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Brennnessel (Urtica dioica): Wirkung, Anwendung für die Haare und in der Küche

Brennnesselsud und Brennnesselauszug für die Haare, Rezepte, Sammeln und Brennnessel als Dünger im Garten

Brennnessel – die vergessene Heilpflanze

(Urtica)

Die Brennnessel (Urtica) ist eine Pflanze, die für die Brennhaare auf ihren Blättern bekannt ist. Es gibt mehrere Brennnesselarten, die bekannteste ist die Große Brennnessel, doch die meisten haben diese Merkmale gemeinsam:

  1. Blätter: Brennnesselblätter stehen meist gegenständig und haben gezähnte Ränder. Am häufigsten sind sie herzförmig, das hängt aber von der jeweiligen Art ab. Die Blätter sind mit feinen Haaren bedeckt, die brennende Stoffe enthalten und in der Regel eine Hautreizung auslösen. TIPP: Wenn Sie Brennnesseln sammeln gehen, nehmen Sie Handschuhe mit.

  2. Brennhaare: Die Brennhaare sind mikroskopisch kleine Trichome, die scharfe Substanzen enthalten, darunter Histamin, Acetylcholin und Serotonin. Diese Stoffe verursachen Brennen und Juckreiz, sobald sie mit der Haut in Kontakt kommen.

  3. Blüten: Die Blüten der Brennnessel sind meist unscheinbar und können in Rispen oder Ähren angeordnet sein. Die Blütenfarbe ist in der Regel grün, gelb oder braun.

  4. Stängel: Der Stängel der Brennnessel kann vierkantig sein und trägt ähnliche Haare wie die Blätter.

Auch wenn die Brennnessel für ihre Brennhaare bekannt ist und viele Menschen ihre Berührung meiden, sei daran erinnert, dass sie auch viele heilsame Eigenschaften besitzt und in der Volksheilkunde wie in der Küche seit jeher verwendet wird. Die Brennnessel ist nämlich reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Sie können sie in verschiedene Gerichte, Suppen oder Tees geben, beim Umgang mit ihr ist jedoch Vorsicht geboten.

Brennnessel Wirkung: Inhaltsstoffe und wofür sie gut ist

Botanische Illustration der Großen Brennnessel (Urtica dioica) mit Detail von Blütenstand, Samen und Brennhaaren am Stängel

Die Große Brennnessel (Urtica dioica) hat eine lange Geschichte in der Volksheilkunde und ist für ihre verschiedenen Wirkungen bekannt:

  1. Entwässerung und Reinigung des Organismus: Die Brennnessel wirkt harntreibend, das heißt, sie kann die Harnbildung und das Ausscheiden von Stoffwechselprodukten fördern. Das ist vor allem bei einer Frühjahrskur nützlich.

  2. Nährwert: Die Brennnessel enthält viele wichtige Nährstoffe, darunter Vitamine (A, C, K), Mineralstoffe (Eisen, Calcium, Kalium) und Antioxidantien. Diese Stoffe tragen zur allgemeinen Gesundheit bei.

  3. Unterstützung des Kreislaufs: Einige Inhaltsstoffe der Brennnessel unterstützen einen gesunden Blutkreislauf und helfen, einen normalen Blutdruck zu halten.

  4. Unterstützung der Gelenke: Die Brennnessel wurde traditionell zur Linderung von Gelenkschmerzen und Entzündungen verwendet. Sie enthält Stoffe, die Entzündungen mildern können.

  5. Antiallergische Eigenschaften: Die Brennnessel kann bei manchen Menschen antiallergisch wirken und wird traditionell bei allergischen Reaktionen verwendet.

  6. Unterstützung der Verdauung: Die Brennnessel wirkt sich positiv auf die Verdauung aus und kann bei Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl oder Blähungen helfen.

