Reblaus-Gallmilbe
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Reblaus-Gallmilbe – Krankheiten an Weinrebenblättern
(Colomerus vitis)
Weinreben-Gallmilbe – Reblaus-Gallmilbe
Obwohl beide Milben einander sehr ähnlich sind – gleiche Größe, mit bloßem Auge nicht sichtbar und beide schädigen die Blätter der Weinrebe –, sind ihre Schäden leicht unterschiedlich. Während die Weinrebenblattgallmilbe (Kräuselmilbe) eine Kräuselung der Blätter, Verformungen der Triebe und Früchte verursacht und in allen Gebieten vorkommt, verursacht die Weinrebenpockenmilbe gewölbte Blasen, die auf der Blattoberseite sichtbar sind, und auf der Unterseite befinden sich dann weiße und später braune Flecken, die mit einem filzartigen Belag gefüllt sind. Die Weinrebenpockenmilbe lebt außerdem hauptsächlich in trockenen Gebieten.
Weinrebenpockenmilbe Spritzung, Weinrebenpockenmilbe Behandlung
Die Spritzung empfiehlt sich früh im Frühjahr beim Austrieb der Weinrebe, und zwar dieselbe wie bei der Weinrebenblattgallmilbe:
- Sulikol – auf Schwefelbasis – 3 %,
- Dithane – 0,2 %.
Neben dem chemischen Schutz wird auch ein biologischer Schutz empfohlen, und zwar mithilfe der Raubmilben Thyplodromus pyri.
Am wichtigsten ist jedoch die Vorbeugung, d. h.:
- gesundes Rebenpflanzgut kaufen,
- alle befallenen Blätter, Triebe oder Blüten beseitigen,
- Weinrebenstauden in den empfohlenen Abständen pflanzen,
- qualitäten und vor allem organische Dünger verwenden, die den Pflanzen die Fähigkeit verleihen, sich gegen Schädlinge zu wehren.
Quellen:
- Böhmig, Franz – Peleška, Stanislav: 2000 rad pro zahrádkáře, Ottovo nakladatelství, Praha 2001.
- Rod, Jaroslav: Choroby a škůdci na zahradě. Grada, Praha 2017
- www.wikipedia.org
- www.ireceptar.cz
- www.abecedazahrady.cz
- www.sazenicka.cz
- www.agromanual.cz
- www.zahrada155.cz
