleichmäßig feucht, aber nie nass.
Boden:
- durchlässig, mit hohem Kies- oder Splittanteil
- eher mager als humusreich
- leicht saurer bis neutraler pH-Wert, kalkarm
Licht:
- viel Licht, aber kein Dauerbrand: Halbschatten am Nachmittag wird gut vertragen
- die direkte Sommersonne mittags lässt sich mit einem größeren Stein oder einer niedrigen Nachbarstaude abschirmen
Die Standortansprüche der Lewisia decken sich weitgehend mit denen anderer Steingartenstauden wie Steinbrech oder Hauswurz – alle wollen Licht und einen Boden, der Wasser sofort weiterleitet. Bei Gießmenge und Substrat lohnt es sich trotzdem, genau auf die Lewisia abzustimmen: mager, kiesig und im Winter trocken.
Lewisia düngen: Nährstoffe mit Maß
Für gesundes Wachstum und reichen Blütenflor braucht die Lewisia eine regelmäßige Nährstoffversorgung, allerdings mit Maß. Gedüngt wird einmal im Monat während der Vegetationszeit. Zur Auswahl stehen verschiedene handelsübliche Düngemittel auf dem Markt – die Auswahl sollte man sorgfältig treffen.
Empfehlenswert sind Dünger mit ausgewogener Nährstoffzusammensetzung. Ein perfekter Naturdünger wie DÜNGEE ist dafür eine gute Wahl. Seine Vorteile sind zweifacher Natur:
- Nährstoffzufuhr: DÜNGEE liefert der Pflanze die Nährstoffe, die sie für gesundes Wachstum und reiche Blüte braucht.
- Langsame Freisetzung: Die Nährstoffe werden nach und nach abgegeben. Das passt gut zu einer magerzehrenden Steingartenstaude, die lieber wenig und gleichmäßig als selten und viel bekommt.
Wesentlich ist außerdem, dass die Gefahr von Verbrennungen an der Pflanze bei DÜNGEE gering ist – das macht die Anwendung auch bei empfindlichen Rosetten unkompliziert.
Lewisia vermehren und Wissenswertes
Die Lewisia, auch Bitterwurz genannt, überrascht mit ihren farbenprächtigen Blüten und ihrer Fähigkeit, unter kargen Bedingungen zu bestehen. Ihre Heimat liegt im Westen Nordamerikas – von British Columbia bis ins nördliche Kalifornien. In mitteleuropäischen Gärten findet sie ihren Platz vor allem im Steingarten, in Trockenmauern und in flachen Schalen mit Kiesabdeckung.
Die wichtigsten Merkmale der Lewisia:
- Standort: bevorzugt helle bis leicht halbschattige Lagen mit gut durchlässigem Boden.
- Boden: ideal ist ein magerer, kiesiger Boden mit leicht saurem pH-Wert.
- Vermehrung: über Samen möglich; die Keimung wird durch einen Kältereiz gefördert. Größere Rosetten lassen sich außerdem nach der Blüte teilen.
Wissenswertes:
- Die beliebteste Art, Lewisia cotyledon – die Immergrüne Bitterwurz –, ist für ihren reichen Blütenflor bekannt.
- Es gibt auch natürliche Hybriden, die in der Natur entstehen, wenn verschiedene Lewisia-Arten dicht beieinander wachsen.
Die Lewisia ist nicht nur schön, sondern auch zäh. Sie keimt und wächst selbst unter schwierigen Bedingungen und bringt dabei prächtige Blüten hervor – deshalb ist sie bei Steingartenfreunden so beliebt. Kultivieren lässt sie sich im Garten ebenso wie in einer Schale auf dem Balkon.
Beim Anbau hilft es, die idealen Wachstumsbedingungen zu kennen und zu wissen, was die Pflanze zum Keimen und Anwachsen braucht. Vor allem in den ersten Entwicklungsphasen ist sie etwas anspruchsvoll – dafür belohnt sie später mit ihren unverwechselbaren Blüten.