  7. Breite Verwendung in der traditionellen Heilkunde: In der traditionellen Heilkunde wurde die Brennnessel bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, darunter Ekzeme, Arthritis, Gicht und Müdigkeit. Heute ist die Brennnessel die häufigste Wahl für eine Frühjahrskur.

HINWEIS: Vor der Einnahme jeglicher Heilkräuter, auch der Brennnessel, sollten Sie stets ärztlichen Rat einholen, besonders wenn Sie gesundheitliche Probleme haben oder Medikamente einnehmen.

Brennnessel für die Haare: Sud, Auszug und Brennnesselwasser Schritt für Schritt

Blühende Große Brennnessel mit langen, hängenden Blütenständen in einem sommerlichen Bestand

Eine Möglichkeit, die breite Wirkung der Brennnessel zu nutzen, ist mehr Glanz und Festigkeit im Haar. Ein Brennnesselsud, nach dem Waschen mit Shampoo angewendet, gibt dem Haar alle nötigen Vitamine.

Wie bereitet man den Brennnesselsud zu?

Es genügt, eine Handvoll Blätter oder Brennnesselkraut zu pflücken, mit kochendem Wasser zu übergießen und etwa 15 Minuten ziehen zu lassen. Den Sud gießen wir dann durch ein Sieb ab und lassen ihn abkühlen. Die Haare waschen wir wie gewohnt und spülen zum Schluss mit dem Brennnesselsud nach. Danach spülen wir das Haar nicht mehr aus, auch nicht mit Wasser, sondern lassen es einwirken und trocknen. Am besten ohne Föhn. Schon nach der ersten Anwendung ist das Haar fester und glänzender, bei regelmäßiger Anwendung sehen Sie die Verbesserung in Struktur und Glanz.

ACHTUNG: Der Brennnesselsud eignet sich für helles wie für dunkles Haar.

Brennnesselauszug für die Haare und Brennnesselwasser: der Unterschied zum Sud

In Rezepten werden drei Bezeichnungen vermischt, dabei handelt es sich um drei unterschiedlich starke Zubereitungen aus derselben Pflanze:

  • Brennnesselsud – die Blätter werden kurz aufgekocht oder mit kochendem Wasser übergossen und 15 Minuten ausgezogen. Die schnellste und gängigste Variante für die abschließende Haarspülung.
  • Brennnesselauszug (Kaltauszug) – eine Handvoll frischer Blätter wird mit kaltem Wasser übergossen und 8 bis 12 Stunden stehen gelassen, zum Beispiel über Nacht im Kühlschrank. Schonender für das Vitamin C, aber schwächer.
  • Brennnesselwasser – ein verdünnter Sud oder Auszug, der in eine Sprühflasche gefüllt und zwischen den Haarwäschen direkt auf die Kopfhaut gegeben wird.

Für alle drei gilt dasselbe: Sie werden aus frischen jungen Blättern zubereitet, nicht gesalzen und nicht gesüßt und halten sich im Kühlschrank höchstens zwei bis drei Tage. Danach beginnen sie zu gären und bekommen einen unangenehmen Geruch – für die Haare taugen sie dann nicht mehr, dem Garten schadet das aber nicht (siehe Brennnessel als Dünger).

Wie oft Brennnesselwasser für die Haare anwenden

Die Spülung mit Brennnesselsud lässt sich nach jeder Wäsche verwenden, also etwa zwei- bis dreimal pro Woche. Brennnesselwasser aus der Sprühflasche wird jeden zweiten Tag auf die Kopfhaut gegeben und nicht ausgespült. Aufgehelltes oder gefärbtes Haar bekommt durch die Brennnessel keinen Grünstich – der Sud verändert die Farbe nicht, auf sehr hellem Haar ist er nur als leicht matterer Schimmer zu sehen, deshalb verdünnt man ihn bei blondem Haar stärker.

Brennnesselöl und Haarmaske

Brennnesselöl entsteht durch Mazeration getrockneter Blätter in einem Pflanzenöl (meist Oliven- oder Mandelöl) über drei bis vier Wochen an einem warmen Ort. Es wird etwa eine Stunde vor der Wäsche als Ölpackung ins Haar gegeben.

