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Die häufigsten Unkräuter im Rasen und wie man sie loswird

Löwenzahn, Weißklee, Gänseblümchen oder Feld-Ehrenpreis — lernen Sie die häufigsten Unkräuter im Rasen kennen und erfahren Sie, wie Sie diese mechanisch und chemisch bekämpfen können.

Warum Unkräuter im Rasen stören und wann Sie eingreifen sollten

Die häufigsten Unkräuter

Unkräuter im Rasen

Viele Kräuter können im Rasen ungebetene Gäste sein, weil sie den Gräsern Licht, Wasser und Nährstoffe entziehen. Andere Kräuter wiederum beeinträchtigen optisch die Schönheit eines perfekten Rasens oder schränken seine Nutzung für bestimmte Zwecke ein. Rosettenbildende Pflanzen wie Wegerich, Löwenzahn oder Gänseblümchen erhöhen bei Nässe die Rutschgefahr. Die Blüten des Weißklees locken Bienen an, die für denjenigen gefährlich sein können, der barfuß über den Rasen läuft. Ob ein solches Kraut zu den Unkräutern gehört und entfernt werden muss, liegt allein in Ihrer Entscheidung. Denn schön blühende Unkräuter können den Rasen optisch auch bereichern. Unkräuter in einem angelegten Rasen stammen fast immer aus den im Boden gespeicherten Vorräten. Die meisten Unkräuter verschwinden bei regelmäßigem Mähen von selbst. Problematisch sind nur jene, die trotz guter Rasenpflege bestehen bleiben.

Löwenzahn im Rasen

Wegerich, Gänseblümchen und Löwenzahn: Rosettenunkräuter und wie man sie entfernt

Breitwegerich Plantago major

Höhe: 15–30 cm. Blütezeit: Juni–Oktober, rosettenbildende Pflanze.

Verträgt Trittverdichtung.

Eigenschaften: Kleine Blüten in langen, dichten Ähren; Blätter in einer Rosette, flach an den Boden gedrückt; verträgt starke Belastung; Blätter und Fruchtstängel sind mähresistent. Standort: Wächst überwiegend auf verdichteten, lehmigen, nährstoffreichen Böden. So werden Sie sie los: Am besten einzelne Pflanzen vor der Samenreife mit einem tief eingestochenen Unkrautstecher entfernen; der Einsatz chemischer Herbizide ist möglich.

Ausdauerndes Gänseblümchen Bellis perennis

Höhe: 3–10 cm. Blütezeit: Februar–Oktober, rosettenbildende Pflanze.

sehr anpassungsfähig.

Eigenschaften: Körbchen mit weißen Zungenblüten am Rand und gelben Röhrenblüten in der Mitte auf unbeblättertem Stängel; Blätter flach an den Boden gedrückt; hohe Konkurrenzkraft; passt sich selbst tiefem Schnitt an; hohes Samenpotenzial. Standort: Kommt auf nahezu allen Böden vor, einschließlich verdichteter und vernässter. So werden Sie sie los: Einzelne Pflanzen lassen sich leicht mit dem Unkrautstecher entfernen; entstandene Kahlstellen müssen sofort nachgesät werden.

Gemeiner Löwenzahn Taraxacum officinale

Höhe: 10–40 cm. Blütezeit: April–September, rosettenbildende Pflanzen.

Kommt nahezu überall vor.

Eigenschaften: Gelbe Körbchen („Blüten“); tiefe Pfahlwurzeln; hohes Samenpotenzial; breitet sich weit durch den Wind aus; konkurrenzmäßig sehr stark. Standort: Bevorzugt tiefe, lehmige, nährstoffreiche Böden; wächst jedoch auch auf verdichteten Böden. So werden Sie sie los: Mit dem Unkrautstecher lassen sich einzelne Pflanzen zuverlässig entfernen; möglichst die gesamten Wurzeln ausstechen!

Feld-Ehrenpreis und Weißklee: kriechende Unkräuter, die schwer zu bekämpfen sind

Ehrenpreis Gamander-Ehrenpreis Veronica chamaedrys

Höhe: 15–30 cm. Blütezeit: April–Juni, ausläuferbildende Pflanze.

Hohe Konkurrenzkraft.

Eigenschaften: Einfache, azurblaue Blüten; üppig wachsend; breitet sich durch liegende Stängel, Samen und abgetrennte Pflanzenteile aus; „erstickt“ Gräser. Standort: Kommt auf nahezu allen Böden vor; hat keine besonderen Ansprüche; häufig tritt er zusammen mit anderen Ehrenpreisarten auf. Bekämpfung: Weder mechanische noch chemische Maßnahmen führen zum Erfolg; durch Vertikutieren nach der Blüte werden die Pflanzen geschwächt; nach dem Schneiden muss das gesamte Schnittgut entfernt werden!

Weißklee Rasen
Weißklee (Trifolium repens)

Klee Weißklee (Trifolium repens)

Höhe: 5–30 cm. Blütezeit: Mai–September, ausläuferbildende Pflanze.

Verträgt Trittbelastung.

Eigenschaften: Kleine weiße schmetterlingsförmige Blüten in endständigen Köpfchen; starke Ausbreitung durch oberirdische Ausläufer und Samen. Standort: Bevorzugt lehmige, kalkhaltige Böden; breitet sich besonders stark in ungedüngten Rasenflächen aus. Bekämpfung: Mechanisch nicht ausrottbar; Vertikutieren führt zu weiterer Ausbreitung; reichliche Stickstoffdüngung könnte ihn einschränken; chemisch gut bekämpfbar.

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