Eine Brennnesselmaske entsteht aus pürierten jungen Blättern, gemischt mit Naturjoghurt oder etwas Honig. Sie wird für 20 Minuten auf die Kopfhaut aufgetragen und mit lauwarmem Wasser ausgespült. Beides ist selbst gemachte Kosmetik – frische Blätter werden vor der Verarbeitung immer kurz überbrüht, damit sie nicht mehr brennen.

Brennnessel bei Haarausfall

Die Brennnessel wird in der Volkskosmetik traditionell bei dünner werdendem Haar verwendet – sie enthält Kieselsäure, Eisen und B-Vitamine, also Stoffe, die an der Bildung von Keratin beteiligt sind. Eine Behandlung ist sie für sich genommen aber nicht: Wenn Haare in größerer Menge oder in Herden ausfallen, ist die Ursache meist hormonell oder gesundheitlich und gehört in ärztliche Hände. Die Brennnesselspülung ist dann eine Ergänzung der Pflege, keine Lösung.

Brennnessel Rezepte: Brennnesselsalat und Brennnesselsuppe

Die Brennnessel ist auch eine hervorragende Zutat für verschiedene Gerichte, vor allem für Salate, Suppen und Saucen. Beim Sammeln für die Küche sollten Sie vorsichtig sein, um den Brennhaaren auszuweichen. Die Brennnessel lässt sich frisch oder getrocknet verwenden. Und wir bringen Ihnen Rezepte für Brennnesselsalat und Brennnesselsuppe.

1. Brennnesselsalat:

Zutaten:

  • Frische Brennnesseln (junge Blätter)
  • Kirschtomaten, geviertelt
  • Feta-Käse, gewürfelt
  • Nüsse (z. B. Walnüsse oder Pinienkerne)
  • Olivenöl
  • Balsamico-Essig
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Die Brennnesseln waschen und in kleinere Stücke schneiden.
  2. Brennnesseln, Kirschtomaten, Feta-Käse und Nüsse in einer großen Schüssel vermengen.
  3. Olivenöl, Balsamico-Essig, Salz und Pfeffer nach Geschmack zugeben. Durchmischen.
  4. Sofort servieren und mit weiteren Nüssen und Feta-Stückchen garnieren.
Dicke grüne Brennnesselsuppe in einer Tonschale auf einem Holztablett, garniert mit frischen Brennnesselblättern, daneben getrocknete Chiliflocken
2. Brennnesselsuppe:

Zutaten:

  • Frische Brennnesseln (junge Blätter)
  • Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • Zwiebel, gehackt
  • Wasser
  • Ggf. Gemüsebrühe
  • Butter
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Saure Sahne zum Garnieren (optional)

Zubereitung:

  1. In einer Pfanne die Butter erhitzen und die gehackte Zwiebel andünsten.
  2. Die gewürfelten Kartoffeln zugeben und kurz mitbraten.
  3. Die Brennnesseln zugeben und kurz mitdünsten.
  4. Wasser angießen und aufkochen lassen. Sie können zerbröselte Gemüsebrühe zugeben.
  5. So lange kochen, bis die Kartoffeln weich sind. Nach Geschmack salzen und pfeffern.
  6. Die Suppe können Sie mit einem Klecks saurer Sahne garniert servieren.

Brennnessel sammeln: wann und wie

In die Küche und auf die Haare gehört die junge Brennnessel – Triebspitzen mit drei bis vier Blattpaaren, gesammelt im Frühjahr von April bis Juni und noch einmal am Ende des Sommers, wenn nach dem Mähen neue Triebe nachwachsen. Ältere Pflanzen nach der Blüte sind zäh und körnig rau, weil sich in den Blättern Kristalle von Calciumoxalat anreichern.

Gesammelt wird bei Trockenheit, vormittags nach dem Abtrocknen des Taus, und auf keinen Fall an der Straße oder am Feldrand. Am besten sind Brennnesseln aus dem eigenen Garten – aus der Ecke am Kompost, wo der Boden feucht und stickstoffreich ist. Handschuhe sind selbstverständlich, eine Schere erleichtert die Arbeit.

Trocknen: Das Kraut wird in einer dünnen Schicht im Schatten und in Zugluft ausgebreitet, nie in der Sonne – das würde Farbe und Vitamine zerstören. Richtig getrocknete Brennnessel bleibt sattgrün und die Blätter brechen, statt sich zu rollen. Gelagert wird sie in einer Papiertüte oder in einem gut verschlossenen Glasgefäß bis zu einem Jahr nach der Ernte.

Gesammelt werden aber auch Brennnesselsamen, also die kleinen Nüsschen aus den hängenden Blütenständen weiblicher Pflanzen. Sie werden von August bis September geerntet, genauso wie das Kraut getrocknet und teelöffelweise unter Brei, Joghurt oder Gebäck gemischt. Wer sie nicht selbst pflücken möchte, bekommt getrocknete Brennnesselsamen im Reformhaus oder direkt bei Kräutergärtnereien.

Brennnessel als Dünger: Brennnesseljauche zum Gießen

Die Brennnessel wächst genau dort, wo der Boden reich an Stickstoff ist – und was sie ihm entnimmt, lässt sich dem Garten zurückgeben. Vergorene Brennnesseljauche ist die klassische selbst gemachte Gießbrühe: Sie enthält vor allem Stickstoff und Kalium und eignet sich für Blattgemüse, Kohlgewächse oder Tomaten in der Wachstumsphase.

So geht’s: Füllen Sie ein Gefäß etwa zur Hälfte mit gehacktem Kraut (am besten vor der Samenbildung), gießen Sie Regenwasser auf und lassen Sie das Ganze 10 bis 14 Tage an einem schattigen Platz vergären. Täglich umrühren. Fertig ist die Jauche, wenn sie aufhört zu schäumen. Vor der Anwendung wird sie 1: 10 verdünnt und an die Wurzeln gegossen, nie auf die Blätter. Eine Handvoll Gesteinsmehl oder etwas Pflanzenkohle im Gefäß mildern den Geruch deutlich.

Brennnesseljauche ist allerdings unausgewogen – Stickstoff hat sie viel, Phosphor fast keinen, und ihre Stärke schwankt danach, wie viel Kraut Sie in die Tonne gegeben haben. Wer seine Pflanzen die ganze Saison über versorgen und nicht jede Woche eine neue Portion ansetzen möchte, greift zu einer gleichmäßigen Nährstoffquelle: Der Auszug aus dem organischen Dünger DÜNGEE wird immer gleich dosiert und gibt die Nährstoffe nach und nach ab. Wie sich beides über das Jahr kombinieren lässt, beschreibt der Artikel Universaldünger.

Buntnessel: die Zierpflanze, die keine Nessel ist

Buntnessel mit grün-violett gemusterten Blättern und blauviolettem Blütenstand

Neben der oben beschriebenen Großen Brennnessel begegnet Ihnen im Garten häufig die Buntnessel. Trotz ihres Namens hat sie botanisch nichts mit den Brennnesseln zu tun und brennt auch nicht. Botanisch gehört sie zu den Harfensträuchern (lat. Plectranthus scutellarioides). Ursprünglich stammt sie aus Südostasien und Australien. Sie ist eine sehr beliebte Zierpflanze, die sich drinnen wie draußen kultivieren lässt.

Es handelt sich um eine ausdauernde immergrüne Staude, die einen aufrechten oder aufsteigenden Stängel hat, der an der Basis auch verholzen kann. Diese Pflanze wird 50–75 cm hoch, ausnahmsweise bis zu 150 cm. Der Stängel ist vierkantig, die Stängelblätter sind leicht fleischig, gegenständig, gestielt und spitz eiförmig. In der Natur und noch weit mehr bei den Zuchtsorten nehmen die Blätter eine breite Palette von Farbtönen an, und zwar von Grün über Weiß, Cremefarben, Gelb, Rosa oder Rot bis Dunkelviolett, dazu in vielen verschiedenen Farbübergängen.

Was die Kultur angeht, ist sie eine anspruchslose Pflanze, die allerdings nicht winterhart ist und deshalb über den Winter in einen frostfreien Raum muss. Ansonsten braucht sie einen sonnigen Standort und ausreichend Feuchtigkeit, vermehren lässt sie sich sehr einfach über Stecklinge. Auch drinnen sollten Sie sie nicht im Schatten stehen lassen, sonst verliert das Laub seine Färbung.

Unter ihrem botanischen Namen heißt dieselbe Pflanze auch Coleus. Eine ausführliche Anleitung zur Kultur im Topf und im Freien, zum Überwintern und zur Vermehrung durch Stecklinge finden Sie im eigenen Artikel Buntnessel (Coleus).

Häufige Fragen zur Brennnessel

Warum brennt die Brennnessel?

Schuld am Brennen sind die Brennhaare auf den Blättern und am Stängel. Es sind zerbrechliche Röhrchen mit einer Spitze aus Kieselsäure: Bei Berührung bricht die Spitze ab, das Haar dringt wie eine mikroskopische Injektionsnadel in die Haut ein und spritzt seinen Inhalt hinein – eine Mischung aus Histamin, Acetylcholin und Serotonin. Genau die löst Brennen und Juckreiz aus. Durch Überbrühen, Trocknen oder Pürieren werden die Haare zerstört und brennen nicht mehr, deshalb brennt gekochte oder getrocknete Brennnessel nicht.

Was ist der Unterschied zwischen der Großen und der Kleinen Brennnessel?

Die Große Brennnessel (Urtica dioica) ist ausdauernd, wird 1 bis 1,5 Meter hoch, hat lange Ausläufer und bildet im Bestand geschlossene Kolonien. Die Kleine Brennnessel (Urtica urens) ist einjährig, kaum einen halben Meter hoch, hat kleinere, kürzere und tiefer gezähnte Blätter und wächst eher verstreut in Gärten und auf Schuttplätzen. Beide sind essbar, für Sude und für die Küche wird aber vor allem die Große verwendet – es gibt sie schlicht häufiger.

Wann sammelt man Brennnessel zum Trocknen?

Am besten im Frühjahr, von April bis Juni, solange die Pflanzen nicht blühen, und dann in einer zweiten Welle am Ende des Sommers an Stellen, wo die Brennnessel gemäht wurde. Gesammelt werden Triebspitzen mit drei bis vier Blattpaaren, bei Trockenheit und am Vormittag. Getrocknet wird im Schatten und in Zugluft; richtig getrocknetes Kraut bleibt sattgrün.

Darf ich Brennnesseltee in der Schwangerschaft trinken?

Die Brennnessel wirkt harntreibend und beeinflusst die Blutgerinnung, deshalb wird in Schwangerschaft und Stillzeit empfohlen, sie nur nach Rücksprache mit Ärztin, Arzt oder Hebamme zu trinken. Dasselbe gilt bei Nierenerkrankungen, bei Herzbeschwerden und bei der Einnahme blutverdünnender Medikamente.

Ist die Buntnessel giftig?

Die Buntnessel ist botanisch ein Harfenstrauch (Plectranthus scutellarioides, früher Coleus blumei) und zählt nicht zu den giftigen Zimmerpflanzen. Ein Küchenkraut ist sie aber nicht – die Blätter enthalten ätherische Öle, die den Verdauungstrakt reizen können, zum Knabbern für Kinder und Tiere eignet sie sich also nicht. Mehr dazu finden Sie im Artikel Buntnessel.